...
Identifier
StadtA KS, C 81, ...
Item series
Identification (short)
Title
Title
Nachlass Max Danz
Life span
Life span
1930-1988
Information / Notes
Additional information
Additional information
Bestandsgeschichte:
Der Bestand gelangte 2024 über eine anonyme Abgabe an das Stadtarchiv und erhielt die Zugangsnummer 2025/84. Das Konvolut mit Dokumenten zu Max Danz stellt dabei nur einen Teil der Abgabe dar. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich um eine durch Extern vorgenommene Zusammenstellung von Dokumenten zu Max Danz handelt.
Die Unterlagen wurde im Oktober 2025 als Serie in dem Bestand C 81 verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners:
Max Danz wurde am 6. September 1908 in Kassel geboren. Seit den 1920er Jahren betrieb er aktiv Sport bei der Casseler Turngemeinde. 1932 trat er in den VfL Hessen-Preußen ein. Während seiner aktiven Zeit als Sportler konnte er einige Erfolge als Mittelstreckenläufer erzielen. 1932 nahm er zudem an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil. Aufgrund einer Achillessehnenverletzung beendete er 1934 seine sportliche Karriere.
Von 1930 bis 1936 studierte Max Danz Medizin in Marburg. Daran anschließend war er bis 1944 in Berlin und Magdeburg als praktizierender Arzt tätig. Unter anderem leitete er in dieser Zeit (1941-1944) das Franziskus-Krankenhaus in Berlin. Ab 1944 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und arbeitete als Lazarettarzt in Hessen. Dort kam er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er nach drei Monaten im Herbst 1946 entlassen wurde. Danz kehrte daraufhin nach Kassel zurück und eröffnete eine internistische Praxis.
Trotz des frühzeitigen Beendens seiner sportlichen Karriere, blieb Danz dem Sport eng verbunden. Er war an der Gründung des KSV Hessen beteiligt und leitete von 1946 bis 1949 die Fußballabteilung des Vereins. Des Weiteren war er Mitbegründer des Landessportbundes Hessen sowie des Deutschen Leichtathletikausschusses, woraus später der Deutsche Leichtathletikverband entstand. Dessen Vorsitzender war Danz von der Gründung 1949 bis 1970. Darüber hinaus war Danz 1950 an der Wiedergründung des Nationalen Olympischen Komitees beteiligt und leitete die Organisation als Vizepräsident bis 1978 mit. Aufgrund seiner umfangreichen Tätigkeit als Sportfunktionär, war er zudem auch Präsidialmitglied im Deutschen Sportbund sowie im Internationalen Leichtathletikverband. Von 1952 bis 1976 war er zudem Delegationsleiter der deutschen Olympiamannschaft. Ebenso war Danz von 1976 an Vizepräsident des Internationalen Leichtathletikverbandes (IAAF).
Ehrungen:
- 1956: Verleihung des finnischen Staatsverdienstkreuzes
- 1968: Wappenring der Stadt Kassel
- 1970: Große Staatsplakette Chiles in Silber
- 1988: Goldene Ehrennadel des Deutschen Sportärztebundes
- 1988: Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband
- 1988: Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Kassel
Das Bestandsvorwort wurde im Oktober 2025 von Frau Scheuch verfasst.
Der Bestand gelangte 2024 über eine anonyme Abgabe an das Stadtarchiv und erhielt die Zugangsnummer 2025/84. Das Konvolut mit Dokumenten zu Max Danz stellt dabei nur einen Teil der Abgabe dar. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich um eine durch Extern vorgenommene Zusammenstellung von Dokumenten zu Max Danz handelt.
Die Unterlagen wurde im Oktober 2025 als Serie in dem Bestand C 81 verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners:
Max Danz wurde am 6. September 1908 in Kassel geboren. Seit den 1920er Jahren betrieb er aktiv Sport bei der Casseler Turngemeinde. 1932 trat er in den VfL Hessen-Preußen ein. Während seiner aktiven Zeit als Sportler konnte er einige Erfolge als Mittelstreckenläufer erzielen. 1932 nahm er zudem an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil. Aufgrund einer Achillessehnenverletzung beendete er 1934 seine sportliche Karriere.
Von 1930 bis 1936 studierte Max Danz Medizin in Marburg. Daran anschließend war er bis 1944 in Berlin und Magdeburg als praktizierender Arzt tätig. Unter anderem leitete er in dieser Zeit (1941-1944) das Franziskus-Krankenhaus in Berlin. Ab 1944 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und arbeitete als Lazarettarzt in Hessen. Dort kam er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er nach drei Monaten im Herbst 1946 entlassen wurde. Danz kehrte daraufhin nach Kassel zurück und eröffnete eine internistische Praxis.
Trotz des frühzeitigen Beendens seiner sportlichen Karriere, blieb Danz dem Sport eng verbunden. Er war an der Gründung des KSV Hessen beteiligt und leitete von 1946 bis 1949 die Fußballabteilung des Vereins. Des Weiteren war er Mitbegründer des Landessportbundes Hessen sowie des Deutschen Leichtathletikausschusses, woraus später der Deutsche Leichtathletikverband entstand. Dessen Vorsitzender war Danz von der Gründung 1949 bis 1970. Darüber hinaus war Danz 1950 an der Wiedergründung des Nationalen Olympischen Komitees beteiligt und leitete die Organisation als Vizepräsident bis 1978 mit. Aufgrund seiner umfangreichen Tätigkeit als Sportfunktionär, war er zudem auch Präsidialmitglied im Deutschen Sportbund sowie im Internationalen Leichtathletikverband. Von 1952 bis 1976 war er zudem Delegationsleiter der deutschen Olympiamannschaft. Ebenso war Danz von 1976 an Vizepräsident des Internationalen Leichtathletikverbandes (IAAF).
Ehrungen:
- 1956: Verleihung des finnischen Staatsverdienstkreuzes
- 1968: Wappenring der Stadt Kassel
- 1970: Große Staatsplakette Chiles in Silber
- 1988: Goldene Ehrennadel des Deutschen Sportärztebundes
- 1988: Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband
- 1988: Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Kassel
Das Bestandsvorwort wurde im Oktober 2025 von Frau Scheuch verfasst.