HHStAW Bestand 453/5

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Domanial-Bade- und Brunnenverwaltung

Identifikation (kurz)

Titel

Bade- und Brunnenverwaltung Langenschwalbach

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Die Preußische Badeverwaltung und die Preußische Brunnenverwaltung Langenschwalbach (ab 1927 Bad Schwalbach) entstanden aus der Domanial-Bade- und der Domanial-Brunnenverwaltung des Herzogtums Nassau. Sie waren Teil der preußischen Domanial-Verwaltung. Die heilende Wirkung des Quellwassers aus Langenschwalbach ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Brunnen neu gefasst und 1905 auf Veranlassung der preußischen Regierung ein Moorbadehaus eröffnet. Einnahmequellen waren der Verkauf von Mineralwasser, Bäder und Kuranwendungen und die seit spätestens 1869 erhobene Kurtaxe. Seit spätestens 1870 war sowohl die Bade- als auch die Brunnenverwaltung dem Domänen-Rentamt übertragen. Seit 1875 existierte, zuerst interimsweise, eine eigene Badeverwaltung, die ab 1882 auch die Brunnenverwaltung mit versah. 1909 wurden die beiden Behörden zusammengelegt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Bad vorübergehend an die 'Betriebsgesellschaft Kgl. Preuß. Bäder Langenschwalbach und Schlangenbad G.m.b.H.' verpachtet. Die Bade- und Brunnenverwaltung existierte bis mindestens 1939.

Enthält

Brunnenrechnungen 1867 und 1870

Literatur

Album der Domänenfiskalischen Bäder und Mineralbrunnen im Königreich Preußen, im Auftrag des Herrn Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten beschrieben von Badeinspektor Dr. Stern, Langenschwalbach. o.J. (1907).

F. Grossmann: Statistische Mittheilungen über die Mineralquellen und Badeorte mit Einschluss der Privat-Bade- und Heilanstalten des nassauischen Taunus während des Jahres 1869. Mainz 1870.

Findmittel

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

0,25 m

Deskriptoren

Bad Schwalbach