HStAD Bestand G 28 Nidda

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Amtsgerichte

Identifikation (kurz)

Titel

Amtsgericht Nidda

Laufzeit

1805 - 1944 (- 1974)

Siehe

Korrespondierende Archivalien

G 28 A (zugehörige Register), G 28 B (Gerichtsbücher)

E 9: Großteil der Unterlagen aus der Zeit vor 1821

G 28 Büdingen: Ober-Mockstadt (vor 1853)

G 28 Friedberg: Leidhecken (ab 1853), Berstadt (ab 1934)

G 28 Hungen: Berstadt (vor 1853); Langd, Rodheim an der Horloff, Steinheim (Kreis Gießen) (zwischen 1853 und 1934); Bellersheim, Hungen, Inheiden, Obbornhofen, Trais-Horloff, Utphe ( vor 1934)

G 28 Ortenberg: Bellmuth (ab 1853); Ranstadt (vor 1912)

G 28 Schotten: Ulfa (vor April, nach Oktober 1853)

HINWEIS: Die Abgrenzung nach Behördenprovenienz erfolgte nicht durchgängig. Recherchen sollten bei allen Amtsgerichten erfolgen, zu denen der jeweilige Ort gehört hat.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Aktenübernahmen fanden zwischen 1954 und 1995 mehrfach statt. 1975 erstellte K. Müller ein maschinenschriftliches Findbuch für den Bestand, der allerdings zahlreiche Vor- und Fremdprovenienzen enthielt, so dass nach deren Ausgliederung eine Neuverzeichnung begonnen wurde. Die Bestandsgruppe F wurde im Frühjahr 2005 einer Revision unterzogen und ist vollständig in Hadis recherchierbar-.

Geschichte des Bestandsbildners

Das Landgericht Nidda bestand bei seiner Gründung 1821 aus den ehemaligen Ämtern Nidda, Bingenheim, Schotten, den Gerichten Widdersheim, Heuchelheim und dem Domanialanteil am Gericht Geiß-Nidda. 1853 gingen verschiedene Orte in die Zuständigkeit der Landgerichte Hungen, Ortenberg und Friedberg über. Dafür wurde der Sprengel um Orte aus den Landgerichten Büdingen und Schotten erweitert. Nach der Umwandlung in ein Amtsgericht erfolgten 1879 und 1912 erneut Gebietsbereinigungen mit den Amtsgerichten Schotten und Ortenberg. 1934 kamen mit der Auflösung des Amtsgerichtes Hungen weitere Gemeinden zum Amtsgerichtsbezirk. 1943 wurde dem Gericht eine Zweigstelle in Schotten unterstellt.

Enthält

Freiwillige Gerichtsbarkeit, Generalakten, Registersachen, Strafsachen, Zivilprozesssachen.

Findmittel

(1) Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen

(2) vorläufige Verzeichnung in Word-Dateien

(3) vorläufige Kartei

unverzeichnet: 1,125 m (nur Generalakten)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

61,25 m

Referent

Marion Coccejus