113
Vollständige Signatur
HWA, 113
Bestand
Identifikation (kurz)
Titel
Titel
Frank AG, Niederscheld
Laufzeit
Laufzeit
1740-1994
Siehe
Korrespondierende Archivalien
Korrespondierende Archivalien
Frank allgemein
HWA, Abt. 2, Nr. 497 (Monatsberichte und Vierteljahrsanmeldungen 1971-1982).
HWA, Abt. 2, Nr. 498, (Monatsberichte und Vierteljahrsanmeldungen 1982-1991).
HWA, Abt. 2, Firmenakten (6 Bde.).
Nieverner Hütte
Abt. 113, Nr. 487.
HWA, Abt. 2, Nr. 497 (Monatsberichte und Vierteljahrsanmeldungen 1971-1982).
HWA, Abt. 2, Nr. 498, (Monatsberichte und Vierteljahrsanmeldungen 1982-1991).
HWA, Abt. 2, Firmenakten (6 Bde.).
Nieverner Hütte
Abt. 113, Nr. 487.
Bestandsdaten
Bestandsgeschichte
Bestandsgeschichte
Der Bestand, 49 lfd. m, wurde 1994 in mehreren Ablieferungen als Schenkung aus der Konkursmasse der Frank Aktiengesellschaft übernommen.
Der Schwerpunkt der Überlieferung auf dem Werk Adolfshütte bzw. auf der Verwaltung in Niederscheld. Von den übrigen Werken haben sich nur vereinzelt Unterlagen erhalten, wie etwa Stammrollen des Reddighäuser Hammers. Durch Kriegseinwirkungen gingen ein Großteil der Personalunterlagen verloren. Aufgrund der sehr engen Beziehungen der Familie Frank zu dem Unternehmen enthält der Bestand auch umfangreiche genealogische Unterlagen. Bedeutsam ist insbesondere auch die reiche fotografische Überlieferung des Unternehmens.
Das Hammerwerk bei Niederscheld geht auf das Jahr 1607 zurück und befand sich zunächst im Eigentum von Georg Graf von Nassau-Katzenellenbogen. Das Bergwerk war (wie im konzessionspflichtigen Bergbau üblich) zunächst in staatlichem bzw. adligen Besitz. 1839 bot der Nassauer Fiskus in Person von Herzog Adolf das Werk zum Verkauf an. Die Brüder Christian und Georg Frank erhielten den Zuschlag und nannten das Hammerwerk nun zu Ehren des Herzogs „Adolfshütte“. Der von ihnen betriebene Reddighäuser Hammer bei Hatzfeld war und blieb mit der neuen Hütte ebenfalls verbunden.
Die Brüder Frank und ihre Erben entwickelten aus diesen Anfängen in 150 Jahren die „Adolfshütte“ zu einem der größten metallverarbeitenden Betriebe der Lahn-Dill-Region. Hier wurden Nägel, Draht und andere Metallwaren produziert. Ab 1897 führte das Unternehmen den Namen „Frank’sche Eisenwerke GmbH, Adolfshütte“. Das Unternehmen blieb bis zu seiner Auflösung 1994 in Besitz und unter der Leitung der Familie Frank bzw. - seit einer Umfirmierung 1985 - der Frank AG.
1982 wurden - wohl aus Anlass des 375-jährigen Bestehens des Niederschelder Hammers - ein Unternehmensarchiv eingerichtet, das vermutlich von Carl Rein betreut wurde.
Die Verzeichnung erfolgte seit 1994 durch Ute Mayer.
Der Schwerpunkt der Überlieferung auf dem Werk Adolfshütte bzw. auf der Verwaltung in Niederscheld. Von den übrigen Werken haben sich nur vereinzelt Unterlagen erhalten, wie etwa Stammrollen des Reddighäuser Hammers. Durch Kriegseinwirkungen gingen ein Großteil der Personalunterlagen verloren. Aufgrund der sehr engen Beziehungen der Familie Frank zu dem Unternehmen enthält der Bestand auch umfangreiche genealogische Unterlagen. Bedeutsam ist insbesondere auch die reiche fotografische Überlieferung des Unternehmens.
Das Hammerwerk bei Niederscheld geht auf das Jahr 1607 zurück und befand sich zunächst im Eigentum von Georg Graf von Nassau-Katzenellenbogen. Das Bergwerk war (wie im konzessionspflichtigen Bergbau üblich) zunächst in staatlichem bzw. adligen Besitz. 1839 bot der Nassauer Fiskus in Person von Herzog Adolf das Werk zum Verkauf an. Die Brüder Christian und Georg Frank erhielten den Zuschlag und nannten das Hammerwerk nun zu Ehren des Herzogs „Adolfshütte“. Der von ihnen betriebene Reddighäuser Hammer bei Hatzfeld war und blieb mit der neuen Hütte ebenfalls verbunden.
