2293
Vollständige Signatur
ISG FFM, H.19.01, 2293
Urkunde
Identifikation (Urkunde)
Datierung
Datierung
15.09.1466, 19.06.1487
Originaldatierung
Originaldatierung
a) Datu[m] Anno D[omi]ni M CCCC sexagesimo sexto f[er]ia secunda p[ost] diem exaltac[ionis] sancte Cruc[is].
b) Datum Anno D[omi]ni millesimo quadringentesimo Octuagesimo septi[m]o feriate[r]cia post viti et modesti ma[r]tiru[m].
b) Datum Anno D[omi]ni millesimo quadringentesimo Octuagesimo septi[m]o feriate[r]cia post viti et modesti ma[r]tiru[m].
Alte Archivsignatur
Alte Archivsignatur
Hainer Hof
Provenienz
Organisations- und Aktenzeichen
Organisations- und Aktenzeichen
Bl. 2
Vermerke (Urkunde)
(Voll-) Regest
(Voll-) Regest
a) Währschaftsbrief vom 15.9.1466: Johann Gauwegreve, Abt des Klosters und Konvents Haina ("zu[m] Heynes"), und Bruder Konrad Wildungen, Priester und Hofmeister des Klosters, zeigen an, dass sie im Namen des Konventes an den Leinweber Konz Greube und dessen Frau Kunze ein Haus mitsamt Zugehörungen erblich verliehen haben, das im Hainer Hof zwischen dem Holzschuher Wigel von Caldebach und Kulmann Regenbogen steht. Die Greubes müssen dafür an das Klöster eine ewige Gülte von jährlich 2 Gulden zahlen, die am 25. Dezember fällig ist. Das vererbte Haus und Wigand von Caldebachs Haus haben das alleinige Recht zur Benutzung der Profei, die in dem Winkel zwischen Caldebachs Haus und Regenbogens Scheune steht.
b) Währschaftsbrief vom19.6.1487: Der Barchentweber Henne Greube und seine Frau Appollonia haben an den Drechsler ("Dresseler") Hans von Basel und dessen Frau Else für 25 Gulden Besserung und Recht eines Häuschens mitsamt Zugehörungen verkauft, das im Hainer Hof zwischen dem Schneider Clas Hoenberger und einem Häuschen des Klosters Haina steht und mit einem jährlichen Zins von 2 Gulden belastet ist.
[Der Hainer Hof stand in der Kannengießergasse nördöstlich vom Dom].
b) Währschaftsbrief vom19.6.1487: Der Barchentweber Henne Greube und seine Frau Appollonia haben an den Drechsler ("Dresseler") Hans von Basel und dessen Frau Else für 25 Gulden Besserung und Recht eines Häuschens mitsamt Zugehörungen verkauft, das im Hainer Hof zwischen dem Schneider Clas Hoenberger und einem Häuschen des Klosters Haina steht und mit einem jährlichen Zins von 2 Gulden belastet ist.
[Der Hainer Hof stand in der Kannengießergasse nördöstlich vom Dom].
Zeugen
Zeugen
a) Die Schöffen Heilmann Schiltknecht und Winrich Monis sowie der Ratsherr Gerbrecht von Glauburg
b) Die Schöffen Wicker Frosch der Junge und Jakob Jeuch ("Geuch") sowie der Ratsherr Clas Schelle
b) Die Schöffen Wicker Frosch der Junge und Jakob Jeuch ("Geuch") sowie der Ratsherr Clas Schelle
Literatur
Literatur
Battonn III, S. 152 ff.
Deskriptoren
Deskriptoren
Personen: Gauwegreve, Johann: Abt des Klosters Haina; Wildungen, Konrad: Hofmeister des Klosters Haina; Greube, Konz: Leinweber; Greube, Kunze; Caldebach, Wigel von: Holzschuher; Regenbogen, Kulmann; Schildknecht, Heilmann: Schöffe; Monis, Winrich: Schöffe; Glauburg, Gerbrecht von: Ratsherr; Greube, Henne: Barchentweber; Greube, Appollonia; Basel, Hans von: Drechsler; Basel, Else von; Hoenberger, Clas: Schneider; Frosch, Wicker: der Junge, Schöffe; Jeuch, Jakob: Schöffe; Schelle, Clas: Ratsherr;
Sachbegriffe: Währschaft; Gebäude; Erbleihe; Hainer Hof; Profei; Zins, ewiger; Gülte, ewige;
Körperschaften: Haina, Kloster; Kloster Haina;
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Sprache: deutsch
Beschreibstoff: Papier
Modi: Währschaftsbriefe, Abschriften.
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Urkunde | Detailseite anzeigen |