Vollständige Signatur

ISG FFM, H.19.01, 696

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Datierung Datierung
24.08.1712 - 21.11.1714
Alte Archivsignatur Alte Archivsignatur
Saalhof

Provenienz


Organisations- und Aktenzeichen Organisations- und Aktenzeichen
Bl. 92

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Faszikel mit 14 Schriftstücken.

Nr. 1: Gesuch der Brüder Heinrich und Johann Bernus an das Schöffengericht (am 24.8.1712 vorgelegt) wegen des seit 8 Jahren ausstehenden Baubescheides ("Schöffen Anlait") zum Neubau des baufälligen Saalhofes zum Main hin.
Nr. 2: Abschrift (Auszug) des Kaufvertrages vom 30.12.1696 [Original siehe Hausurkunden 694]: Die Ganerben des Saalhofes verkaufen an die Kauf- und Handelsleute Heinrich und Johann Bernus und ihre Frauen Johanna Margaretha und Helena (beide geb. Lang) den Saalhof. Bei den Ganerben handelt es sich um folgende Personen: Johann Erwin Freiherr von Schönborn, Johann Jakob Müller, Philipp Nikolaus Lersner, Johann Adolf Lersner, Johann Hektor von Hynsperg. Der Saalhof liegt in der Saalgasse zwischen den Flammerdingischen Erben und Christian Metzler. Hinten stößt er auf den Main. Die Käufer dürfen auf und an die zum Main stehende Mauer bauen.
Nr. 3: Abschrift eines Schreibens Kaiser Karls [IV vom 25.7.1361, vgl. Hausurkunden 652]: Der Kaiser schreibt dem Rat wegen des Baues, den Henlin in dem Saal unrechtmäßig auf dem Gelände des Saalhofes errichtet hat. Der Saalhof stößt hinten auf das Gesess Zum Knoblauch. Er befindet sich pfandweise im Besitz der Drude, Witwe des Jacob Knoblauch. Der Rat soll dafür sorgen, dass Henlins Bau wieder abgebrochen wird und Drudes Rechte gewahrt bleiben.
Nr. 4: Zweites Gesuch der Brüder Bernus vom 8.3.1713. Nr. 5: Zweiter Auszug aus dem Kaufvertrag vom 30.12.1696. Als Ganerben werden hier auch noch Philipp Nikolaus Fleischbein und Matthäus Karl Steffan von Cronstetten genannt.
Nr. 6: wie Nr. 3.
Nr. 7: Drittes Gesuch der Gebrüder Bernus vom 6.4.1714.
Nr. 8: Weiterer Auszug aus dem Kaufvertrag vom 30.12.1696.
Nr. 9: Schreiben Kaiser Karls [IV vom 11.11.1361] an den Frankfurter Rat. Inhalt wie Nr. 3. [Original Hausurkunden 652]. Nr. 10: wie Nr. 3.
Nr. 11: Viertes Gesuch der Gebrüder Bernus vom 16.5.1714. Diesmal wird dem Gesuch stattgegeben.
Nr. 12: Am 1.8.1714 reichen die Brüder Bernus beim Schöffengericht einen Aufriss ihres Neubaues zur Genehmigung ein.
Nr. 13: Am 21.11.1714 fragen die Brüder Bernus beim Schöffengericht wegen der Genehmigung ihres eingereichten Risses nach.
Nr. 14: Besichtigungsbescheid der Steinmetzmeister Valentin Müller und Kaspar Herr (Mainz) wegen des Streites der Gebrüder Bernus mit den Steinmetzmeistern Peter Luther und Johann Scheidel.
Rückvermerk Rückvermerk
Vorderseite: "Saalhof-Urkunden 1712-14 Früher: Ugb A 83 Gg." [Altsignatur]
Siegler Siegler
Nr. 1 u. 4: Unterschriften der Gebrüder Bernus;
Nr. 7, 11-12: Unterschriften Dr. Kellner und Gebrüder Bernus;
Nr. 14: Unterschriften der Steinmetzmeister Valentin Müller und Kaspar Herr
Deskriptoren Deskriptoren
Personen: Bernus, Johann: Handelsmann; Bernus, Heinrich: Handelsmann; Flammerding; Metzler, Christian; Schönborn, Johann Erwin von: Freiherr; Müller, Johann Jakob; Lersner, Philipp Nikolaus; Lersner, Johann Adolf; Hynsperg, Johann Hektor von; Bernus, Johanna Margaretha: geb. Lang; Bernus, Helena: geb. Lang; Karl IV., Kaiser; Knoblauch, Jakob; Knoblauch, Drude; Saal, Henlin in dem; Chrems, Nikolaus de; Steffan von Cronstetten, Matthäus Karl; Fleischbein, Philipp Nikolaus; Kellner; Scheidel, Johann: Steinmetzmeister; Luther, Peter: Steinmetzmeister; Müller, Valentin: Steinmetzmeister; Herr, Kaspar: Steinmetzmeister aus Mainz;
Sachbegriffe: Saalhof; Gebäude; Schöffengericht; Anleite; Saalgasse; Knoblauch;

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Sprache: deutsch
Beschreibstoff: Papier

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
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