HHStAW Bestand 530

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Polizeischule

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Schriftgutverwaltung der Behörde und archivische Übernahme
Provenienzstelle ist die Hessische Polizeischule (HPS) in Wiesbaden-Dotzheim. Dort wurden die Akten in Stehordnern angelegt. Aufbewahrt wurden sie in offenen Regalen und verschiedenen Räumen auf dem Dachboden. Die Aktenführung in Wiesbaden-Dotzheim setzt mit der Gründung der Landespolizeischule "Süd" im November 1950 ein. Die Akten selbst wurden nach dem Einheitsaktenplan für die Verwaltung des Landes Hessen, der bereits 1946 entworfen wurde, abgelegt. Allerdings sind zahlreiche Veränderungen vorgenommen worden, die maschinengeschrieben dazugeheftet wurden (vgl. Sig. Nr. 406). Der Bestand kam unter den Zugangsnummern 63/2004 und 65/2004 in das Hessische Hauptstaatsarchiv. Insgesamt wurden ca. 16 lfm eingelagert. Vorausgegangen war ein erster informeller Besuch von Archivrat Helfer am 4. Mai 2004. Bei der Aussonderung wurden hauptsächlich Akten zur Organisationsstruktur und Leitung der HPS, sowie zur Lehrgangsdurchführung übernommen. Der Zeitraum der Überlieferung konzentriert sich vor allem auf die Fünfziger bis Siebziger Jahre, jedoch gibt es auch einige Akten aus späterer Zeit. Außerdem wurde zusätzlich personenbezogenes Schriftgut ausgesondert. Die große Masse der Personalaktenführung sowie weiteres personenbezogenes Schriftgut blieben unbewertet. Aus der Bibliothek der HPS wurden zudem 11 Bücher übernommen, welche sich hauptsächlich mit der Geschichte der Gendarmerie im Großherzogtum Hessen bzw. dem Volksstaat Hessen beschäftigen. Die Bücher wurden der Bibliothek des HHStAW eingegliedert. Einen größeren Teil der Ablieferung (ca. 2,5 lfm) umfasst eine Zeugnisserie (ab 1952) der Polizeischule sowie der Polizeifachschule. Besonders bei den Zeugnissen der Polizeifachschule sind auch Provenienzen der Unterrichtsaußenstellen der HPS zu beachten. Generell kann man sagen, dass das überlieferte Schriftgut in Wiesbaden-Dotzheim angewachsen ist. Allerdings gibt es einige wenige Akten, die während der Zusammenlegung der beiden Landespolizeischulen im Jahr 1951 nach Wiesbaden gelangten, jene nämlich, die in der Landespolizeischule "Nord" in Hofgeismar bzw. in der Vorgängerinstitution in Homberg/Efze, angelegt wurden. Anderes Verwaltungsschriftgut ist nicht überliefert. Ein Vermerk in einer Akte vom 20. Juni 1953 gibt zumindest an, dass die Zeugnisse der Vorgängerinstitutionen übernommen worden sind: "[...] 2. Die Akten der Homberger Lehrgänge, die bisher gefehlt hatten, wurden beschafft und gebunden. Es handelt sich in der Hauptsache um folgende Unterlagen, die noch vorhanden waren: Teilnehmerlisten; Einberufungserlasse (diese konnten nicht lückenlos herbeigeschafft werden); Ergebnisse der Zensurenkonferenzen; Prüfungslisten; je Lehrgang ein Zeugnismuster. Anhand der gebundenen Lehrgangsunterlagen sind nunmehr alle Lehrgänge, die an den Polizeischulen in Marburg, Bad Selters, Homberg, Hofgeismar und Wiesbaden-Dotzheim durchgeführt wurden, nachzuweisen, mit Ausnahme des Lehrgangs K 4/46. Von diesem Lehrgang waren trotz eingehender Nachsuche keinerlei Akten zu finden." Allerdings waren diese Zeugnisserien in der Registratur der HPS nicht überliefert.
Bearbeitung des Bestandes
Die Bearbeitung des Bestandes wurde von Archivinspektoranwärter Bernd Breidenbach im Zuge seiner Prüfungsarbeit vorgenommen. Der Bestand wurde vollständig bearbeitet und verzeichnet. Die verzeichneten Akten umfassen die Nummern 1 - 461. Die Akten wurden nach der Reihenfolge ihrer Ablage im Magazin bearbeitet. Verzeichnungsgrundlage waren die derzeit im Hauptstaatsarchiv als Entwurf vorliegenden 'Richtlinien für die Verzeichnung von neuzeitlichem Schriftgut'. Die Stehordner wurden aufgelöst und der Aktenstoß mit einer Schlauchbindung und säurefreien Aktendeckeln versehen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Akten auch entmetallisiert, was sich als sehr zeitaufwendig erwies. Fotos sind in der Akte belassen worden, da es sich nur um wenige Stücke handelte. Eine Nachbewertung wurde nicht vorgenommen, sondern lediglich Dubletten kassiert. Die Titelbildung folgte, soweit sinnvoll, an den vorgefundenen Aktentiteln. Die wiederum bezogen sich auf den Aktenplan. Die Behördensignaturen wurden in die Verzeichnung aufge-nommen. Die Klassifikation wurde neu angelegt. Dabei orientierte sich der Bearbeiter jedoch möglichst am Aktenplan sowie am Organisationsaufbau der Hessischen Polizeischule.

