Vollständige Signatur

HStAM, Urk. 14, 12974

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Datierung Datierung
1593 Juli 26
Alte Archivsignatur Alte Archivsignatur
A I u, Sünnen sub dato

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Das Fischergütlein zu Frauensee [Stadtteil von Bad Salzungen, Wartburgkr.], bestehend aus einer Wiese im (Lindig), die früher Paul Rabe gehört hat, zwei Wiesen in dem (Greiffarts) über der Schergesmühle [abgegangene Mühle in Schergeshof, Kleinsiedlung in der Gemarkung Frauensee, Stadt Bad Salzungen, Wartburgkr.], die fünfeinhalb Acker umfassen, eine Wiese gelegen an der Rosenwiese, genannt die Mühlenwiese, die vier Acker umfasst, ein Wiesenflecken an dem Auegraben, der drei Viertel umfasst, zehneinhalb Acker Land, die der verstorbene Michael Flach auf dem (Ganberge) hatte roden lassen, drei Acker, fünfzehneinhalb Acker Land am Auegraben, sechseinhalb Acker beim Nebelstrauch, eine Fischweide, genannt die (Müeßa), im Feld, fünf Acker, die im (Greiffers) liegen, mit der Berechtigung, sechs Acker Land, die an das (Greiffers) stoßen, gegenüber der Schergesmühle, zu roden. Das Lehen war ehemals dem verstorbenen Vogt zu Frauensee, Michael Flach, und dessen Ehefrau zu ihrem Leib verschrieben und war 1561 heimgefallen. 1561 wurde es dem Belehnten für den noch ausstehenden Rest der Kaufsumme für den von ihm dem Landgrafen von Hessen verkauften Hof Alberts als Erblehen verschrieben. Dafür ist ein jährlicher Zins von einem Viertel Frucht, halb Korn und Hafer, in das Haus Friedewald zu zahlen. Der 1593 Belehnte hat das Lehen von seinem Schwager Valentin Limberg übernommen, dem es sein Schwiegervater Lorenz Reuber übergeben hatte.
Siegler Siegler
Eberhard Reuber
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Lehnsrevers

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Belehnte/r: Eberhard Reuber, Sohn des verstorbenen Lorenz Reuber

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
Original Urkunde Detailseite anzeigen