HHStAW Bestand 429/7

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Höhere Schulen

Identifikation (kurz)

Titel

Weilburg, Gymnasium Philippinum

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Auf Grundlage der Richtlinien für die Führung, Aufbewahrung und Archivierung von Schriftgut in Schulen vom 18. September 1996 (ABl. des Kultusministeriums 10/96, S. 522 ff.) sowie des Archivierungsplans für das Schriftgut in den öffentlichen Schulen im Sprengel des Hessischen Hauptstaatsarchivs vom 10.9.1997 wurden die Schulunterlagen im Mai 1998 übernommen (Zug. 44/98). Der Bestand von ca. 30 lfd. m. Schriftgut wurde 1998/99 durch die zuständige Sachbearbeiterin verzeichnet (Nrn. 1-1272; nicht belegt sind die Nrn. 469-499). Es handelt sich insbesondere um allgemeine Verwaltungsakten, Personalakten, Prüfungsunterlagen sowie um die Akten des Pädagogischen Seminars von 1807 bis 1981. Die Schulchroniken aus nassauischer Zeit werden in der Schulbibliothek aufbewahrt.

Geschichte des Bestandsbildners

Als Gründungsdatum des Gymnasiums gilt das Jahr 1540, als Graf Philipp III. von Nassau-Weilburg-Saarbrücken, auf die bisherige Stiftschule am Walpugis-Stift aufbauend, die evangelische freie Lateinschule errichtete. Nachdem die Schule im Laufe des Dreißigjährigen Krieges untergegangen war, wurde sie 1848 als städtische Lateinschule wieder eröffnet. 1707 bezog sie das neue barocke Schulgebäude 'Hinter der Mauer' (jetzt Mauerstraße). Fürst Karl Christian erhob die Schule 1764 zum Gymnasium. 1780 wurde der klassizistische Neubau an gleicher Stelle eingeweiht, der bis 1965 als Gymnasialgebäude diente. Nach der Bildung des Herzogtums Nassau wurde das Gymnasium 1817 zum Landesgymnasium erklärt. Erst im Jahre 1844 wurden die Pädagogien in Hadamar und Wiesbaden zu weiteren Gymnasien ausgebaut. Mit der Berufung von Sigmund Paulus zum Schulleiter gelangte 1892 das Pädagogische Seminar für die Ausbildung der Lehramtskandidaten, das er zuvor in Marburg geleitet hatte, an das Gymnasium nach Weilburg. Während des Zweiten Weltkrieges musste die Schule zeitweilig geschlossen werden, da die Unterrichtsgebäude als Lazarett, später als Gefängnis für politische Häftlinge genutzt wurden. 1945 wurde die Lehranstalt als Staatliches Realgymnasium Weilburg wieder eröffnet. Anlässlich der - nachträglich begangenen - 400-Jahrfeier erhielt die Schule 1950 den Namen 'Gymnasium Philippinum'.
Siehe auch Serientitel.

Enthält

Akten 1807-1981: insbesondere Verwaltungsakten, Personalakten, Prüfungsunterlagen und Akten des Pädagogischen Seminars

Literatur

Mitteilungsblatt (früher: Nachrichtenblatt) für die Mitglieder der Wilinaburgia (Verein ehemaliger Angehöriger des Gymnasiums zu Weilburg e.V. Jahrgang 1 ff., Weilburg 1921 ff.

Programme (später Jahresberichte) des Gymnasiums zu Weilburg. Schwing, Heinrich: Geschichte des Gymnasium Philippinum zu Weilburg 1890-1950, Weilburg 1974.

Matrikel des Gymnasiums Philippinum zu Weilburg. Bde.I-IV;hrsg.v. Wilinaburgia (Verein ehemaliger Angehöriger des Gymnasiums zu Weilburg e.V.). Mit Lehrerliste bis 1989, Weilburg 1950-1990.

300 Jahre Bibliothek des Gymnasiums zu Weilburg: 1685-1985,hrsg.v. Gymnasium Philippinum Weilburg, Weilburg 1985

Findmittel

Findbuch von Elke Hack, 1999

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

30 m

Bearbeiter

Elke Hack, 1999