HStAM Bestand Urk. 46

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Universität Marburg und Stipendiatenkasten zu Kassel [ehemals: Urkunden A III]

Laufzeit

1538-1649

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Hauptbestand im Universitätsarchiv Marburg, Best. Urk. 91 [ehemals: HStAM Urkunden X 4 c]

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Universität Marburg:
Die 5 Urkunden dürften im Rahmen des Depositalvertrages mit der Universität 1890 in das Staatsarchiv Marburg gelangt sein, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden.
Stipendiatenkasten Kassel:
Die Urkunden sind im Zusammenhang mit dem Depositalvertrag mit der Universität Marburg Ende des 19. Jahrhunderts ins Staatsarchiv gelangt, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Universität Marburg:
Die Philipps-Universität wurde am 1. Juli 1527 von Landgraf Philipp gegründet. Ihr gehörten damals elf Professoren und 84 Studenten an. Erster Rektor an der Universität war Johannes Eisermann, genannt Ferrarius Montanus, aus Amöneburg. Die Hochschule nutzte zunächst in erster Linie die vorhandenen Klostereinrichtungen der Dominikaner, Franziskaner und Kugelherren. Zwei Jahre später gründete der Landgraf auch die Hessische Stipendiatenanstalt, das älteste Studentenwohnheim Deutschlands. Die Universität war Schauplatz der Marburger Religionsgespräche zwischen Martin Luther, Ulrich Zwingli und Philipp Melanchthon. Im Jahr 1541 erhielt der Landgraf von Kaiser Karl V. das Universitätsprivileg.
Stipendiatenkasten Kassel:
Der Stipendiatenkasten zu Kassel wurde im 16. Jahrhundert zur finanziellen Unterstützung der Stipendiaten des Pädagogiums Kassel gegründet.

Enthält

Stipendienstiftungen und Leihgeschäfte der Universität Marburg
Güterverkäufe und Stipendienstiftungen im Zusammenhang mit dem Stipendiatenkasten Kassel

Literatur

Universität Marburg:
H. Hermelink, S.A. Kaehler, Die Philipss-Universität Marburg 1527-1927, 2. unver. Ndr. von 1927, Marburg 1977; Franz Gundlach, Catalogus Professorum Academiae Marburgensis (1527-1910), (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen; 15), Marburg 1927.
Stipendiatenkasten Kassel:
B. Armbruster, Vom Adelphicum zur Universität Kassel: eine chronologische Übersicht der Hochschulen in Kassel und Witzenhausen, in: Von der Henschelei zur Hochschule, Kassel2004, S. 94-101.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium Universität Marburg, angelegt um 1891, handschriftlich, 1 Heft (Signatur: R 1450).
Repertorium Stipendiatenkasten Kassel, angelegt um 1891, handschriftlich, 1 Heft (Signatur: R 1451).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

10 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.