StadtA DA Bestand 15

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Gemeindearchiv Eberstadt

Laufzeit

1688-1937

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Archive der beiden im April 1937 nach Darmstadt eingemeindeten Orte Arheilgen und Eberstadt verblieben über die Kriegsjahre bei den Bezirksverwaltungen. Erst im Sommer 1969 wurden sie ins Stadtarchiv übernommen. Die Eberstädter Akten wurden nach Numerus Currens verzettelt, wobei eine Trennung von Akten und Amtsbüchern zunächst nicht vorgesehen war. Der Abschluss der Arbeit wurde dann aufgrund anderer Arbeiten im Staatsarchiv zurückgestellt.
Die endgültige Klassifizierung des Bestandes auf der Grundlage des Einheits-Aktenplanes von 1908, dessen Gruppenziffern als erstes Element in die neuen Aktensignaturen übernommen wurden, konnte erst 1983/84 anlaufen. Im Zuge der Neuaufstellung wurden die Amtsbücher herausgelöst und als gesonderter Teilbestand neu verzeichnet. Gleichzeitig wurden im Laufe des Jahres 1982 übernommene Nachträge eingearbeitet. Die Arbeiten wurden 1986/87 abgeschlossen.

Der älteste erhaltene Rechnungsband der Gemeinde datiert von 1688. Daneben gibt es Aktenstücke, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, etwa innerhalb der Abteilung Justiz. Die fortlaufende Überlieferung beginnt jedoch erst im späten 17. Jahrhundert.

Geschichte des Bestandsbildners

Im Jahre 1982 konnte die Gemeinde Eberstadt an der Bergstraße, nun schon seit mehr als 50 Jahren Stadtteil von Darmstadt, auf eine 1200 jährige Geschichte zurückblicken. Dank der Erwähnung des Namens in einer Schenkungsurkunde des Jahres 782, die in einer Abschrift des 12. Jahrhunderts erhalten ist, konnte diese lange Zeitspanne ermittelt werden. Zwischen den Angaben des Lorscher Codex, der heute im Hauptstaatsarchiv München aufbewahrt wird, und dem Einsetzen einer kontinuierlichen Aktenüberlieferung, die sich im Repertorium des Gemeindearchivs niederschlägt, liegen fast 900 Jahre. Erst nachdem die Herren von Frankenstein, die rund 400 Jahre den größten Teil der Rechte and er Gemeinde Eberstadt in ihrm Besitz hatten, diesen 1661/62 in "zwei Raten" an die Landgrafschaft Hessen verkauft hatten, liegt eine kontinuierliche Dokumentation vor.

Findmittel

Derzeit sind die Akten nur über das gedruckte Findbuch von 1988 (Stadtarchiv Darmstadt Bd. 1: ST 15 Gemeindearchiv Eberstadt (Repertorien des Hess. StA Darmstadt 27/1, 1988).) recherchierbar. Es liegt im Lesesaal im Haus der Geschichte aus und kann dort zu den Öffnungszeiten des Lesesaals eingesehen werden.

Weitere Angaben (Bestand)

Referent

Dr. Peter Engels

Bearbeiter

Bis 1988: Carl-Horst Hoferichter, Christine Ried, Peter Berninger