GemA Langg Bestand 3

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Dornholzhausen

Laufzeit

1685-1976, (1977-1987)

Siehe

Korrespondierende Archivalien

GemA Langgöns: Bestand 8 'Gemeinde Langgöns'

GemA Langgöns: Bestand 11 'Schule Dornholzhausen'

HHStAW: Bestand 167 'Nassau-Weilburgisches Amt Hüttenberg'

HHStAW: Bestand 166/167 'Nassau-Weilburgische Ämter Gleiberg und Hüttenberg'

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Unterlagen des Bestandes 3 'Dornholzhausen', die zuvor in einem Dach- und einem Kellerraum des ehemaligen Schulgebäudes in der Schulstraße in Dornholzhausen untergebracht waren, wurden im Jahr 1983 mit den Altregistraturen der übrigen 1977 zur Großgemeinde Langgöns zusammengeschlossenen Ortsteile vereinigt und in dem als 'Zentralarchiv der Gemeinde Langgöns' fungierenden Keller des Mehrzweckgebäudes in der Brückenstraße 8 in Oberkleen gelagert. Die Zusammenführung des Aktenmaterials in Oberkleen, die Aufstellung der entsprechenden Archiv-regale sowie eine erste 'Sichtung' und 'Grobsortierung' der Bestände fanden im Rahmen zweier Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen seit 1983 statt, wie aus einem Schreiben der Gemeinde Langgöns vom 14. November 1986 hervorgeht. Die Aufstellung der Unterlagen im Magazin erfolgte nach der Gliederung des 'Aktenplans für die Gemeinden und Landkreise in Hessen' mit Stand vom 1. Januar 1975. Auch die weitere Bearbeitung und Betreuung des 'Zentralarchivs der Gemeinde Langgöns' in Oberkleen wurde über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen geleistet. Im Oktober 1998 stellte die Gemeinde Langgöns erstmals eine archivische Fachkraft ein.
Seit November 1998 befinden sich das Gemeindearchiv Langgöns und somit auch der Bestand 3 'Dornholzhausen' im Dachgeschoss des 1997 neu errichteten Bauhofgebäudes im Gewerbegebiet 'Lützelwiesen', Perchstetten 8 in Lang-Göns.
Vor dem Umzug der Archivbestände von Oberkleen nach Lang-Göns wurde am 2. und 3. November 1998 eine Bewertung von Kassen- und Rechnungsunterlagen durchgeführt, bei der 1,682 Tonnen Schriftgut für nicht archivwürdig befunden und am 4. November 1998 vernichtet wurden. Ob auch Unterlagen des Bestandes 3 'Dornholzhausen' darunter waren, geht aus dem in der Altregistratur des Gemeindearchivs vorhandenen Schriftverkehr nicht im Einzelnen hervor.
Der Umzug nach Lang-Göns fand schließlich vom 9. bis 12. November 1998 mit Hilfe von vier Bauhofmitarbeitern und zwei geschlossenen Kleintransportern statt. Dabei wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet, die jeweils einen Bestand in die circa 70 seit dem 1. Oktober durch den Ortsdiener in den Ortsteilen eingesammelten Bananenkisten verpackten. Nach sieben Fahrten von Oberkleen nach Lang-Göns waren am 12. November gegen Mittag sämtliche Unterlagen an ihrem neuen Standort angekommen. Der Aufbau der letzten Regale und das Auspacken der Kartons zogen sich noch bis in die darauf folgende Woche hin. Am 18. November 1998 wurden darüber hinaus in der Verwaltungsstelle Niederkleen weitere 20 lfm Schriftgut bewertet, wovon circa 13 lfm noch am selben Tag in das neue Gemeindearchiv übernommen wurden, so unter anderem der Bestand 6 'Kleenheim', der sowohl Unterlagen zu Niederkleen als auch zu Oberkleen enthält. Am 20. Juni 2000 fand darüber hinaus eine Bewertung von circa 6 lfm Schriftgut aus der Verwaltungsstelle Dornholzhausen statt, wovon 4,5 lfm für archivwürdig befunden, am selben Tag ins Gemeindearchiv übernommen und dem Bestand 'Dornholzhausens' zugeordnet wurden. Im Rahmen des Umzuges des Rathauses der Großgemeinde Langgöns im November 2001 gelangten darüber hinaus weitere Unterlagen der Verwaltung der Gesamtgemeinde seit 1977 in das Gemeindearchiv.
Der Bestand 3 'Dornholzhausen' lagerte seitdem unter wechselnder Betreuung in den Regalen des Gemeindearchivs Langgöns und war mangels vollständiger Erfassung in einem Findbuch nur eingeschränkt nutzbar.
Die zum 1. Januar 2009 als Leiterin des Archivverbundes Langgöns/Grünberg eingestellte Diplom-Archivarin und Historikerin Marei Söhngen-Haffer M.A. begann schließlich Anfang September 2011 mit der Neuverzeichnung des Bestandes und konnte die Erschließungsarbeiten eineinhalb Jahre später abschließen, so dass die Unterlagen nun der Verwaltung und allen heimatgeschichtlich Interessierten online über Arcinsys und in Papierform über ein Findbuch zugänglich sind.

