HHStAW Bestand 461

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Frankfurt a.M.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Laufende Zugänge seit 1903. Übernahme der Akten des Sondergerichts 1964 (Nrn. 7.270-10.284). Verfahrensakten ab Mai 1945 ab Nr. 30.000.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Staatsanwaltschaft wurde 1879 als Ermittlungs- und Anklagebehörde in Strafsachen am Landgericht Frankfurt a.M. errichtet. Ihr Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf den Landgerichtsbezirk Frankfurt a.M. (siehe Abt. 460).

Enthält

Personal-, General-, Sammel-, Strafprozessakten ab 1883 und Urteile sowie Register der Geschäftsstellen 1933-1950. Für die Jahre 1883-1918 ist die Überlieferung lückenhaft. Die Jahrgänge 1919-1945 erlitten bei der Provenienzstelle nur wenige Kriegsverluste. Die Akten betreffen außer Großstadtkriminalität auch Pressestrafsachen und politische Strafsachen der Weimarer Republik und der NS-Zeit. Zum Bestand gehören auch ca. 2.000 Ermittlungs- und Strafverfahrensakten des ehemaligen Sondergerichts Frankfurt (1933-1945). In der Nachkriegszeit erhielt der Bestand reichen Zuwachs an Ermittlungs- und Strafverfahren wegen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen (NSG).

Findmittel

Strafverfahrensakten 1883-1932: Repertorium von Hellmuth Gensicke, 1978

Strafverfahrensakten ab 1933 und sonstige Akten und Register: Kartei

Strafverfahrensakten ab 1933 und sonstige Akten und Register (Teilbestand): Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

ca. 830 m

Filmkopien

Rollfilme (u.a. 'Euthanasie'-Verfahren)