Vollständige Signatur

HStAM, 3, 717

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp bezw. des Statthalters und der Räte zu Kassel: Verzeichnisse und Notizen. Ausschreiben an Hauptleute, Werbeoffiziere, Ämter, Städte und an den landsässigen Adel. Formulare der Ausschreiben. Instruktion und Legitimation für Johann Kreuter und Heinrich Heß. Deren Bericht an Graf Jost von Berge. Instruktion für die Befehlshaber des Kriegsvolks Herzog Alberts von Braunschweig Dietrich v. Plesse, Hermann v. Hundelshausen, Marschall Ludwig v. Baumbach und Balthasar von Marbach und Schreiben an diese. Ausschreiben an die Städte Braunschweig, Goslar, Hildesheim, Hannover, Minden, an Münster und Lüneburg, die Grafen Jost und Erich von Hoya, Tecklenburg. Lippe und Graf Otto von Schaumburg. Schreiben an Klaus v. Rottorp und Christoph v. Lützelwig Amtmann zum Rietberg, an die nach Höxter beschriebenen Reisigen, an Joseph v. Boineburg. Schreiben Rudolfs v. Boineburg, Hans von dem Berge und des Musterschreibers Kurt Heß. Schreiben der Ämter und Städte
Laufzeit Laufzeit
September - Dezember 1544

Vermerke


Enthält Enthält
1544 September, Oktober. Aufgebot des Adels, der in Lehnsbeziehung zu Hessen stehenden Grafen und der Untertanen. Fürsten und Städte, die Hessen gegen Herzog Heinrich von Braunschweig beistehen wollen. Stellung der angenommenen Reiter auf Wartgeld. Befehl zum Ausdreschen der Frucht in den Ämtern. Beobachtung der fremden Knechte auf dem Rodewalde durch Johann Kreuter und Heinrich Heß und Bevollmächtigung dieser, zwei Fähnlein anzuwerben. Vergebliche Werbeversuche Herzog Heinrichs. Aufforderung an benachbarte Fürsten, Grafen und Städte, die verdächtigen Knechte nicht durch ihr Land und nicht über die Weser ziehen zu lassen. Anfrage bei dem Obristleutnant und Hauptbefehlshaber der Knechte bei Neustadt Georg Schnatter wegen seines Vorhabens gegen die evangelischen Defensionsverwandten. Punkte der Instruktion für die Befehlshaber des aufgebotenen Kriegsvolks: Marschroute (Trendelburg, Höxter, Hannover), Ausrüstung, Aufnahme des zu erwartenden Zuzugs, Verhalten bei größeren Rüstungen Herzog Heinrichs und vor dem Feinde, keine unnötigen Kosten, Schonung des Gebietes Herzog Erichs, Mannszucht. - Bestellung von Pferden für die Geschütze und von Proviant in den Ämtern. Kundschaft, daß sich das fremde Kriegsvolk verlaufen
Rückzug der Truppen und Abstellung der Rüstungen. Fahnden auf Achim Riebe, Plato v. Helversen und Franz v. Halle. Verantwortung der auf das Aufgebot nicht erschienenen Lehenleute
Josephs v. Boineburg Frau verweigert die Annahme eines Briefes. Rudolfs v. Boineburg Forderung rückständiger Pension und rückständigen Dienstgeldes. Tadel über die Unbrauchbarkeit der von den Städten geschickten Mannschaften
November, Dezember. Die den hessischen Städten und Ämtern aus dem letzten Zuge erwachsenen Kosten
Dezember. Entschuldigung des Kurt Heß wegen seines Verhaltens während des letzten Rumors

Repräsentationen

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