Geschichte des Bestandsbildners

Der heute zur Großgemeinde Langgöns gehörende Ort Dornholzhausen liegt westlich von Lang-Göns zwischen Hochelheim und Niederkleen im mittleren Kleebachtal. Seine langgestreckte, schmale Gemarkungsform ist vermutlich den ausgegangenen Dörfern Adelholdeshusen im Osten und Obertshausen im Westen geschuldet, deren Flächen später teilweise integriert wurden.
Vor- und frühgeschichtliche Funde in der Gemarkung Dornholzhausen bis in die Bronze- und jüngere Altsteinzeit hinein deuten auf eine frühe Besiedlung der Gegend hin. Bei zwei Grabungskampagnen 1969 und 1970, die infolge der Entdeckung urnenfelderzeitlicher Scherben und des Buchstückes eines sogenannten Feuerbockes auf einem Acker des Aussiedlerhofes Schieferstein initiiert wurden, förderten unter anderem einen Spinnwirtel, Wetzsteine, ein Webgewicht, mehrere Teile von Feuerböcken, Tonringe und den Grundriss eines Hauses zutage. Der Fundsituation zufolge handelte es sich bei letzterem um kein Wohngebäude, sondern um ein zur Darbringung von Brandopfern genutztes kultisches Haus, das auf das erste vorchristliche Jahrtausend (Urnenfelderzeit/jüngste Bronzezeit) datiert werden kann.
Schriftlichen Niederschlag fand der Ort Dornholzhausen, der anfänglich aus nur zehn bis zwanzig Hausgesäßen bestanden haben dürfte und dessen Gewanne und Weiden sich vom Kesselberg bis zur heutigen Bundesstraße erstreckten, erstmals am 11. Februar 815 in einer im Lorscher Kodex abschriftlich überlieferten Urkunde. Dem Eintrag zufolge schenkte Priester Randolf dem Kloster Lorsch im Jahr 815 zu seinem Seelenheil im Ort 'Holzhusen' einen Herrenacker und eine Knechtshube samt Knecht. Das im lateinischen Text erwähnte 'Holzhusen' ist dabei einem Ersterwähnungsgutachten des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt zufolge relativ sicher auf Dornholzhausen zu beziehen. Der Ort kann sich damit nach derzeitigem Erkenntnisstand auf das im Vergleich zu den übrigen Langgönser Ortsteilen am weitesten in die Vergangenheit zurückreichende Ersterwähnungsdatum berufen.
Die erste eindeutige Nennung der Namensform 'Durrenholzhusen' findet sich darüber hinaus in einer im Kopialbuch des Spitals Wetzlar ebenfalls abschriftlich überlieferten Urkunde vom 10. Mai 1294. Konrad, Sohn des Wilhelm von Dornholzhausen, und seine Ehefrau Bertradis vermachten darin dem Heiliggeistspital bei Wetzlar eine Korngülte zu Dornholzhausen. Der Ortsname 'Dornholzhausen' rührt dabei laut Abicht wahrscheinlich von den Dornen her, die um die Siedlung wuchsen, und deutet auf ein eher armes Dorf hin, das sich allenfalls durch seine Nähe zu der im Mittelalter wichtigen überregionalen Nord-Süd-Verbindung der Wein- bzw. Wagenstraße auszeichnete.
