NACHWEIS
Vollständige Signatur
HStAD, R 21 C 1, NACHWEIS
Fallakte (allgemein)
Identifikation (Fallakte)
Laufzeit
Laufzeit
1685
Aktenart
Aktenart
Biografischer Nachweis
Angaben zur Person
Personenname
Personenname
Geismar, Elisabetha Juliana
Biografische Angaben
Biografische Angaben
Elisabeth Juliana von Geismar geborene von Wangenheim aus Wangenheim, Frau des Hans Dietrich von Geismar auf Kannewurff etc. sachsen-weißenfels. Jägermeister und Oberforstmeister Weißenfels 1. Oktober 1685, Bild, + Mittwoch [= 2.9.] 1685, 29 J. 3 M.
Ahnen aus Geschlechtern von Wangenheim und von Hertingshausen, * 2. Juni 1656 in sächs. Residenz Gotha
Vater: Georg von Wangenheim auf Tüngeda u. W., fstl. Sachsen-gothaischer Stallmeister, Mutter: Agnes von Wangenheim geboren von Hertingshausen, hessen-darmstädt. Hofmeisterin, betrauert Tod der Tochter, konnte aber wegen Ferne des Weges nicht zum Begräbnis kommen
Witwer und Kinder Großvater Georg Melchior von Wangenheim auf W. und Tochter fstl. sächs. Obereinnehmer des Fürstentums Gotha, Großmutter Anna Maria von Hoym
Väterlicherseits Urgroßvater Hartmut von Wangenheim auf Weißenfels und T. Assessor des sächsischen Hofgerichts zu Jena, hernach sächische Hofrat zu coburg und Obersteuereinnehmer oo Sabina von Herda Großvater. Des Vaters von Mutter: Hans Gebhart von Hoym zu Steckelberg und Wolfsberg
Erbkämmerer des Stifts, jetzt Fürstentums Halberstadt, oo Marg. Bock usw. usw.
Mütterlich: Großvater Georg Bernhard von Hertingshausen, des Fürstentums Hessen Erbküchenmeister, hessen-darmstädter Rat, auch Jägermeister und Oberforstmeister, Kriegskommisar und Amtmann zu Kelsterbach (S. des hessen-kassel. Stallmeister Johann von hertingshausen und der Maria von Dernbach T. von Dernbach und von Berlep)
oo Anna von Bredau (Tochter des Johann von Bredau auf Reinsperg, Kremmen und Veldentz (Velfentz?), und der Marg. on Arnim, er S. eines von Berdau und einer von Schulenburg, sie Tochter v.A und einer v Trott)
Großeltern Georg Bernhards:Johann von Hertingshausen d.Ä., oo Ida von Steinbach
Getauft 3. Juni in Schlosskirche Gotha, Vater in ihrer zarten Jugend +, Erziehung durch Mutter, diese nach einigen Witwenjahren von Landgräfin Elisabethe Dorothea von Hessen geborene Herzogin von Sachsen als Hofmeisterin nach Darmstadt gerufen, zog dorthin, wo sie jetzt noch lebt. Nahm Tochter mit, um die sich die Landgräfin als deren Patin kümmerte, ließ sie mit den Prinzessinnen erziehen und nahm sie, als sie herangewachsen war, in Zahl ihres adligen Frauenzimmers auf. 1671 reisten August, postulierter Administrator des Primats und Erzstifts Magdeburg, Herzog zu Sachsen usw. sowie Landgraf Ludwig mit seiner Gemahlin nach Gotha, um ihren Vetter bzw. Vater Herzog Ernst zu Sachsen usw. zu besuchen. In der Suite Augusts befand sich Herr Hans Dietrich von Geismar, sächsicher Jägermeister und Oberforstmeister, jetzt Witwer, in dem Frauenzimmer der Landgräfin aber die jetzt Verstorbene als Hofjungfer. Geismar wollte sie heiraten und gab seinem damals auch anwesendem Vater Eitel Wilhelm von Geismar, hessisch darmstädter Haushofmeister, seine Heiratsabsicht zu erkennen . Sehr günstig da sowohl Geismars Vater als auch die Brüder die Wangenheim kannten. Daher Verlobung auf festl. Schloss Gotha 23. November 1671. Zogen beide wieder mit ihren Herrschaft. Geismar nahm im Winter Urlaub und zog am 5 Februar 1672 von Halle durch tiefen Schnee und unangenehmes Gewitter nach Darmstadt, dort 10. angekommen. Hochzeit auf dem Schloss Darmstadt am 17. März 1672 trotz vorgefallenen festl Trauer, Trauung von Oberhof- pred.und Sup. D. Balth. Mentzer. Danach musste Geismar zurückreisen mit Frau, am 3.4. wieder in Hall, sie damals erst im 17. Lebensjahr. 5 Söhne (zwei davon tot) nämlich Johann Wilhelm+ 16.5.1673, Adolf Christian x 1. Dezember 1680 und Johannes Georg x 15. August 1682, und 3 Töchter (davon 1 tot) = Juliana Dorothea x 30. März 1676 und Sophia Agnes x 16. Februar 1678