Geschichte des Bestandsbildners

Am 21.11.1950 als Landespolizeischule "Süd" in der Kohlheck-Kaserne der ehemailgen Wehrmacht (Luftwaffe) in Wiesbaden-Dotzheim eröffnet. Im Dezember 1951 erfolgte die Zusammenlegung mit der bisher in Hofgeismar gelegenen Landespolizeischule "Nord" zur Landespolizeischule Hessen am Standort Wiesbaden-Dotzheim. Im August 1980 übernahm die Verwaltungsfachhochschule die Ausbildung für den gehobenen Dienst. Bei der HPS verblieben: Auswahl und Einstellung von Bewerbern, die Ausbildung des mittleren Dienstes und die Fortbildung. Nach Einführung der zweigeteilten Laufbahn im Jahre 1996 reduzierte sich das Aufgabengebiet auf Auswahl und Einstellung.
Historischer Rückblick
Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches und der bedingungslosen Kapitulation Deutsch-lands am 8. Mai 1945 stellte sich den Alliierten die Frage, mit welchen Mitteln sie am besten die von ihnen gesteckten Ziele erreichen würden. Zu den Zielen zählte unter anderem die Versorgung der Bevölkerung, aber auch ein Wiederaufbau der Verwaltung und der polizeilichen Sicherheitskräfte. General Dwight D. Eisenhower bevorzugte die Herstellung der Funktionsfähigkeit der Verwaltung vor Entnazifizierung und Entmilitarisierung. Dazu hatten sich die West-Alliierten im gemeinsamen Stab für Besatzungsfragen (SHAEF / G 51) auf sogenannte Military Government Detachments (MG-Detachments) geeinigt und noch vor der Invasion 1944 mit deren Ausbildung begonnen. Die MG-Detachments hatten die Aufgabe, hinter den kämpfenden Truppen für Sicherheit und Ordnung zu sorgen, sowie kommunale Verwaltungen aufzubauen - und das möglichst mit Beteiligung unbelasteter deutscher Fachleute. Doch aufgrund der strengen Entnazifizierungsbestimmungen der Alliierten war es schwierig, die notwendige Anzahl des geforderten Personals zu erhalten. Häufig willkürliche Rekrutierungen dieses Fachpersonals durch die MG-Detachments waren die Folge. Die gefundenen Personen wurden mit weißen Armbinden mit der Aufschrift 'MG-Police' ausgestattet und nahmen unter Aufsicht der Militärverwaltung die ihnen übertragenen Aufgaben wahr. Da es die Absicht der Alliierten war, die komplette Verwaltung zu dezentralisieren, musste eine neue Rechtsgrundlage für den Neuaufbau von kleineren Stadt-, Land- und Grenzpolizei-Einheiten geschaffen werden. Hierzu galt Abschnitt VIII der USFET-Direktive 2 'Administration of Military Government in the US-Zone of Germany' vom 7. Juli 1945, der die selbstständige Einberufung und Ausbildung solcher Polizeieinheiten vorsah. Diese Direktive führte zur Einrichtung kommunaler und provinzialer Polizeischulen. Im kommunalen Bereich entstanden vier Polizeischulen in Frankfurt a. M., Kassel, Marburg und Wiesbaden und zwei Polizeischulen für den Landesbereich, die zunächst in Bad Selters und Homberg/Efze, dann in Hofgeismar und Wiesbaden etabliert wurden. Am 25. Juni 1945 wurde in Kassel die Provinzial-Polizeischule Kurhessen in der Hohenzollern-Kaserne, einer ehemaligen Schutzpolizei-Kaserne, eröffnet. Mit der Leitung der Schule wurde der Polizeidirektor (PD) Herbert Kalicinski betraut. Da die Kaserne stark bombenbeschädigt war und eine Polizeihundeführer-Schule angegliedert werden sollte, plädierte er schon im August 1945 für einen Umzug. In Homberg/ Efze fand man in einem ehemaligen Wehrertüchtigungslager die notwendigen Unterkünfte. Am 1. Oktober 1945 wurde die Polizeischule in Homberg/Efze eröffnet und am 19. Oktober von Vertretern der Kommunal- und Militärbehörden eingeweiht. Allerdings war man auch hier nur notdürftig untergebracht und ständig auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten. Eine Verbesserung der Lage trat ein, als die Provinzial-Polizeischule Kurhessen, dem Groß-Hessischen Innenminister unterstellt wurde. So konnten nach Auflösung eines Lazaretts in der Schulturnhalle eine