HHStAW Bestand 88

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Das Archiv kam im Zuge der Reformation an den Grafen von Nassau-Weilburg. Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.

Geschichte des Bestandsbildners

Das St. Walpurgisstift zu Weilburg wurde vermutlich wenig vor 912 durch König Konrad I. gegründet. 993 wurde das Stift dem Bistum Worms geschenkt, welches 1294 jedoch alle Güter außer dem Patronatsrecht an den Landesherrn, König Adolf von Nassau, abtrat. Die Einführung der Reformation durch den Grafen von Nassau-Weilburg 1526 beendete nach und nach das Eigenleben des Stifts. Eine Erneuerung im Interim von 1549 war nicht von Dauer und fand in der Abtretung der Stiftspropstei an den Landesherrn 1554 ihr Ende. Als Vermögenseinheit blieb das Stift jedoch bestehen und wurde im 18. Jh. noch durch Übernahme der Verwaltung des gesamten Kirchen- und Pfarrvermögens in seiner Kompetenz sehr erweitert. 1817 ging es im nassauischen Zentralstudienfonds auf.

Enthält

375 Urkunden 912 (Ausfertigungen ab 1264)-1781 (davon 300 bis 1549)
Kopiar der Vikarei St. Andreä 15. Jh.
Urkundenverzeichnis 16./17. Jh.
Akten 16. Jh. bis 1817: Personalien, Verwaltung der von der Stiftspräsenz besoldeten Pfarreien, Bausachen, Güter und Gerechtsame, Schulden, Steuern und Lasten, Rechnungswesen, Zehntverpachtungsprotokoll 1456-1494
Zins- und Zehntregister 15.-18. Jh.
Rechnungen 1576-1817

Literatur

Wolf-Heino Struck: Klöster und Stifte der mittleren Lahn. 2. Die Kollegiatstifte Dietkirchen, Diez, Gemünden, Idstein und Weilburg. Regesten vor 841-1500. Wiesbaden 1959 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, 12,2).

Findmittel

Urkunden: Repertorium von Becker, um 1875; mit Nachträgen der Urkunden ab 1554 von Joachim, um 1880

Akten: Repertorium von Ausfeld um 1885 (hs.); mit Nachträgen

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

30,8 m (345 Urkunden; 12 m Akten; 15 m Rechnungen)

Deskriptoren

Weilburg