AdJb Fonds F 1 Series 445

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Description: Item series

Identification (short)

Title 

Jugendberufe im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB)

Life span 

1931

Notes

Includes 

67 Fotografien

Facts of the case

Facts of the case 

Seit Juli 1919 (und bis Mai 1933) fungierte der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) als Dachverband der Freien Gewerkschaften in Deutschland. 52 Gewerkschaften hatten sich im ADGB zusammengeschlossen und waren mit dem Allgemeinen Deutschen Beamtenbund (ADB) ebenso wie mit dem Allgemeinen freien Angestelltenbund (AfA), für den Julius Groß auch bereits als Fotograf tätig war, kooperiert. Politisch war der ADGB dem Sozialismus nahe.
Einer der Schwerpunkte des ADGB lag in der Jugendarbeit, insbesondere den Schutz vor Ausbeutung und Misshandlung, die Erziehung zu wirtschaftlich denkenden und solidarisch handelnden Menschen, eine eigene kulturelle Arbeit der Gewerkschaften sowie berufliche und Ausbildungsfragen.

Die Bilderserie, deren Entstehungshintergrund nicht rekonstruiert werden konnte, zeigt eine ganze Reihe verschiedener Berufsmöglichkeiten. Im Vordergrund stehen einfache, auch für ungelernte Kräfte ausführbare Tätigkeiten. Das Spektrum reicht von Verkaufs- und Werbearbeiten, z.B. für die Meierei C. Bolle oder die Herren-Kleider-Fabrik P. Wagner in Berlin, über Tätigkeiten in einer Metzgerei oder Wäscherei, in der Floristik und Gartenpflege, als Kurierdienst per Rad oder zu Fuß bis hin zur Arbeit mit einer Kopiermaschine, hier der Firma Gestetner. Die abgebildeten jungen Männer und Frauen tragen berufstypische Arbeitskleidung oder Uniformen.

Information / Notes

Additional information 

Originaltitel: [ADGB Jugendberufe]

Quellen u. Literatur: Detlef Prinz/Manfred Rexin (Hg.): Gewerkschaftsjugend im Weimarer Staat. Eine Dokumentation über die Arbeit der Gewerkschaftsjugend des ADGB in Berlin. Mit einem Beitrag von Udo Wichert, Köln 1983; Rotraud Tilsner-Gröll: Die Jugendbildungsarbeit in den freien Gewerkschaften von 1919-1933, Frankfurt/Main 1982.