P 4
Vollständige Signatur
LWV-Archiv, P 4
Bestand
Identifikation (kurz)
Titel
Titel
Schloss Dehrn: Personalakten
Laufzeit
Laufzeit
1924-1983
Bestandsdaten
Bestandsgeschichte
Bestandsgeschichte
Das Kinderkurheim Schloss Dehrn teilte sich eine gemeinsame Verwaltung mit dem Psychiatrischen Krankenhaus Hadamar. Daher lagerten die Akten des Bestandes 4 bis zum Jahr 1988 in Hadamar und wurden von dort in das Archiv des LWV nach Kassel übernommen.
Geschichte des Bestandsbildners
Geschichte des Bestandsbildners
Schloss Dehrn wird erstmals im Jahr 1190 urkundlich erwähnt. Es wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach die Zweckbestimmung und seine Besitzer. 1926 wurde Schloss Dehrn vom Bezirkskommunalverband Wiesbaden gekauft und als "Landesaufnahmeheim für männliche Jugendliche" eingerichtet. 1933 erfolgte die Umwandlung in ein Kinderkurheim. Während des Zweiten Weltkrieges diente die Burg als Reservelazarett, danach als Quartier für US-Streitkräfte. Nach dem Krieg wurde Schloss Dehrn wieder sozialen Zwecken zugeführt. Zunächst als Unterkunft für heimatlose Mädchen benutzt, wurde 1949 in ihm ein Altersheim eingerichtet.
Nachdem es immer dringender wurde, ein Heim für die speziellen Aufgaben zur kurmäßigen Betreuung von sprachgeschädigten und schwer haltungsgeschädigten Kindern in Hessen zur Verfügung zu haben, fiel die Wahl auf Schloss Dehrn. 1962 erfolgte in Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen ein grundlegender Umbau, durch den rund 130 Kurplätze für sprach- und haltungsgeschädigte Kinder geschaffen wurden. Entsprechend dem erhöhten Bedarf an Behandlungsplätzen für Sprachkranke entwickelte sich im Laufe der Zeit aus dem Kinderkurheim eine Fachklinik für stimm- und sprachkranke Kinder und Jugendliche. Die "Kinderklinik Schloss Dehrn" bestand bis Anfang der 80er Jahre. Sie wurde 1982 geschlossen und das Schloss vom Landeswohlfahrtsverband verkauft.
Nachdem es immer dringender wurde, ein Heim für die speziellen Aufgaben zur kurmäßigen Betreuung von sprachgeschädigten und schwer haltungsgeschädigten Kindern in Hessen zur Verfügung zu haben, fiel die Wahl auf Schloss Dehrn. 1962 erfolgte in Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen ein grundlegender Umbau, durch den rund 130 Kurplätze für sprach- und haltungsgeschädigte Kinder geschaffen wurden. Entsprechend dem erhöhten Bedarf an Behandlungsplätzen für Sprachkranke entwickelte sich im Laufe der Zeit aus dem Kinderkurheim eine Fachklinik für stimm- und sprachkranke Kinder und Jugendliche. Die "Kinderklinik Schloss Dehrn" bestand bis Anfang der 80er Jahre. Sie wurde 1982 geschlossen und das Schloss vom Landeswohlfahrtsverband verkauft.
Literatur
Literatur
Landeswohlfahrtsverband Hessen (Hg.), 10 Jahre Sozialarbeit in Hessen. 1953-1963 (Schriften des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen 10), Kassel 1963, S. 195.
Landeswohlfahrtsverband Hessen (Hg.), 25 Jahre Sozialarbeit in Hessen. 1953-1978, Kassel 1963, S. 63.
Findmittel
Findmittel
Arcinsys-Datenbank
Weitere Angaben (Bestand)
Umfang
Umfang
1 lfm.