HStAM Bestand 59 a

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Weserschifffahrtskommission

Laufzeit

1821-1850

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Verhandlungsakten und Protokolle in Bestand 9 a. Der Hauptbestand der Überlieferung der Kommisssion befindet sich im Staatsarchiv Münster.

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Zur Regulierung der Weserschifffahrt trat nach dem Wiener Kongress 1821 die Weserschiffahrts-Kommission unter Beteiligung aller Staaten, deren Gebiet von der Weser in ihrem schiffbaren Lauf berührt wird, zusammen. Die Kommission verabschiedete am 10. Sept. 1823 in Minden die sogen. Weserschiffahrts-Akte (Kurhessisches Gesetz- u. Verordnungsblatt von 1824, S. 3-30). Bevollmächtigter Kommissar für Kurhessen war der Geheime Regierungsrat Dr. Wilhelm Ludwig Schrader. Die Schifffahrts-Akte bestimmte, dass die Schifffahrt bezüglich des Handels vom Zusammenfluss der Werra und der Fulda bis zum offenen Meer und umgekehrt frei sein sollte, d.h. die bisherigen Stempel- und Umschlagsrechte fielen weg und wurden in eine allgemeine Schifffahrts-Abgabe umgewandelt. Für die Ausübung der Schifffahrt, die jedem gestattet war, wurde der Erlaubnisschein (Patent) von der jeweiligen Landesobrigkeit ausgestellt. Zur Klärung weiterer Fragen und Behebung von Hindernissen bezüglich der Schifffahrt bestand auch nach Abschluss der Akte eine Revisions-Kommission, die dann an verschiedenen Orten tagte.

Enthält

Konferenzprotokolle der Weserschiffahrts-Kommission bzw. der Weserschiffahrts-Revisions-Kommission; Schifffahrt auf der Werra (1 Aktenband)

Findmittel

Masch. Verzeichnis von Eckhart G. Franz, 1964

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

0,5 MM