Gemeinschaftsküche und ein Speiseraum eingerichtet werden. Unter welchen Bedingungen man damals ausbilden musste, zeigt ein Auszug aus dem Schultagebuch: "Januar 1946: Wegen der großen Kälte und der mangelhaften Ernährung sowie unzureichender Bekleidung wird der Frühsport bis auf weiteres ausgesetzt". Hinzu kamen die unbefriedigende Tatsache fehlender Ausbildungsrichtlinien und auftretende 'Mangelerscheinungen' der 'Hals-über-Kopf' eingestellten Polizeianwärter. Aus diesen Gründen sah sich der Hessische Minister des Innern Hans Venedy veranlasst, am 31. Januar 1946 eine neue Regelung zur Einstellung und Ausbildung der Polizei aufzustellen. Schließlich wurde in der 'Verordnung über die vorläufigen Laufbahnrichtlinien für den hessischen Staats- und Kommunal-Polizeivollzugsdienst' vom 13. Mai 1949 eine gesetzliche Grund-lage gefunden. Inzwischen hatte PD Kalicinski eine Berufung als Leiter an die "Zentralpolizeischule der Britischen Zone" angenommen und schied am 1. November 1948 aus dem Dienst des Landes Hessen aus. Auf seinen Posten wurde Oberregierungsrat Friedrich Bellof an die Landespolizeischule berufen. Die vergebliche Suche nach besseren Räumlichkeiten in Homberg/Efze führte im August 1949 zum Entschluss, die Landespolizeischule Homberg in die Manteuffel-Kaserne nach Hofgeismar zu verlegen. Bis zu diesem Standortwechsel wurden in Homberg 41 Kurzlehrgänge, 9 Grund-, 14 Meister-, 3 Kriminal-Assistenten-, 4 Oberbeamten- und 9 Dolmetscher-Lehrgänge durchgeführt. Mitte September 1945 richtete die Stadt Kassel in der zuvor von der Provinzial-Polizeischule Kurhessen verlassenen Hohenzollern-Kaserne ihre kommunale Polizeischule ein, die bereits seit Juli 1945 als Polizeivorschule bestanden hatte. Geleitet wurde die Schule ab April 1946 von Polizeimeister Albert Weber - und im Juli 1946 in Polizeischule Kassel umbenannt. Nicht nur Kasseler Polizisten, sondern auch Beamte aus der gesamten Provinz Kurhessen wurden ausgebildet. Zum 1. Juli 1954 wurde die Polizeischule Kassel aus organisatorischen Gründen aufgelöst. Am 13. Oktober 1944 war in Verviers in Frankreich bereits mit der Ausbildung von deutschen Kriegsgefangenen zu Polizeibeamten begonnen worden, die nach Aachen, Bonn und schließlich Marburg verlegt wurden. Am 23. August 1945 konnte der erste Lehrgang von den Amerikanern vereidigt werden. Direktor der Polizeischule Marburg war zunächst ein amerikanischer Offizier namens Lobl; danach war Polizei-Kommandant Walter Miszczuk leitender Schuldirektor. Seit dem 15. November 1945 wurden keine Polizeibeamten mehr ausgebildet, da die Schule für die aufzubauende Ausbildung der neuen Grenzpolizei vorgesehen war. Schon am 19. November 1945 wurde der erste Lehrgang für Grenzpolizei-Beamtenanwärter einberufen. Zusätzlich bekam die Grenzpolizeischule Marburg noch einen Aufstellungsstab der Grenzpolizei. Im Herbst 1946 wurde die Schule in Marburg geschlossen, da alle zukünftigen Lehrgänge an der Landespolizeischule in Bad Selters stattfinden sollten. Ab diesem Zeitpunkt existierten nur noch drei kommunale Poli-zeischulen. Am 25. August 1945 wurde die Kommunale Polizeischule Frankfurt a. M. eröffnet. Sie war aber nur behelfsmäßig beim Polizeipräsidium untergebracht. Aus diesem Grund wurde der Poli-zeischule am 1. Januar 1947 ein Kasernenbau an der Ginnheimer Straße zugewiesen. Am 1. Juli 1947 konnte die Frankfurter Polizeischule unter der Leitung des Polizeikommandanten Schönbach mit dem Unterricht beginnen. Es wurden nicht nur Frankfurter Polizeibeamte, sondern auch Angehörige fast aller Polizeiverwaltungen der näheren und weiteren Umgebung ausgebildet. Unter dem letzten Schulleiter Adolf Hahnzog, wurde die Polizeischule Frankfurt a. M. aus organisatorischen Gründen zum 15. September 1953 geschlossen. Zum 1. Oktober 1945 wurde mit einem Festakt die zunächst staatliche Polizeischule in Wiesbaden