HHStAW Bestand 1232

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Josef Miroslav Weber

Laufzeit

1801-1939

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Unterlagen des Komponisten Josef Miroslav Weber bzw. seines Sohnes, des Musikhistorikers Ferdinand Miroslav Weber, wurden am 13. Juni 1996 über die Hessische Landesbibliothek Wiesbaden an das Hauptstaatsarchiv abgeliefert und unter der Zugangsnummer 44/1996 registriert. Verzeichnet wurde der Bestand 2007/08 durch Amtfrau Elke Hack unter Mitarbeit des Ehrenamtlichen Dietbert Döhler. Ende 2014 erfolgte die Abgabe weiterer Unterlagen durch die Landesbibliothek (Zugang 140/2014).

Geschichte des Bestandsbildners

Josef Miroslav Weber wurde am 9. November 1854 in Prag geboren. Am dortigen Konservatorium wurde er als Geiger und Organist ausgebildet unter dessen Direktor Prof. Anton Bennewitz. In Sondershausen (Thüringen) begann er seine Karriere als Konzertmeister in der Fürstlichen Hofkapelle. Es folgten seine Kapellmeisterjahre in Wiesbaden und schließlich wirkte er bis zu seinem Tod am 1. Januar 1906 als Kapellmeister in München. Neben seinen spätromantischen Kompositionen ging er durch seine Briefkorrespondenz mit dem jungen Komponisten Arnold Schönberg (1874-1951) in die Geschichte ein.
Ferdinand Miroslav Weber, Sohn von Josef Miroslav, wurde am 27. November 1878 in Darmstadt geboren. Nach dem Abschluss seines Musikstudiums an der Münchener Akademie der Tonkunst begleitete er u.a. seinen Vater in dessen Konzerten und hatte eine Kapellmeisterstelle in Weiden in der Oberpfalz inne. Nach dem Tod seines Vaters begann er aus finanzielle Gründen eine Tätigkeit bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse München. Sein besonderes Interesse galt aber der Musik- und Theatergeschichte, er plante sogar eine „Geschichte des Theaters zu Mainz und Wiesbaden“ zu schreiben. Allerdings verhinderte sein Tod am 4. März 1941 in München die Niederschrift des Werkes.

Enthält

Die Abteilung 1232 umfasst 144 Nummern auf 7 Regalmetern. Sie beinhaltet insbesondere Notenmaterial des Komponisten (original und gedruckt), Veröffentlichungen sowie Karteikästen zu Personal und Aufführungen der Theater in Darmstadt, Mainz und Wiesbaden im 19. und 20. Jahrhundert.
Zugang 140/2014 besteht ebenfalls überwiegend aus Notenmaterial sowie einigen Fotos.

Findmittel

Online-Datenbank (Arcinsys). Ungefähr 3 lfm des Bestandes sind noch unverzeichnet (v.a. Zugang 140/2014)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

9,5 lfm

Bearbeiter

Elke Hack, 2007/2008; Mitarbeit von Dietbert Döhler

Benutzung

Nutzung nach dem Hessischen Archivgesetz