Die Brüder Frank und ihre Erben entwickelten aus diesen Anfängen in 150 Jahren die „Adolfshütte“ zu einem der größten metallverarbeitenden Betriebe der Lahn-Dill-Region. Hier wurden Nägel, Draht und andere Metallwaren produziert. Ab 1897 führte das Unternehmen den Namen „Frank’sche Eisenwerke GmbH, Adolfshütte“. Das Unternehmen blieb bis zu seiner Auflösung 1994 in Besitz und unter der Leitung der Familie Frank bzw. - seit einer Umfirmierung 1985 - der Frank AG.
1982 wurden - wohl aus Anlass des 375-jährigen Bestehens des Niederschelder Hammers - ein Unternehmensarchiv eingerichtet, das vermutlich von Carl Rein betreut wurde.
Die Verzeichnung erfolgte seit 1994 durch Ute Mayer.
Literatur
Literatur
Frank allgemein
Frank'sche Eisenwerke. Die Leistung. [Sonderausgabe zum 350jährigen Jubiläum] 1957.
Frank'sche Eisenwerke AG, Dillenburg, 1982.
Karsten Porezag: Geheime Kommandosache. Geschichte der "V-Waffen" und geheimen Militäraktionen des Zweiten Weltkrieges an Lahn, Dill und im Westerwald. Wetzlar 1996 (zu Frank S. 231-237).
Adolfshütte
350 Jahre Adolfshütte 1607-1957 (Festschrift). 1957.
Dönges, C.: Beiträge zur Geschichte des Eisens Die Eisenindustrie an der Dill; Zum 300jährigen Bestehen der "Adolfshütte". Sonder-Abdruck aus der Zeitschrift "Stahl und Eisen", 1907 Nr. 38.
Frank, J[ulius]: Zum Jubiläum der Adolfshütte bei Dillenburg (27. August 1607-1907), Düsseldorf 1907.
Adolfshütte
350 Jahre Adolfshütte 1607-1957 (Festschrift). 1957.
Dönges, C.: Beiträge zur Geschichte des Eisens Die Eisenindustrie an der Dill; Zum 300jährigen Bestehen der "Adolfshütte". Sonder-Abdruck aus der Zeitschrift "Stahl und Eisen", 1907 Nr. 38.
Frank, J[ulius]: Zum Jubiläum der Adolfshütte bei Dillenburg (27. August 1607-1907), Düsseldorf 1907.
Nieverner Hütte
Allroggen-Bedel, Agnes; Brand, Ulrich; Brand, Ute; Ortseifen, Peter Wilhelm: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Die Nieverner Hütte in Fachbach bei Bad Ems, Neuss 1989.
Spengler, Ludwig: Bericht über einen Besuch in der Nieverner Hütte um das Jahr 1860. 1983 (Bad Emser Hefte 1).
Ortseifen, Peter Wilhelm: Die Nieverner Hütte. Ein Beitrag zur Geschichte der Eisenhütte, 1932 (Bad Emser Hefte 3).
online: https://industriekultur-mittelhessen.de/ort/dillenburg-niederscheld-adolfshuette/
Frank'sche Eisenwerke. Die Leistung. [Sonderausgabe zum 350jährigen Jubiläum] 1957.
Frank'sche Eisenwerke AG, Dillenburg, 1982.
Karsten Porezag: Geheime Kommandosache. Geschichte der "V-Waffen" und geheimen Militäraktionen des Zweiten Weltkrieges an Lahn, Dill und im Westerwald. Wetzlar 1996 (zu Frank S. 231-237).
Adolfshütte
350 Jahre Adolfshütte 1607-1957 (Festschrift). 1957.
Dönges, C.: Beiträge zur Geschichte des Eisens Die Eisenindustrie an der Dill; Zum 300jährigen Bestehen der "Adolfshütte". Sonder-Abdruck aus der Zeitschrift "Stahl und Eisen", 1907 Nr. 38.
Frank, J[ulius]: Zum Jubiläum der Adolfshütte bei Dillenburg (27. August 1607-1907), Düsseldorf 1907.
Adolfshütte
350 Jahre Adolfshütte 1607-1957 (Festschrift). 1957.
Dönges, C.: Beiträge zur Geschichte des Eisens Die Eisenindustrie an der Dill; Zum 300jährigen Bestehen der "Adolfshütte". Sonder-Abdruck aus der Zeitschrift "Stahl und Eisen", 1907 Nr. 38.
Frank, J[ulius]: Zum Jubiläum der Adolfshütte bei Dillenburg (27. August 1607-1907), Düsseldorf 1907.
Nieverner Hütte
Allroggen-Bedel, Agnes; Brand, Ulrich; Brand, Ute; Ortseifen, Peter Wilhelm: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Die Nieverner Hütte in Fachbach bei Bad Ems, Neuss 1989.
Spengler, Ludwig: Bericht über einen Besuch in der Nieverner Hütte um das Jahr 1860. 1983 (Bad Emser Hefte 1).
Ortseifen, Peter Wilhelm: Die Nieverner Hütte. Ein Beitrag zur Geschichte der Eisenhütte, 1932 (Bad Emser Hefte 3).
online: https://industriekultur-mittelhessen.de/ort/dillenburg-niederscheld-adolfshuette/
Weitere Angaben (Bestand)
Umfang
Umfang
49,00 lfm.