gegründet. Sie sollte für den Regierungsbezirk Wiesbaden zuständig sein. Als Unterkunft diente das bombenbeschädigte ehemalige Sanatorium Dornblüth in der Händelstraße. Direktor der Schule wurde Dr. Hamberger. Bis 1949 konnten in der kommunalen Polizeischule 1.600 Polizisten ausgebildet werden. Nachdem Dr. Hamberger 1950 in das Hessische Innenministerium versetzt und dort Kommandeur der hessischen Polizei geworden war, wurde Walter Miszczuk als Leiter der kommunalen Polizeischule Wiesbaden berufen. Die "Hessische Polizeischule für den Regierungs- und Stadtbezirk Wiesbaden" wurde Ende Juni 1951 aufgelöst, da das Gebäude für das neuentstandene Bundeskriminalamt be-nötigt wurde. Nur noch in Frankfurt a. M. und in Kassel wurden noch kommunale Polizeischulen unterhalten. Am 8. Oktober 1945 wurde der ehemalige Polizeihauptmann Friedrich Bellof mit der Leitung der Polizeischule betraut. Da in Darmstadt keine passenden Räumlichkeiten gefunden wurden, ließ man sich im Kurhaus von Bad Selters nieder. Mit Datum vom 1. Februar 1946 konnte die Polizeischule eröffnet werden. Die Polizeischule in Selters war hauptsächlich für die Ausbildung der Grenzpolizei zuständig. Am 30. Juni 1948 wurde die Landespolizeischule in Bad Selters aufgelöst, da die Aufgaben der Grenzpolizei weitestgehend entfallen waren. Zudem sollte die Ausbildung auf Landesebene weiter zentralisiert werden. Ab diesem Zeitpunkt gab es nur noch die Landespolizeischule in Homberg/Efze. In der Zeit vom 24. September bis 2. Oktober 1949 wurde diese dann nach Hofgeismar verlegt. Die Leitung blieb weiterhin in den Händen von Oberregierungsrat Friedrich Bellof. Da zu dieser Zeit die Einrichtung einer weiteren Polizeischule möglichst im südhessischen Raum geplant war, wurden schon vor dem Umzug die Planstellen der Landespolizeischulen auf die Schulen "Nord" und die noch einzurichtende "Süd" verteilt. Nach erfolgtem Umzug konnte am 3. Oktober 1949 der Lehrbetrieb in Hofgeismar beginnen. Aufgrund des stetig wachsenden Zweirad- und Autoverkehrs begann am 1. August 1950 der erste Verkehrslehrgang in der Landespolizeischule Hofgeismar. Wegen des weiter eskalierenden Ost-West-Konflikts befürwortete die US-Militärregierung, entgegen ihrer strikten Dezentralisierungsorder, am 14. Dezember 1948 eine Verstärkung der Länderpolizeien um 10.000 Mann. Durch die veränderte weltpolitische Lage, die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und den inzwischen abgeschlossenen Wiederaufbau einer demokratischen Polizei, sah sich der Hessische Minister des Innern Heinrich Zinnkann veranlasst, mit Erlass vom 7. November 1949 eine neue Personalplanung für die staatliche und kommunale Polizei vorzustellen. Schon vor der Schließung der Landespolizeischule Bad Selters, ließ er Pläne für eine neue Landespolizeischule im südhessischen Raum entwerfen, die sich der Ausbildung der von den Westalliierten geforderten Bereitschaftspolizei widmen sollte. Die erforderliche Zentralisierung der Polizei erfolgte am 21. Juni 1950, als die Alliierte Hohe Kommission den Ländern die Einrichtung zentraler Polizeischulen gestattete. Zudem forderten vor allem die USA und Großbritannien jetzt die Aufstellung einer ca. 30.000 Mann starken Polizeitruppe. Am 30. August 1950 einigten sich die Ministerpräsidenten eine 20.000 Mann starke Polizeieinheit aufzustellen, die mit Datum vom 27. Oktober der Hoheit der Länder unterstellt wurde. Diese neue Bereitschaftspolizei hatte ihre Hauptaufgaben vor allem in der Abwehr von Bedrohungen der verfassungsmäßigen Ordnung, die Abwehr von Sabotageakten und die Befriedung auftretender Unruhen. Ende August 1950 konnte man sich trotz einiger Schwierigkeiten darauf einigen, die zukünftige Polizeischule "Süd" in der ehemaligen Luftnachrichten-Kaserne im Kohlheck in Wiesbaden unterzubringen, die am 31. Oktober 1951 ihren Lehrbetrieb aufnahm.

