Vollständige Signatur

HStAM, Urk. 75, 2187

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Datierung Datierung
[1728 Januar 26]
Alte Archivsignatur Alte Archivsignatur
1728

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Eidesformel für Amand von Buseck, gewählter Bischof von Themiscyra [Terme in der Türkei]. Amand gelobt Petrus, der Römischen Kirche, Papst Benedikt XIII. und seinen rechtmäßigen Nachfolgern Gehorsam; er will weder mit Rat, Zustimmung oder Tat die Genannten in irgendeiner Form schädigen; er will die Rechte des Papsttums wahren; er wird päpstliche Legaten ehrenvoll empfangen und unterstützen; wenn er Kenntnis von Handlungen gegen den Papst erhält, wird er diesen benachrichtigen; er will alle päpstlichen Gesetze, Entscheidungen, Reservationen, Provisionen und sonstige Verlautbarungen des Papstes mit ganzer Kraft befolgen; er will alle Häretiker, Schismatiker und Rebellen der Kirche nach Möglichkeit verfolgen; Einladungen zu Synoden wird er Folge leisten, wenn er nicht verhindert ist; den Besitz seines Klosters wird er bewahren und nicht verkaufen, verschenken, verpfänden oder als Lehen ausgeben, auch nicht mit Zustimmung des Konvents, es sei denn mit Zustimmung des Papstes; auch das Verbot der Investitur von Jurisdiktionalgütern (investiturarum bonorum iurisdictionalium) an Niederkirchen (ad ecclesias inferiores spectantium) von 1625 (anno Domini millesimo sexcentesimo vigesimo quinto) will der Abt einhalten. Sic me Deus adiuvet et hec sancta Dei evangelia. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Lacksiegel)
Rückvermerk Rückvermerk
(Forma iuramentum; [am unteren Rand:] Casarottus [?] corda serica [?]).
Unterschriften Unterschriften
(Amandus a Buseck / episcopus Themyscirensis manu propria)
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Ausfertigung, Pergament (beschädigt), Bleibulle an Hanfschnur (fehlt), aufgedrücktes Lacksiegel

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Unter dem Text rechts: (I. Martinettus / Visa pro reverendissimo domino Sinibaldo / H. Palucchesius).
Die Datierung folgt der Urkunde Nr. 2185, in der auf das Eidformular Bezug genommen wird. Die von der päpstlichen Kanzlei übersandte Eidesformel wurde ohne Faltung einer Plica durch die an Hanfschnur befestigte Bleibulle verschlossen. Darauf weist bereits die Urkunde Nr. 2185 hin (formam quam sub bulla nostra mittimus introclusam).

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
Original Original Detailseite anzeigen
Nutzungsdigitalisat JPG Digitalisat vorhanden Detailseite anzeigen