HStAD Bestand B 3

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)

Laufzeit

1249 - 1490

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Siehe auch: C 1 A Nr. 8 (Katzenelnbogisches Weistumsbuch für 1427-1562); C 1 A Nr. 188 Bl. 17v-18 (Kopialbuch der Familie Vetzer v. Geispitzheim) mit Katzenelnbogener Urkunden 1289 bis 1445; C 3 Nr. 43/1-2 und 141/1 (Weistümer von 1424 und 1427); D 4 (Großherzogliches Haus) Nr. 1/1 (Regestenband für katzenelnbogische und landgräflich-hessische Verträge 1269-1526), R 21 G (Siegelkartei)

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Der Bestand wurde um 1970 von Hellmuth Gensicke im Zuge der Provenienzbestimmungen der in den Abteilungen A 1, A 2 und A 3 aufbewahrten Urkunden gebildet, indem er aus diesen Beständen Katzenelnbogener Urkunden ausgegliederte und in chronologischer Abfolge lagerte. Dabei ließ er unberücksichtigt, dass diese als Vorprovenienzen einen Teil des Ziegenhainer Samtarchivs oder anderer landgräflich-hessischer Archive gebildet hatten. 1972 wurden die ermittelten Urkunden neu signiert, verpackt und durch eine Nummernkonkordanz zugänglich gemacht, die in Verbindung mit den Regesten zum Urkundenbestand Hanau-Lichtenberg (siehe zu B 2) als zweiter Band der neuen Reihe 'Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt' von Albrecht Eckhardt publiziert wurde. Karl Ernst Demandt, der durch seine gedruckten Regesten den Gesamtbestand des katzenelnbogischen Urkundenarchivs rekonstruiert hat, konnte im Laufe der Zeit über 100 Nachträge aus anderen Archiven ermitteln. Ihre Publizierung bot den Anlass, das 1973 veröffentlichte Verzeichnis 1989 mit Korrekturen und Ergänzungen in aktualisierter Form wiederaufzulegen.

Enthält

Der Bestand umfasst nur einen kleinen Teil des alten Archivs der Grafen v. Katzenelnbogen. Dessen Hauptteil befindet sich im Staatsarchiv Marburg. Weitere Teile lagern u.a. im Landeshauptarchiv Koblenz und im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Hingewiesen sei auf den Pfandbrief König Wilhelms von 1249 über Trebur u.a. (Nr. 1), die Stadtrechtsprivilegien Kaiser Heinrichs VII. von 1312 für die Orte unter den Burgen Katzenelnbogen und Lichtenberg im Odenwald (Nr. 29) und Kaiser Ludwigs des Bayern von 1330 für Darmstadt (Nr. 46). Die Urkunde über eine Lehnsgerichtsverhandlung um das Dorf Dürn von 1447 (Nr. 564) kam als Nachtrag nach Publizierung des Repertoriums hinzu.

Literatur

Karl E. Demandt (Bearb.), Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486, Bd. 1-4, Wiesbaden 1953-1956

Findmittel

Online-Datenbank (HADIS)

Gedrucktes Findbuch mit Vorbemerkung (Konkordanzliste der bei Demandt [siehe Literatur] regestierten Urkunden sowie chronologische Urkundenregesten der Nachträge mit Index): Katzenelnbogener Urkunden. Regesten zu den Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen im Staatsarchiv Darmstadt (Abt. B 3) und in anderen Archiven - Nachträge, Ergänzungen, Konkordanz, bearb. von Karl E. Demandt und Albrecht Eckhardt, Darmstadt 1989 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 26) [weitere Ergänzungen: Hellmuth Gensicke, in: Nassauische Annalen 101, 1990, S. 259]

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

10 m, 565 Stück

Referent

Lars Adler