HStAM Bestand 275 Hilders

  • Zugeordnete Objekte zeigen
  • Drucken
  • Mit Strg+C oder Rechtsklick kopieren.
    Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern

Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Amtsgerichte (bis 1968)

Identifikation (kurz)

Titel

Amtsgericht Hilders

Laufzeit

1882-1968

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Das Fürstbistum Würzburg, zu dem das Amt Hilders gehörte, fiel im Jahre 1803 an Bayern, welches 1804 die Landgerichtsordnung einführte. Die Landgerichte blieben als unterste Gerichts- und Verwaltungsbehörden bis zum Jahre 1862 bestehen. In diesem Jahre wurde die endgültige Trennung der Verwaltung von der Rechtspflege auf unterer Ebene vollzogen. Als Bayern im Jahre 1866 nach dem verlorenen Krieg Österreichs gegen Preußen den Bezirk Gersfeld an Preußen abtreten musste, erhielt das Landgericht Hilders im Jahr 1867 daraufhin den Status eines preußischen Amtsgerichts. Im Herbst 1945 wurde es aufgehoben und in Hilders wurde eine Zweigstelle eingerichtet, die dem Amtsgericht Fulda zugeteilt wurde.

Gerichtsbezirk seit 1867:
Batten, Brand, Danzwiesen, Dietges, Dörmbach an der Milseburg, Eckweisbach, Günthers, Habel, Hilders, Hundsbach, Kleinsassen, Lahrbach, Liebhards, Melperts, Neuschwambach, Neuswarts, Reulbach, Rupsroth, Schlitzenhausen, Seiferts, Simmershausen, Tann, Thaiden, Theobaldshof, Wendershausen, Wickers, Wüstensachsen

Das in nächster Instanz zuständige Landgericht war Hanau, ab Oktober 1944 Kassel.

Enthält

Zivilprozesse, Aufgebote, Verwaltungsakten, Registerakten, Vormundschaften, Pflegschaften u.a.

Findmittel

Arcinsys (Generalakten)

Ablieferungslisten, größtenteils unverzeichnet

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

1,25 MM

Referent

Herr Dr. Petter, Frau Laube

Bearbeiter

Frau Haars

Informationen / Notizen

Zusatzinformationen

Letzte Aktualisierung: 17.11.2017