Verwaltungsgeschichtlich gehörte Dornholzhausen in der Zeit um 815 gemeinsam mit den übrigen Göns-Orten und dem nicht mehr existierenden oder umbenannten Sichelingeslinden zu der im Lahngau liegenden, am 19. Januar 777 erstmals erwähnten Gönser Mark und befand sich um 922 als Teil des Hüttenbergs im Besitz der Herrschaft Gleiberg. Ende des 14. Jahrhunderts zählte man gemäß einem westerburgischen Urbar insgesamt 22 Orte zum Gericht bzw. Amt Hüttenberg, darunter neben Dornholzhausen auch Lang-Göns und Niederkleen. Nach Aussterben des Gleiberger Geschlechts und den umfangreichen Besitzumschichtungen des 14. Jahrhunderts regelte schließlich ein auf zehn Jahre geschlossener Vertrag im März 1396 die Verwaltung des Hüttenbergs, der sich nunmehr zu ¾ in gemeinschaftlichem Besitz Nassau-Weilburgs sowie der Landgrafschaft Hessen und zu ¼ in Besitz der Herrschaft Cleeberg befand.
Zwischen 1396 und 1703 war Dornholzhausen demnach Teil des Kondominiums der Grafen von Nassau-Weilburg und der Landgrafen von Hessen, bevor es durch den Langgönser Hauptteilungsvertrag vom 16. Juni 1703 zur endgültigen Aufteilung des Hüttenbergs zwischen Nassau und der 1567 durch Erbteilung aus der Landgrafschaft Hessen hervorgegangenen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt kam. Dornholzhausen wurde zusammen mit Dutenhofen, Lützellinden, Hörnsheim, Hochelheim, Groß-Rechtenbach, Niederkleen, Klein-Rechtenbach und Vollnkirchen Nassau zugeteilt, während Leihgestern, Pohlgöns, Kirchgöns, Lang-Göns, Hausen, Annerod und Allendorf an Hessen-Darmstadt gingen.
Seit 1703 gehörte Dornholzhausen somit zum nassauischen Amt Hüttenberg mit Sitz in Niederkleen, bis dieses 1734 nach Atzbach verlegt und zusammen mit dem Amt Gleiberg zum Amt Atzbach vereinigt wurde. Mit Vertrag vom 19. Oktober 1816 trat das mittlerweile aus einem Zusammenschluss Nassau-Weilburgs und Nassau-Usingens 1806 gebildete Herzogtum Nassau das Amt Atzbach an das Königreich Preußen ab. Das nunmehr preußische Amt Atzbach wurde gemeinsam mit Dornholzhausen dem Kreis Wetzlar und dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet.
Dem gesamten Kreisgebiet mit Dornholzhausen war der Königliche Landrat in Wetzlar vorgesetzt, dessen Zuständigkeit sich auf alle weltlichen Verwaltungsangelegenheiten im Kreis erstreckte. Hinsichtlich der Justizverwaltung gehörte der Ort dem nunmehr preußischen Justizamt Atzbach an. In der Finanzverwaltung war Dornholzhausen die Königliche Renterei Wetzlar (bei direkten Steuern) und das Königliche Steueramt Wetzlar (bei indirekten Steuern) vorgesetzt, im Bereich der Forstverwaltung der Königliche Oberförster, zugleich 'Communal-Kreisförster', sowie zwei Königliche Förster mit mehreren Waldwärtern und in Bezug auf die Kirchenverwaltung die Superintendentur Wetzlar.
Am 22. Juni 1822 fasste man den Kreis Wetzlar mit Dornholzhausen und den preußisch gewordenen Rheinlanden schließlich zur preußischen Rheinprovinz zusammen. Entsprechend der Verwaltungsorganisation der Rheinprovinz, nach der mehrere Dörfer zu sogenannten Amtsbürgermeistereien zusammengeschlossen wurden, gehörte Dornholzhausen im Jahr 1836, wie Abicht festhält, zusammen mit Niederkleen, Ebersgöns, Oberkleen, Hochelheim und Hörnsheim der Bürgermeisterei Lützellinden an. Im Jahr 1872 vereinigte man die Bürgermeisterei Lützellinden mit Groß-Rechtenbach, so dass Dornholzhausen künftig der Bürgermeisterei Groß-Rechtenbach zugeordnet war. Zum 1. Oktober 1932 löste man den Kreis Wetzlar und mit ihm Dornholzhausen aus der preußischen Rheinprovinz heraus und teilte ihn der Provinz Hessen-Nassau und dem Regierungsbezirk Wiesbaden zu. Im Zuge der Angleichung der Behördenverfassung an die in der Provinz Hessen-Nassau bestehende Struktur wurden die erwähnten Amtsbürgermeistereien schließlich aufgelöst.
