HStAM Bestand Urk. 128

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

von Mansbach [ehemals X 5 von Mansbach]

Laufzeit

1431-1846

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals Urk. A I t]; Urk. 14 Landgräfliche Aktiv- und Passivlehen [ehemals Urk. A I u]; Urk. 49 Hessische Adels- und Bürgerfamilien [ehemals Urk. A VI]; Urk. 76 Fulda, Lehnreverse [ehemals Urk. R I b]; Urk. 80 Fulda, Adelsarchive [ehemals Urk. R IX]; Best. 17 c Regierung Kassel Lehnhof; Best. 17 d Regierung Kassel Familienrepositur; Best. 95 Adel und Lehnhof; Best. 340 von Geyso; Best. 340 von Mansbach.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden der Familie von Mansbach sind Eigentum von Christiane Gräfin Matuschka geb. von Mansbach. Sie gelangten zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Depositum in das Staatsarchiv Marburg, wo sie neu geordnet und chronologisch aufgestellt wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Familie von Mansbach ist ein altes buchisches Adelsgeschlecht und Mitglied der fränkischen Reichsritterschaft. Die Ministerialenfamilie wird 1238 erstmals als Herren des Ortes Mansbach (Gemeinde Hohenroda) erwähnt. Auf Basis fuldischer, hersfeldischer und hessischer Lehen errichtete die Familie dort eine Kleinherrschaft, 1364 erhielten sie die Gerichtsbarkeit. Sie bauten mehrere Burgen und Schlösser in Mansbach, die von verschiedenen Zweigen der Familie genutzt wurden. Spätestens 1454 wurde die Herrschaft Mansbach fuldisches Lehen, Ludwig von Mansbach war 1324-43 Abt von Fulda. Die Familie von Geyso, die 1652 die Hälfte der Besitzungen zu Mansbach erwarb und fortan Seite an Seite mit den von Mansbach residierte, gilt als deren Rechtsnachfolger.

Literatur

E. H. Kneschke, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexikon, 6. Bd., Leipzig 1865, S. 115ff.; R. Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, S. 197f.; M. Mott, Ludwig von und zu Mansbach 1687 und seine Ahnen, in: Hessische Familienkunde 16,7 (1983), S. 361-365; P. Görlich, Zur Geschichte der Buchischen Ritterschaft. 1. Was zur Herrschaft Wehrda gehörte. 2. Besitz in Buchenau und Mansbach, in: Mein Heimatland (Bad Hersfeld) 27 (1976/77), S. 45-47; K. Sippel, Die Grasburg bei Mansbach: Ergebnisse historischer und archäologischer Forschungen, in: Mein Heimatland (Bad Hersfeld) 27 (1976/77), S. 65-68; D. Wunder, Neuer Adel und Alter Adel in der Landgrafschaft Hessen-Kassel und im Kanton Rhön-Werra der fränkischen Reichsritterschaft (1650-1750) – Integration und Exklusivität, in: : E. Conze u.a. (Hgg.), Adel in Hessen. Herrschaft, Selbstverständnis und Lebensführung vom 15. bis ins 20. Jahrhundert, Marburg 2010, S. 329-358; G. Schmidt, Reichsritterschaft, in: W. Speitkamp (Hg.), Handbuch der hessischen Geschichte Bd. 3: Ritter, Grafen und Fürsten. Weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900-1806 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63,3), Marburg 2014, S. 349-376; B. Winkelmann-Holzapfel, Besitzungen und Organisation der Reichsritterschaft im hessischen Raum am Ende des Alten Reiches (zu der Karte 21a des Geschichtlichen Atlas von Hessen), in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 11 (1961), S. 136-226.

Findmittel

Arcinsys

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

60 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.