Literatur

Duda, Horst: 'Die Geschichte der Schule' in Fachzeitschrift-Polizei-Technik und Verkehr, Wiesbaden Heft 8, Jahrgang 1958.

Kunke, Bodo: 'Die Hessische Polizeischule' aus 10 Jahre GdP in Hessen, o.O. 1961.

Hill, K.: 'Die Hessische Polizeischule', Wiesbaden 1968.

Scherp, Friedrich: 'Die Hessische Polizeischule' in Fachzeitschrift Polizei-Technik und Verkehr, Wiesbaden Heft 2, Jahrgang 1970.

Duda, Horst: 'Die Hessische Polizeischule' in GdP - Delegiertentagung Hessen, Gießen 1973.

Thomas Gnad: 'Hüter der Demokratie - Garant der Ordnung' in '50 Jahre Hessische Polizeischule', Wiesbaden 2000

'25 Jahre Hessische Polizeischule'; Sonderausgabe der Fachzeitschrift Polizei-Technik Verkehr, Wiesbaden, 1976.

'30 Jahre Hessische Polizeischule'; Sonderausgabe der Fachzeitschrift Polizei-Technik Verkehr, Wiesbaden, 1981.

'Hessische Polizeischule 1951-1991', Wiesbaden, 1991.

Findmittel

Findbuch von Bernd Breidenbach, 2004

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

17,25 m

Bearbeiter

Bernd Breidenbach, 2004