Nach Teilung der Provinz Hessen-Nassau in die Provinzen Kurhessen und Nassau am 1. Juli 1944 gehörte der Kreis Wetzlar und mit ihm Dornholzhausen der Provinz Nassau an. Nach dem Zweiten Weltkrieg ordnete die alliierte Militärregierung den Kreis Wetzlar dem am 19. September 1945 neugegründeten Land 'Großhessen' - in der Verfassung vom 1. Dezember 1946 nur noch als 'Hessen' bezeichnet - und dem Regierungsbezirk Wiesbaden zu. Nach Auflösung des Regierungsbezirks Wiesbaden 1968 fiel der Kreis Wetzlar mit Dornholzhausen in den Zuständigkeitsbereich des Regierungsbezirks Darmstadt.
Im Zuge der Gebietsreform führte Dornholzhausen im Jahr 1971 verschiedene Gespräche mit umliegenden Gemeinden über einen eventuellen Gemeindezusammenschluss. Eine erste Besprechung mit Hüttenberg und Lang-Göns fand am 14. Januar 1971 im Paul-Schneider-Freizeitheim Dornholzhausen statt. Der Begrüßungsrede des Dornholzhäuser Bürgermeisters Lotz zufolge hatte sich die Gemeindevertretung Dornholzhausen bereits seit August 1970 mit Fusionsabsichten beschäftigt und Vorgespräche mit den Gemeindevorständen Hüttenbergs und Lang-Göns' geführt. Die Gemeindevertretung Dornholzhausen befürwortete, laut Lotz, einen Zusammenschluss mit Hüttenberg und Lang-Göns und zeigte sich offen für Verhandlungen mit weiteren interessierten Gemeinden. Doch einem Schreiben des Dornholzhäuser Bürgermeisters vom 2. April 1971 an das Landratsamt Wetzlar ist zu entnehmen, dass sich Hüttenberg zu diesem Zeitpunkt bereits wieder aus den Verhandlungen zurückgezogen hatte und die Gespräche nunmehr nur noch zwischen Dornholzhausen und Lang-Göns fortgeführt wurden. Am 1. Mai 1971 unterzeichneten beide Gemeinden einen 'Grenzänderungs- und Auseinandersetzungsvertrag'. Der Kreistag des Landkreises Wetzlar stimmte dem Zusammenschluss Dornholzhausens und Lang-Göns' und der damit verbundenen Auskreisung der Gemeinde Dornholzhausen aus dem Kreis Wetzlar allerdings nicht zu, wie aus einem Schreiben des Landratsamts Wetzlar vom 12. Oktober 1971 hervorgeht. Weitere Gespräche fanden in den Jahren 1970/71 auch mit Niederkleen und Rechtenbach statt.
Mit Inkrafttreten des am 13. Mai 1974 beschlossenen 'Gesetzes zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen' wurde schließlich im Januar 1977 aus Cleeberg, Dornholzhausen, Espa, Kleenheim (Oberkleen/Niederkleen) und Lang-Göns die Gemeinde Langgöns gebildet und Dornholzhausen somit zu einem Langgönser Ortsteil. Als Ortsteil der Großgemeinde Langgöns gehörte Dornholzhausen vom 1. Januar 1977 bis zum 1. August 1979 zeitweilig zu dem aus dem Dillkreis, dem Landkreis Gießen und dem Landkreis Wetzlar gebildeten Lahn-Dill-Kreis und ab 1979 zum Landkreis Gießen, der 1981 dem neu geschaffenen Regierungsbezirk Gießen zugeordnet wurde.

