Vollständige Signatur

HStAM, 327/1

Bestand


Identifikation (kurz)


Titel Titel
NSDAP (verschiedene Provenienzen)
Laufzeit Laufzeit
1933-1945

Bestandsdaten


Bestandsgeschichte Bestandsgeschichte
Die Akten wurden am Ende des 2. Weltkrieges von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und gelangten seit 1959 über das Bundesarchiv Koblenz bzw. das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden in das StA Marburg.

Die Überlieferung der Kreisleitung Hünfeld der NSDAP bildet den umfangreichsten Teil des Bestandes 327/1 NSDAP. Die Akten sind im Jahre 1971 (Acc. 1971/41) aus alliierter Beschlagnahme unter der Voraussetzung der uneingeschränkten Zugänglichkeit über das Bundesarchiv an das Staatsarchiv Marburg gelangt .

Weitere Akzessionen: Acc. 2011/64 (Abgabe Bundesarchiv Berlin), Acc. 2011/91 (Geschenk von Geschichtswerkstatt Marburg), 2012/14 (aus Privatbesitz), Acc. 2016/78 (Abgabe Bundesarchiv)

Weitere NSDAP-Unterlagen, die provenienzgemäß dem Staatsarchiv Marburg zuzuordnen sind, wurden ursprünglich an das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden abgegeben und dort aufbewahrt. Zur Bestandsbereinigung wurden sie 2026 an das Staatsarchiv Marburg abgegeben: Acc. 2026/32 (2,58 MM), weitere Abgaben folgen.
Enthält Enthält
Verwaltungsakten, Schriftwechsel, Verzeichnisse usw. von Dienststellen der ehem. Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) und ihrer Gliederungen - u.a. SA, NSKK, NS-Frauenschaft, DAF, NSV, HJ, BdM, auch SS (in: acc. 1971/41) - im Gau Kurhessen bzw. in Stadt und Kreis Marburg, den Kreisen Hersfeld, Fulda, Hünfeld und Melsungen, Hanau (nur NSKK Hanau), Eschwege (nur Landmädellager Lüderbach); zumeist unvollständig, z.T. nur in Splittern.
Findmittel Findmittel
Arcinsys-Datenbank

Weitere Angaben (Bestand)


Umfang Umfang
6,23 MM
Benutzung Benutzung
Keine Benutzungsbeschränkungen. Bedingung für die Rückgabe der beschlagnahmten Akten war die jederzeitige vollständige Zugänglichkeit der Unterlagen.

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Letzte Aktualisierung: 01.06.2026
Der Bestand (lfd. Nrn. 1-204) wurde 2023 durch einen Dienstleister massenentsäuert.