UBA Ffm Bestand Na 29

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Nachlass Matthias Becker

Laufzeit

ca. 1868-1974

Bestandsdaten

Aufsatz

Der Bestand Na 29 von Dr. Matthias Becker ist im Jahr 2008 dem Archivzentrum der Goethe Universitätsbibliothek als Geschenk von Ottmar Preuß überreicht worden. Dieser hatte den Nachlass von Matthias Becker nach seinem Tod übernommen. Der Nachlass von Matthias Becker umfasst 42 Archivalien, die auf 0,75 m verteilt sind. Der Zeitraum, den die Archivalien umfassen, geht von 1930 bis 1970. Die Ordnung der Registratur wurde zunächst von Ottmar Preuß vorgenommen, anschließend von Dr. Mathias Jehn grob verändert und zuletzt von der Praktikantin Hannah Mayer sortiert und verzeichnet. Tiefere Erschließungen des Nachlasses sind allerdings noch möglich. Der Bestand umfasst einerseits einen kleinen Teil privaten Besitzes von Matthias Becker, den er während seiner Studienzeit und seinem Amt als Geistlicher verfasst hat, außerdem Interviews, Manuskripte und einige Sammlungen von Max Horkheimer, über den Matthias Becker zwischen 1970 und 1974 beginnen wollte, eine Biographie zu schreiben. Diese konnte Matthias Becker jedoch nicht beenden, da er vorher verstarb. Zudem enthält der Bestand einige Rundfunkmanuskripte, die Matthias Becker während seiner Zeit beim Rundfunk verfasste und ebenso kritische Auseinandersetzungen mit dem Katholizismus. Andererseits beinhaltet der Bestand verschiedene Korrespondenzen, die einerseits auf privater Basis beruhten und andererseits auf geschäftlicher. Hierbei zählt der Briefwechsel mit Max Horkheimer ebenfalls zu den Geschäftlichen. Innerhalb der Korrespondenzen wurde in der Klassifikation jedoch nicht unterschieden, da die Anzahl dieser recht übersichtlich ist. Zusätzlich findet man in dem Nachlass von Matthias Becker noch einige organisatorische Rückstände. Über die Biographie Matthias Beckers gibt es nur wenig Hinweise in dem Bestand. Fest steht, dass Matthias Becker nach der Heirat ein enges Verhältnis mit Max Horkheimer aufbaute und wenige Jahre nach der Scheidung im Jahre 1974 Selbstmord beging. Obwohl Beckers Frau nach seinem Tod darauf bestand, dass ihr die Rechte für die unveröffentlichten Tonbänder mit den Interviews von Max Horkheimer zustanden und nicht der Frankfurter Universitätsbibliothek übergeben werden sollten, gelangten sie dann doch über den mit Becker befreundeten Ottmar Preuß im Jahre 2008 in das Archivzentrum der Unibibliothek. Zwischen dem 30.06.2009 und dem 09.07.2009 wurden die Archivalien von der Praktikantin Hannah Mayer, die sich im Rahmen eines zweiwöchigen Schülerpraktikums mit dem Bestand von Matthias Becker beschäftigte, verzeichnet. Die Benutzung der Unterlagen erfolgt nach den Bestimmungen des Hessischen Archivgesetzes (HArchivG). Dabei machte sie sich zunächst mit dem Bestand vertraut, ordnete ihn dann nach den einzelnen Zusammenhängen der Archivalien und ging dann durch das letztendliche Verzeichnen des Bestandes durch FAUST immer mehr ins Detail. Dadurch kamen die sechs Klassifikationen zustande, die oben erläutert sind. Die Zitierweise lautet: AZ Ffm Na 29, 1-4.
Hannah Mayer

Bestandsgeschichte

Matthias Becker (gest. 1974), katholischer Priester, war seit 1970 der offizielle Biograph von Max Horkheimer. Mitte 2008 schenkte der Bremer Sozialwissenschaftler Ottmar Preuss den Nachlass dem Archivzentrum.

Enthält

Tonbänder (Interviews mit Max Horkheimer), Kassetten (Interviews mit Max Horkheimer und Leo Löwenthal), Briefe, Sonderdrucke, Manuskript der Max Horkheimer-Biographie, Brief von Walter Benjamin, Dissertation, Predigten

Findmittel

verzeichnet