Enthält

Akten, Amtsbücher, Karteien

Literatur

Abicht, Friedrich Kilian: Der Kreis Wetzlar historisch, statistisch und topographisch dargestellt. Bd. 1 Die politische Geschichte des Kreises. Wetzlar 1836.

Hessisches Statistisches Landesamt (Hg.): Die Hessischen Gemeinden. Wiesbaden 1966. (Hessenkunde des Hessischen Statistischen Landesamte; Bd. 5).

Janke, Heinrich: Eine Siedlungsstelle der Urnenfelderzeit bei Dornholzhausen, Kreis Wetzlar. In: Fundberichte aus Hessen. Jg. 11 (1971). S. 12-30.

Ders.: Der Kreis Wetzlar historisch, statistisch und topographisch dargestellt. Bd. 2 Die Statistik, Topographie und Ortsgeschichte des Kreises. Wetzlar 1836.

Ders.: Der Kreis Wetzlar historisch, statistisch und topographisch dargestellt. Bd. 3 Die Kirchengeschichte des Kreises. Wetzlar 1837.

Ders.: Ein Kultplatz der jüngsten Bronzezeit bei Dornholzhausen. In: Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins. Heft 31 (1985). S. 12-20.

Burschenschaft Piraten Dornholzhausen (Hg.): 50 Jahre Burschenschaft Piraten Dornholzhausen. Wetzlar 2011.

Ders.: Ein Kultplatz der jüngsten Bronzezeit bei Dornholzhausen, Kreis Wetzlar. In: Antike Welt. Jg. 7. Heft 4 (1976). S. 36-39.

Jendorff, Alexander: Condominium. Typen, Funktionsweisen und Entwicklungspotentiale von Herrschaftsgemeinschaften in Alteuropa anhand hessischer und thüringischer Beispiele. Marburg 2010. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen; 72).

Dehio, Georg: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Hessen I Regierungsbezirke Gießen und Kassel. Bearb. V. Folkhard Cremer, Tobias Michael Wolf u. a. München/Berlin 2008.

Dietrich, Wolfgang: Dornholzhausen wie es früher war. Horb am Neckar 1994.

Kreisausschuss des Landkreises Wetzlar (Hg.): Der Kreis Wetzlar. Verwaltung und Wirtschaft. Ein Bericht über Wiederaufbau und Entwicklung im Kreis seit 1948. Wetzlar 1959.

Dornholzhausen, Landkreis Gießen. In: Historisches Ortslexikon (Stand: 23.7.2012)

Küther, Waldemar: Die Mörler Mark. Ihre Vorgeschichte, Entstehung und Entwicklung. In: Wetterauer Geschichtsblätter. Beiträge zur Geschichte und Landeskunde. Bd. 19 (1970). S. 23-132.

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Düringer, Wilhelm (Bearb.): Dorferneuerung Dornholzhausen. Dorfentwicklungsplan als städtebaulicher Rahmenplan. o. O. 1993.

Freiwillige Feuerwehr Dornholzhausen (Hg.): Festschrift zum 50jährigen Vereinsbestehen der Frei-willigen Feuerwehr Dornholzhausen. Jubiläumsfest vom 17. bis 20. August 1984. Langgöns 1984.

