HStAM Bestand 3 Nr. 2720

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Beschreibung

Identifikation

Titel

Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann von Sachsen: Briefwechsel mit dem Erbkämmerer Sittich v. Berlepsch, Amtmann zu Salza; Herzog Georg; Fritz Steyger, Amtmann zu Sachsenburg, und Konrad Vitztum v. Eckstedt. - Dabei: Schreiben des Apel v. Ebeleben an Herzog Georg

Laufzeit

Januar 1525 - Januar 1528

Vermerke

Enthält

1525 Januar. Schreiben des Landgrafen an Herzog Georg vom 6. Januar 1525 siehe Nr. 2172

März. Weiterleitung von Schreiben Herzog Georgs und des Landgrafen durch Sittich v. Berlepsch an den Landgrafen bzw. Herzog

April. Herzog Georg legt seine die lutherische Lehre ablehnende Auffassung und Haltung dar. Er lehnt die vom Landgrafen erbetene Truppenhilfe gegen die aufrührerischen Bauern wegen Aufruhrs in Salza ab und rät, sich nicht zur Unterstützung des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz außer Landes zu begeben. Die Mühlhäuser sind vor Salza gezogen und haben ein Lager aufgeschlagen

der Herzog bittet um des Landgrafen Unterstützung und will ihm später selbst helfen

Mai. Der Landgraf unterläßt seinen Zug zur Unterstützung des Kurfürsten von der Pfalz

Herzog Georg bittet um Zuzug gegen das aufständische Salza. Nr. 2539

Juni. Kaspar v. Schönberg im Auftrage Herzog Georgs beim Landgrafen

Eröffnung des Testamentes der Landgräfin-Mutter Anna in Schönbergs, des Landgrafen und des Grafen Philipp von Solms Gegenwart und Übersendung einer Abschrift an Herzog Georg

dessen 'Ratschlag' über das Testament

Juli. Herzog Georg widerspricht der Erhebung von 600 Gulden Brandschatzung im Auftrage des Landgrafen in den Dörfern der Vogtei Dorla um Mühlhausen durch Christian Schmalstieg

September. Kurfürst Johann und der Landgraf schlagen ein Religionsgespräch ihrer Theologen mit denen der Kurfürsten von Mainz und Brandenburg, der Herzöge Heinrich und Erich von Braunschweig und des Herzogs Georg vor und lehnen die Bekämpfung des lutherischen Wesens ab

die Dessauer Abmachung entspricht nicht der von Mühlhausen

auch die Markgrafen Georg und Kasimir von Brandenburg würden sich an einer solchen Zusammenkunft beteiligen

Oktober, November. Nr. 2539

Dezember - 1526 Juli. Irrung zwischen Herzog Georg, für seine Schwiegertochter Elisabeth, und Graf Philipp von Solms wegen der von der Landgräfin Anna hinterlassenen Kleinodien und des Silbergeschirrs

Christoph v. Taubenheim als Gesandter bei dem Landgrafen. Herzog Georg sendet seine Räte Wilhelm Truchseß zu Waldburg und Dr. Wilhelm Pack zum Reichstage nach Speyer zu Verhandlungen mit dem Landgrafen und dem Grafen von Solms

1526 März, April. Verhandlungen zu Torgau in den Irrungen zwischen Kurfürst Johann und Herzog Georg. Der Herzog schreibt über die christliche Kirche und über Luther, dessen Brief vom 21. Dezember 1525 er beifügt (als Abschrift). (Gedruckt in der Weimarer Lutherausgabe, Briefwechsel Bd. 3 S. 637 (Nr. 954). Herzog Georg übersandte den Brief am 22. März, vgl. dazu die Vorbemerkung zu Luthers Brief in der Weimarer Ausgabe (Bd. 3 S. 637), wo die vorliegende Abschrift nicht genannt ist. Die Abschrift hat das abweichende Datum 'freitags nach S. Thomas 1525' (22. Dezember).)

Oktober. Der Landgraf kann der Einladung nach Leipzig nicht Folge leisten

Dezember - 1527 März. Herzog Georg begründet die Einbehaltung der Zinse des Klosters Vacha, hält an der Messe fest und mißtraut dem angeblich rechten Gottesdienst in Vacha

der Landgraf widerspricht grundsätzlich den religiösen Anschauungen des Herzogs. Der Landgraf beschwert sich über die auf Befehl des Herzogs erfolgte Gefangennahme des vom Landgrafen nach Oberdorla entsandten Pfarrers und bittet um Befreiung und Verhör. Antwort des Landgrafen an die sächsischen Gesandten

Dezember - 1528 Januar. (Schreiben des Landgrafen an Herzog Georg vom 11. Januar 1528 in Nr. 2947.) Herzog Georg rät, von Herzog Ulrich von Württemberg abzulassen, und bittet das Reichsregiment um Stillstand gegen den Landgrafen, bis die Antwort des Kaisers auf dessen Schreiben eingetroffen ist

Nr. 2541

Repräsentationen

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