HStAD Bestand H 24

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Staatsbauämter

Laufzeit

1889-2000

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Die in den Bauakten zahlreich vorhandenen Baupläne wurden z. T. zu Bestand P 11 entnommen.

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Während der Weimarer Zeit wurde in den einzelnen Landkreisen des Volksstaates Hessen jeweils ein staatliches Hochbauamt als untere Instanz der staatlichen Bauverwaltung eingerichtet. Diese Hochbauämter bestanden über das Jahr 1945 hinaus weiter und wurden zunächst den Regierungspräsidien – Abt. für Bauwesen - sowie auf oberster Verwaltungsebene dem hessischen Innenminister/Hauptabt. Wiederaufbau unterstellt.
1947 wurden die bisherigen staatlichen Hochbauämter in 'Staatsbauämter' umbenannt (Erlass des Regierungspräsidenten Darmstadt unter Bezugnahme auf einen gleichlautenden, aber nicht vollzogenen Erlass aus dem Jahr 1946).
Zwischen 1949 und 1951 wurde die Bauverwaltung zwischen dem Innenministerium und dem Finanzministerium aufgeteilt (StAnz. 1951 S. 386). Danach war das Innenministerium für das allgemeine Bauwesen, Baurecht, Bauaufsicht und den sozialen Wohnungsbau zuständig. In den Kompetenzbereich des Finanzministeriums fielen der staatliche Hochbau und die Bundesbauten. Als Mittelinstanz im staatlichen Hochbau unterstand dem Finanzministerium die Oberfinanzdirektion mit der Landesbauabteilung.
1954 erfolgte eine erste Auflösung und Zusammenlegung von Staatsbauämtern, nachdem das Baurecht und die Bauaufsicht aus ihrem Aufgabenbereich entfallen waren. Im Zuge der allgemeinen hessischen Verwaltungsreform fand 1969 eine erneute Verringerung der Zahl der Staatsbauämter statt.
Bis zur Verwaltungsreform im Jahr 1969 bestand der Aufgabenbereich der Staatsbauämter in der Durchführung von Neu-, Um- und Erweiterungsbauten an Gebäuden des Landes und zivilen Bauten des Bundes mit Ausnahme von Bundesbahn und Bundespost.
Nach Auflösung der Sonderbauämter wurde der Aufgabenbereich um die Bauangelegenheiten der Bundeswehr, der NATO und der Stationierungsstreitkräfte sowie die Unterhaltung von Landes- und Bundesbauten und die Mithilfe bei der staatlichen Vermögensverwaltung erweitert.
Am 1. Januar 2004 wurden die Aufgaben der Landesbauabteilung der Oberfinanzdirektion sowie der Staatsbauämter in dem neu gegründeten Landesbetrieb 'Hessisches Baumanagement' (HBM) mit der Zentrale in Frankfurt am Main zusammengefasst. Ihm unterstellt sind fünf Regionalniederlassungen in Kassel (Nord), Gießen (Mitte), Wiesbaden (West), Darmstadt (Süd) und Frankfurt (Rhein-Main). Zu den Aufgaben des Hessischen Baumanagements gehören sowohl Neubaumaßnahmen als auch Bauunterhaltung.

Enthält

Der Bestand enthält zum weitaus überwiegenden Teil Bauakten, daneben auch General- und Personalakten der Staatsbauämter Bensheim, Darmstadt, Erbach, Friedberg, Gießen, Groß-Gerau, Lauterbach und Offenbach. Daneben finden sich als Vorprovenienzen auch Akten verschiedener Kreis-, Hochschul- und Sonderbauämter, des Wasser- und Schiffahrtsamtes Worms, der Land- und Forstwirtschaftskammer Hessen-Nassau sowie Akten aus dem Nachlass des Architekten Rolf Prange.
Die General- und Verwaltungsakten sind im ersten Klassifikationsabschnitt nach Provenienzen geordnet.
Da es sich bei den Personalakten und insbesondere bei den Bauakten aller Provenienzen um gleichförmiges Schriftgut ohne starke Provenienzbindung handelt und eine Aufteilung auf mehrere reine Provenienzbestände wegen häufiger Behörden-Zusammenlegungen und Zuständigkeitswechsel sowohl die Bestandszuweisung als auch später die Benutzung unnötig erschwert hätte, wurde für diese Aktengruppen keine Provenienzaufteilung vorgenommen.
Die Personalakten aller Provenienzstellen sind daher in Abschnitt 2 namensalphabetisch geordnet. Die Bauakten finden sich in Abschnitt 3 in ortsalphabetischer Abfolge. Die Provenienz ist bei jeder Titelaufnahme angegeben.

Findmittel

Online-Datenbank (HADIS)

DV-Findbuch, bearbeitet von Matthias Koch und Hans Dieter Ebert (2009)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

141,5 m

Referent

Rainer Maaß; Eva Haberkorn

Bearbeiter

Matthias Koch; Hans Dieter Ebert; Fatima Odobasicz; Eva Haberkorn