Lindenthal, Bernd K.: Paul Schneider - der Prediger von Buchenwald. Vor 50 Jahren - am 18. Juli 1939 - starb der Pfarrer von Hochelheim den Märtyrertod im Konzentrationslager. In: Heimat an Lahn und Dill. Nr. 226 (1989). S. 4.

Nachtigall, Helmut: Dornholzhausen im Hüttenberg - einst ein Juwel der Holzbaukunst. In: Heimat im Bild. 9. Woche (1988). o. S.

Dies. (Hg.): Festschrift zum Jubiläumsfest. 1934-2009. 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Dornholzhausen. Hüttenberg 2009.

Gemeinde Langgöns (Hg.): Jubiläumsband 25 Jahre Gemeinde Langgöns 1977-2002. Ein Kaleido-skop aus den 6 Ortsteilen. Langgöns 2001.

Obst- und Gartenbauverein Dornholzhausen e. V. (Hg.): Obst- und Gartenbauverein Dornholzhausen e. V. 25 Jahre. 1968-1993. 9. bis 10. Oktober 1993. o. O. 1993.

Rehbaum-Keller, Adelheid: Der Hüttenberg. Ein Führer ins 19. Jahrhundert. Gießen 1989.

Gesangverein Liederkranz Dornholzhausen e. V. (Hg.): Festschrift zum 50jährigen Vereinsbestehen des Gesangvereins 'Liederkranz' Dornholzhausen. Jubiläumsfest vom 25. bis 28. Mai 1979. Langgöns 1979.

Ders. (Hg.): 60 Jahre - 1929-1989. Festtage mit Pokalwettstreit vom 9. Juni bis 12. Juni 1989. Butzbach 1989.

Reuter, Bernhard: Heimatbuch. Eine Wanderung durch das Kleebachtal und Hüttenberger Land. o. O. u. J.

Schoenwerk, August: Die Entstehung des Kreises Wetzlar. In: Heimatkalender des Kreises Wetzlar (1953). S. 17-29.

Hankel, Otfried: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinde Dornholzhausen (Langgöns, Hessen) 1771-1874. Münster 2011. (Edition Octopus).

Ders.: Geschichte von Stadt und Kreis Wetzlar. 2., überarb. u. erweiterte Aufl. v. Herbert Flender. Wetzlar 1975.

Hessendienst der Staatskanzlei (Hg.): Hessisches Gemeindelexikon II. Die hessischen Städte, Gemeinden und Landkreise in Kurzporträts. Wiesbaden 1993.

Schotte, Helmut: Territorialgeschichte der ehemals nassauischen Ämter Gleiberg, Hüttenberg und Cleeberg und der freien Reichsstadt Wetzlar. Diss. Marburg 1938.

Schwind, Fred: Zur Geschichte der nördlichen Wetterau und des Hüttenberg-Gebietes im frühen Mittelalter. In: Wetterauer Geschichtsblätter. Beiträge zur Geschichte und Landeskunde. Bd. 28 (1979). S. 1-23.

SPD Ortsbezirk Dornholzhausen (Hg.): 25 Jahre SPD Ortsbezirk Dornholzhausen. Jubiläumsfeier am 29. September 1990 20.00 Uhr in der Turnhalle Dornholzhausen. o. O. 1990.

Türk, Ernst (Hg.): Der Landkreis Gießen. Zwischen Lahn und Vogelsberg. Stuttgart/Aalen 1976.

Wagner, Georg Wilhelm Justin: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großher-zogthums Hessen. Bd. 3 Provinz Oberhessen. Darmstadt 1830.

Wolf, Dieter: Dorfgeschichte im Überblick. Die Gönser Mark und Kirchgöns. In: Dorfchronik-Ausschuß (Hg.): 850 Jahre Kirch-Göns. Eine Dorfchronik. Butzbach-Kirchgöns 2000. S. 8-66.

Findmittel

Arcinsys

Findbuch

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

21 lfm

Bearbeiter

Dipl.-Archivarin Marei Söhngen-Haffer M.A., 2011-2013