HStAM Bestand Urk. 57

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Hersfelder Klöster und Propsteien [ehemals: Urkunden M II - M VIII]

Laufzeit

1005-1707

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Propstei Johannesberg:
Urk. 77 Propstei Johannesberg [ehemals Urk. R II]; Rechn. I u. II; Best. 104.

Propstei Petersberg:
Urk. 77 Propstei Petersberg [ehemals Urk. R II]; Urk. 92 von Dörnberg [ehemals Urk. X 5]; Best. 104; Best. 257 Fragmenta Actorum XXII 11, XXIII, 42; K 252.

Propstei Blankenheim:
Best. 22 a 11; Best. 40 c; Best. 104.

Kloster Göllingen:
Best. 5; Best. 17 c; Best. 17 e; Best. 40 a Rubr. 04; Best. 40 c; Best. 22 a 11; Best. 23 c Göllingen; Best. 104.

Kloster Kreuzberg:
Urk. 75 Fulda, Reichsabtei, Stift [ehemals Urk. R I a Fulda, Reichsabtei, Stift]; Best. 17 e; Best. 22 a 11; Best. 104.

Kloster Vacha:
Urk. 6 Vacha [ehemals Urk. A I e]; Urk. 92 von Dörnberg [ehemals Urk. X 5]; Best. 40 c; Best. 104; Best. 257 Fragmenta Actorum XIII, 6; M 1 Landau; S 599; R I.

Kloster Frauensee:
Urk. 6 Frauensee [ehemals Urk. A I e Frauensee]; Urk. 100 [ehemals Urk. Z]; Best. 3; Best. 17 e; Best. 40c; S 316; K 496-499.
Die Hauptüberlieferung befindet sich im thüringischen Staatsarchiv Weimar.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Der Bestand gelangte über die landgräfliche Kanzlei und das Kasseler Regierungsarchiv ins Staatsarchiv Kassel und von dort ins Staatsarchiv Marburg, wo er nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurde.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Propstei Johannesberg:
Benediktinerpropstei (Mons S. Johannis), Kirche 811 geweiht. 1525 zerstärt, 1803 aufgehoben.
Propstei Petersberg:
Bendediktinerpropstei, gegründet um 836, 1012 mit Kanonikern besetzt, 1525 zerstört. 1622 von Hessen eingezogen, 1641 an Hessen-Rotenburg, 1693 wieder an Hessen-Kassel. 1803 aufgehoben.
Propstei Blankenheim:
1190 als Nonnen (Sanktimonialen-)Kloster in Aue (Maria, Joseph) gegründet. 1195 bestätigt. 1229 noch in Aue, später in Blankenheim. 1415 noch Augustinerorden, dann hersfeldische Propstei, im 16. Jahrhundert verlassen.
Kloster Göllingen:
Benediktinerkloster (Wigbert), Anfang des 11. Jhs. von der Abtei Hersfeld gegründet. 1510 Beitritt zur Bursfelder Kongregation, 1606 säkularisiert. Im Westfälischen Frieden als Hersfelder Eigenkloster an Hessen-Kassel, 1804 und 1814 lag die Propstei Göllingen im Fürstentum Hersfeld. 1816 an Schwarzburg-Rudolstadt.
Kloster Kreuzberg:
Benediktinerinnenkloster (Maria, Jacob), gegründet vor 1191 von Hersfeld.1525 zerstört, 1568 aufgegeben, 1593 an Hessen. An Stelle des Klosters ließ Landgraf Philipp 1686 Schloß Philippstal erbauen.
Kloster Vacha:
Servitenkloster (Sigismund), 1368 von Mariengart besiedelt. 1525 zerstört, 1527 die Mönche, 1555 der Prior abgefunden.
Kloster Frauensee:
Nonnenkloster (Maria), gegründet vor 1202. Im 13. Jahrhundert mit Zisterzienserinnen, vom 14. Jahrhundert ab mit Benediktinerinnen besetzt. Abfindung der Nonnen 1527-32. 1595 an Landgraf Moritz, 1606 aufgehoben.

Enthält

Propstei Johannesberg, Propstei Petersberg, Kloster Gellingen/Göllingen, Propstei Blankenheim [Kloster Aue], Kloster Frauensee, Kloster Kreuzberg, Kloster Vacha.
Enthält im Wesentlichen Rechtsstreitigkeiten, Güterverkehr und Lehnsangelegenheiten.

Literatur

W. Dersch, Hessisches Klosterbuch (VHKH 12), Ndr. d. 2. erg. Aufl., Marburg 2000.

G. Willm, Die Säkularisation der Propstei Johannesberg, in: Buchenblätter 64, 1991, Heft 21/22, S. 81-82, 85-86.

U. Sareik, Das Benediktinerkloster Göllingen, Altenburg 2002.

A. Bitter, Die Geschichte von Kloster Kreuzberg und Schloß Philippstal, in: Hessischer Gebirgsbote 95, 1994, Heft 2, S. 55-57; H.R. Blankenburg, Das Kloster St. Jakob zu Kreuzberg (Philippsthal), in: Mein Heimatland 34, 1990, Heft 9, S. 53-56.

W. Küther, Vacha und sein Servitenkloster im Mittelalter (Mitteldeutsche Forschungen 64), Köln 1971.

H. Licht, Frauensee – Kloster und Vogtei im hessisch-thüringischen Grenzraum, in: Mein Heimatland 34, 1991, Heft 23a, S. 145-147; W. Küther, Urkundenbuch des Klosters Frauensee 1202-1540 (Mitteldeutsche Forschungen 20), Köln 1961.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium Propstei Johannesberg, Propstei Petersberg, Kloster Göllingen, angelegt Ende des 18. Jh., überarbeitet um 1890, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1782).
Repertorium Propstei Blankenheim, angelegt in der ersten Hälfte des 19. Jh., überarbeitet um 1890, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1783).
Repertorium Kloster Kreuzberg, angelegt Ende des 18. Jh., überarbeitet um 1890, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1784).
Repertorium Kloster Vacha, angelegt Ende des 18. Jh., überarbeitet um 1890, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1785; unter R 1786 findet sich das Konzept zu diesem Repertorium).
Repertorium Kloster Frauensee, angelegt Ende des 18. Jh., handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1787).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

834 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.