UniA Marburg Bestand 307 d

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Fakultäten (bis 1971)

Identifikation (kurz)

Titel 

Philosophische Fakultät

Laufzeit 

1750-1972

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

Bestände 307e Naturwissenschaftliche Fakultät, 307/3 Fachbereich Gesellschaftswisssenschaften und Philosophie, 307/6 Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften, 307/7 Fachbereich Altertumswissenschaften, 307/8 Fachbereich Allgemeine und germanistische Linguistik und Philologie, 307/9 Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften, 307/10 Fachbereich Fremdsprachliche Philologien, 307/11 Fachbereich Außereuropäische Sprachen und Kulturen, Fachbereich 21 Erziehungswissenschaften (ab WS 1974/75); Bestände 305a Rektor und Senat, 305n Nachträge und 310 Kurator/Verwaltungsdirektor; Beständegruppe 308 Institute, Seminare ud Fachgebiete, Einrichtungen; HStA Marburg Bestand 5 Geheimer Rat, 16 Ministerium des Innern 1.6 Schulrepositur

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte 

Die ersten Akten des Bestands, die jahrweise gebundenen Dekanatsakten seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gelangten offenbar infolge des zwischen dem Staatsarchiv Marburg und der Universität geschlossenen Depositalvertrags von 1890 in das Archiv. Sie wurden in den Jahren bis 1920 um weitere Bände ergänzt, neben Personalakten vor allem zahlreiche Promotionssammelakten. 1932-1934 und dann wieder in den 1960er Jahren wurden viele weitere Promotionsakten, Personalakten und einige wenige Dekanatsakten dem Archiv übergeben, zwischen 1966 und 1974 folgten weitere Sachakten.

Geschichte des Bestandsbildners 

Die Philosophische Fakultät wurde bei der Gründung der Universität 1527 eingerichtet und hatte zunächst einen auf das Studium in den höheren Fakultäten vorbereitenden Charakter. Aus ihr gingen die meisten heute in der Universität betriebenen Fächer hervor, die seit dem 19. Jahrhundert in einzelnen Instituten und Seminaren organisiert sind. Seit dem 1. Oktober 1928 sind die Staatwissenschaften (Volkswirtschaft) Teil der Juristischen Fakultät, am 28. Januar 1964 wurde die Philosophische Fakultät geteilt und für die seit dem Sommersemester 1916 bestehende Mathematisch-Naturwissenschaftliche Abteilung eine eigene, die Naturwissenschaftliche Fakultät gegründet. 1971 wurden für die in der Fakultät verbliebenen historischen, philologischen und philosophischen Fächer folgende eigene Fachbereiche eingerichtet: Fachbereich 3 Gesellschaftswisssenschaften und Philosophie, Fachbereich 4 Psychologie, Fachbereich 6 Geschichte und Kulturwissenschaften, Fachbereich 7 Altertumswissenschaften, Fachbereich 8 Allgemeine und germanistische Linguistik und Philologie, Fachbereich 9 Germanistik und Kunstwissenschaften, Fachbereich 10 Fremdsprachliche Philologien, Fachbereich 11 Außereuropäische Sprachen und Kulturen. Aus dem Fachbereich 3 wurden zum WS 1974/75 die Erziehungs- und die Sportwissenschaften ausgegliedert und im Fachbereich 21 Erziehungswissenschaften zusammengefasst.

Enthält 

Die 1750 einsetzenden Dekanatsakten enthalten, jahrweise gebunden, allen in der Fakultät anfallenden Schriftverkehr einschließlich der Promotionsakten. Ab 1886 wurden die Promotionsakten jahrgangsweise zusammengebunden gesondert neben den Dekanatsakten geführt, seit 1905/6 sind Sitzungsprotokolle der Philosophischen Fakultät und seit dem frühen 20. Jahrhundert Personalakten, z. T. in Fortsetzung der Habilitationsakten, überliefert. In dieser Zeit setzt auch die Überlieferung einzelner Sach- und Institutsakten ein. Die Überlieferung aus der Zeit des Nationalsozialismus ist auffällig dünn.

Findmittel 

Die Promotionen sind namentlich auch in den Dekanats- und Promotionssammelakten über Arcinsys ab 1768 recherchierbar, ebenso die letzte Aktenabgabe. Ablieferungsverzeichnisse, auch elektronisch, maschinenschriftliches Findbuch.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang 

55 MM