HHStAW Bestand 420

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Kreis Usingen

Laufzeit

1867-1951

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Der Kreis Usingen wurde durch die Kreisordnung vom 7.6.1885 (PrGSlg. S. 235 Anlage A II Nr. 13) aus dem Amt Usingen (Abt. 242), den Gemeinden Nieder- und Oberreifenberg des Amtes Königstein (Abt. 230) sowie den Gemeinden Niederems mit Reinborn, Oberems, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems des Amtes Idstein (Abt. 229) gebildet. Damit wurde die Kreiseinteilung der Verordnung vom 22.2.1867 (ebd. S. 275) geändert, die die Ämter Usingen und Königstein ganz dem Obertaunuskreis (Abt. 413) und das Amt Idstein ungeteilt dem Untertaunuskreis (Abt. 418) zugewiesen hatte. Gemäß § 4 des Gesetzes vom 29.3.1928 (ebd. S. 31 ff.) gab der Kreis die Gemeinden Oberems, Nieder- und Oberreifenberg an den neugebildeten Main-Taunus-Kreis (Abt. 425) ab. Nach § 89 der Verordnung vom 1.8.1932 (ebd. S. 55 ff.) ging der Kreis Usingen im Obertaunuskreis auf. Doch verlor er dabei laut § 94 in Verbindung mit der Berichtigung durch Gesetz vom 27.9. 1932 (ebd. S. 315 ff., Art. 1 Kap. I Nr. 18) die Gemeinden Brandoberndorf, Cleeberg, Espa, Hasselborn und Weiperfelden an den Kreis Wetzlar (Abt. 423), laut § 95 die Gemeinden Niederems mit Reinborn, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems an den Untertaunuskreis, laut § 96 die Gemeinden Haintchen und Hasselbach an den Kreis Limburg (Abt. 411) und laut § 97 die Gemeinden Emmershausen, Gemünden, Heinzenberg, Mönstadt und Winden an den Oberlahnkreis (Abt. 412). Als das Gesetz vom 17.7.1933 (ebd. S. 260 ff.) den Kreis Usingen wiederherstellte, erhielt er die 1932 an den Oberlahn-, Ober- und Untertaunuskreis abgegebenen Orte wieder, nicht dagegen jene, die an den Kreis Limburg und den Kreis Wetzlar übergegangen waren.

Enthält

Akten 1885-1945, einige Vorakten ab 1867 und einzelne bis 1951
Inhalt:
Hoheitswesen,
Verwaltung des Kreises und der Gemeinden,
Justizwesen,
öffentliche Sicherheit und Ordnung,
Gesundheits- und Veterinärwesen,
Kirchen, Klöster, Religionsgemeinschaften (jüdische Kultusgemeinden Anspach, Schmitten, Steinfischbach, Usingen, Wehrheim 1883-1921),
Schule,
Bildung, Kultur,
Wohlfahrts- und Jugendpflege,
Finanzen und Steuern,
Handel, Gewerbe, Industrie, Verkehr (Eisenbahnen, Post, Kraftfahrlinien),
Bauwesen (mit Wege- und Straßenbau),
Land- und Forstwirtschaft,
Besatzung

Literatur

Verwaltungsberichte des Kreises Usingen, 1897-1932.

Rudolf Bonnet: Die Lehrer des Kreises Usingen. Neustadt a.d. Aisch 1965.

Jost Kloft: Territorialgeschichte des Kreises Usingen. Marburg 1971 (Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 32).

Das Usinger Land. Ein Heimatbuch des Kreises Usingen. Düsseldorf 1927.

Findmittel

Repertorium von W. Haubrich, 1979

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

9 m

Bearbeiter

W. Haubrich, 1979

Deskriptoren

Usingen

Oberreifenberg

Königstein

Niederreifenberg

Niederems

Reinborn

Oberems

Reichenbach

Steinfischbach

Wüstems

Idstein

Brandoberndorf

Cleeberg

Espa

Hasselborn

Weiperfelden

Wetzlar

Haintchen

Hasselbach b. Camberg

Emmershausen

Gemünden b. Usingen

Heinzenberg

Mönstadt

Winden

Limburg

Anspach

Schmitten

Wehrheim