Ahnen aus Geschlechtern von Wangenheim und von Hertingshausen, * 2. Juni 1656 in sächs. Residenz Gotha
Vater: Georg von Wangenheim auf Tüngeda u. W., fstl. Sachsen-gothaischer Stallmeister, Mutter: Agnes von Wangenheim geboren von Hertingshausen, hessen-darmstädt. Hofmeisterin, betrauert Tod der Tochter, konnte aber wegen Ferne des Weges nicht zum Begräbnis kommen
Witwer und Kinder Großvater Georg Melchior von Wangenheim auf W. und Tochter fstl. sächs. Obereinnehmer des Fürstentums Gotha, Großmutter Anna Maria von Hoym
Väterlicherseits Urgroßvater Hartmut von Wangenheim auf Weißenfels und T. Assessor des sächsischen Hofgerichts zu Jena, hernach sächische Hofrat zu coburg und Obersteuereinnehmer oo Sabina von Herda Großvater. Des Vaters von Mutter: Hans Gebhart von Hoym zu Steckelberg und Wolfsberg
Erbkämmerer des Stifts, jetzt Fürstentums Halberstadt, oo Marg. Bock usw. usw.
Mütterlich: Großvater Georg Bernhard von Hertingshausen, des Fürstentums Hessen Erbküchenmeister, hessen-darmstädter Rat, auch Jägermeister und Oberforstmeister, Kriegskommisar und Amtmann zu Kelsterbach (S. des hessen-kassel. Stallmeister Johann von hertingshausen und der Maria von Dernbach T. von Dernbach und von Berlep)
oo Anna von Bredau (Tochter des Johann von Bredau auf Reinsperg, Kremmen und Veldentz (Velfentz?), und der Marg. on Arnim, er S. eines von Berdau und einer von Schulenburg, sie Tochter v.A und einer v Trott)
Großeltern Georg Bernhards:Johann von Hertingshausen d.Ä., oo Ida von Steinbach
Getauft 3. Juni in Schlosskirche Gotha, Vater in ihrer zarten Jugend +, Erziehung durch Mutter, diese nach einigen Witwenjahren von Landgräfin Elisabethe Dorothea von Hessen geborene Herzogin von Sachsen als Hofmeisterin nach Darmstadt gerufen, zog dorthin, wo sie jetzt noch lebt. Nahm Tochter mit, um die sich die Landgräfin als deren Patin kümmerte, ließ sie mit den Prinzessinnen erziehen und nahm sie, als sie herangewachsen war, in Zahl ihres adligen Frauenzimmers auf. 1671 reisten August, postulierter Administrator des Primats und Erzstifts Magdeburg, Herzog zu Sachsen usw. sowie Landgraf Ludwig mit seiner Gemahlin nach Gotha, um ihren Vetter bzw. Vater Herzog Ernst zu Sachsen usw. zu besuchen. In der Suite Augusts befand sich Herr Hans Dietrich von Geismar, sächsicher Jägermeister und Oberforstmeister, jetzt Witwer, in dem Frauenzimmer der Landgräfin aber die jetzt Verstorbene als Hofjungfer. Geismar wollte sie heiraten und gab seinem damals auch anwesendem Vater Eitel Wilhelm von Geismar, hessisch darmstädter Haushofmeister, seine Heiratsabsicht zu erkennen . Sehr günstig da sowohl Geismars Vater als auch die Brüder die Wangenheim kannten. Daher Verlobung auf festl. Schloss Gotha 23. November 1671. Zogen beide wieder mit ihren Herrschaft. Geismar nahm im Winter Urlaub und zog am 5 Februar 1672 von Halle durch tiefen Schnee und unangenehmes Gewitter nach Darmstadt, dort 10. angekommen. Hochzeit auf dem Schloss Darmstadt am 17. März 1672 trotz vorgefallenen festl Trauer, Trauung von Oberhof- pred.und Sup. D. Balth. Mentzer. Danach musste Geismar zurückreisen mit Frau, am 3.4. wieder in Hall, sie damals erst im 17. Lebensjahr. 5 Söhne (zwei davon tot) nämlich Johann Wilhelm+ 16.5.1673, Adolf Christian x 1. Dezember 1680 und Johannes Georg x 15. August 1682, und 3 Töchter (davon 1 tot) = Juliana Dorothea x 30. März 1676 und Sophia Agnes x 16. Februar 1678
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
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Quelle: Leichenpredigt Stolberg 10847
Repräsentationen
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