Vollständige Signatur

HStAM, Urk. 75, 1796

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Datierung Datierung
1622 April 8
Originaldatierung Originaldatierung
So geschehen Fuldt den 8ten Aprilis anno sechzehenhundert zwey undt zwantzig

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Johann Friedrich [von Schwalbach], Abt von Fulda, bekundet, dass er verpflichtet ist, den Erben der Witwe des Andreas Kehr 4000 Gulden zurückzuzahlen, die für das abgelaufene Jahr [1621] mit Fälligkeit auf Kathedra Petri [Februar 22] durch das Kloster von ihr geliehen wurde. Von den genannten Erben hat Magister Johannes Waldenberger (Wualdenberger) darum gebeten, von dieser genannten Summe noch eine Zeit lang 2000 Gulden beim Kloster zu belassen. Wegen dieser Bitte hat das Kloster daher nur die anderen fälligen 2000 Gulden zurückgezahlt. Die übrigen 2000 Gulden bleiben zu den Konditionen und mit denselben Pfandleistungen beim Kloster. Es soll jedoch nicht nur die Bezahlung der ausstehenden 2000 Gulden aufgezeichnet und quittiert werden, sondern auch für die wieder angelegten 2000 Gulden festgehalten werden, dass diese bei Fälligkeit zum gleichen Münzwert (müntz und derselben valor) wie die vorgehende Summe ausgegeben werden sollen. Dieser Münzwert sollte sich dann dementsprechend zum großen Teil aus Münzen zusammensetzen, die aus dem oberrheinischen Reichskreis (der oberrheinischen creiß standen undt verwanden landen) stammen, so wie ihr Wert dann festgelegt sein wird (tempore solutionis). Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. und 3. Seite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel 1, Papiersiegel 2, Papiersiegel 3, Papiersiegel 4, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reich...
Unterschriften Unterschriften
(M. Johannes Waldenberger propria / Johan Balthasar Haugk propria / Lorenz Fausten propria / Johannes Staub propria / Hans Kehr)
Siegler Siegler
Kanzlei des Klosters Fulda
Magister Johann Waldenberger, Johann Balthasar Haug, Lorenz Faust, Johann Staub, Johann Kehr
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Ausfertigung, Papier, sieben aufgedrückte Papiersiegel

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Auf gleichem Blatt befindet sich eine Urkunde von 1625 April 7, die beinhaltet, dass die Erben der Witwe des Andreas Kehr die 2000 Gulden aus der Küchenmeisterei des Klosters Fulda bzw. durch den Küchenmeister Balthasar Happel im Beisein ihres Verwandten Heinrich Andra, Hauptmann (capitain) und Rat in Hersfeld, sowie des fuldischen Fruchtschreibers Balthasar Cohn in gebräuchlicher und gültiger hochwertiger (grober) Münze erhalten haben. Alle bisherigen Zinszahlungen wurden somit hinfällig. Auf Herausgabe des 1622 in der fuldischen Kanzlei ausgefertigten und besiegelten Rezesses besiegelt und unterschreibt Magister Johann Waldenberger, dass er die genannte Summe erhalten hat. Ankündigung von Unterfertigung und Besiegelung des Magister Johann Waldenberger. Ausstellungsort: Fulda. (So geschehen Fuldt den 7ten Aprilis anno 1625). (siehe Abbildungen: 1. und 2. Seite; Siegel: Papiersiegel)
Magister Johann Waldenberger siegelt auf beiden Urkunden [1622 April 8: Papiersiegel 2].

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
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