Vollständige Signatur

HStAM, Urk. 75, 2104

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Datierung Datierung
1709 April 22
Originaldatierung Originaldatierung
So geben Fulda den zwey undt zwantzigsten Aprilis deß ein tausend sieben hundert undt neünten jahrß

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er der Untertanin des Klosters in Besges (Bäßges), Margarete Pleuel (Margrethae Pleüelin), sowie ihren Erben auf ihre Bitten hin verschiedene Grundstücke aus dem sogenannten Bratlehen in Besges als Erblehen mit allen Rechten und allem Nutzen gegeben hat. Dieses Lehen besteht aus zahlreichen weit verstreuten Grundstücken (beystücken). Es folgt eine genaue Beschreibung der Lage der einzelnen Wiesen und Äcker. Margarete Pleuel hat das Recht, das Lehen zu vererben, zu verkaufen oder einzutauschen. Sie hat dem Kloster in das zuständige Zentamt einen jährlichen Erbzins in Höhe von insgesamt dreieinhalb Böhmischen [Groschen] zu geben. Dieses Erblehen wird im Falle eines Abtswechsels durch die fuldische Kanzlei erneuert, bei Verkauf oder Tausch des Lehens gilt hingegen die gemeine Kammerlehnordnung des Klosters. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Unterschriften Unterschriften
(Adalbert abbt manu propria [links unter der Plica])
Siegler Siegler
[Rentkammer des Klosters Fulda]
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Ausfertigung, Pergament, angehängtes Siegel (fehlt)

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Datumszeile z. T. unter der Plica.
Bratlehen bezeichnet ein wohl ursprünglich der Kellerei bzw. Küche des Klosters gehörendes Lehen, vgl. DRW II, Sp. 453-454.
Böhmische [Groschen] werden auch als Prager Groschen bezeichnet.

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
Original Original Detailseite anzeigen
Nutzungsdigitalisat JPG Digitalisat vorhanden Detailseite anzeigen