HStAM Bestand Urk. 90

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Marburg: Hombergk-Schenklengsfeldische Stiftung; Marburg: Wolff'sche Stiftung, Marburg: Buchsacksche Stiftung [ehemals: X 4 b]

Laufzeit

1282-1777

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Best. 326/03 Buchsacksches Familienstipendium zu Marburg; Best. 326/10 Hombergk-Schenklengsfeldsche Stiftung; Best. 326/15 Wolffsche Stiftung; Best. 156 e; Best. 165; Best. 180; Best. 330 Marburg C; Best. 501; Rechnungen II Marburg.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden der Stiftungen wurden seit Ende des 19. Jahrhunderts in mehreren Akzessionen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als Deposita in das Staatsarchiv Marburg überführt, wo sie geordnet und verzeichnet wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Homberg-Schenklengsfeld’sche Stiftung:
Von Katharina Louisa Michaelis (gest. 1789), geb. Hombergk zu Schenklengsfeld, Gemahlin des Professors der Medizin Georg Philipp Michaelis, zu Marburg (Ockershausen) testamentarisch zum Unterhalt von armen Witwen und Waisen errichtet.
Wolff’sche Stiftung:
Von Dr. Johannes Wolff, Professor der Medizin zu Marburg und Leibarzt des Landgrafen Moritz, testamentarisch am 18. Juni 1611 zum Unterhalt eines Altersheimes für bedürftige evangelische Einwohner von Marburg und Ockershausen errichtet. Dazu gehören ferner ein Vermögensfonds zugunsten der Angehörigen der Stifterfamilie und zwei Stipendienfonds zur Unterstützung bedürftiger evangelischer Studenten der Universität Marburg, vorrangig aus der eigenen Familie, sowie zur Ausbildung von Nachkommen der Stifterfamilie.
Buchsack’sches Familienstipendium:
Von Konrad Buchsack gen. Heß, Schultheiß zu Marburg, 1565 als Stipendium zum Studium von Söhnen seiner Verwandtschaft aus Marburg und Rosenthal an der Universität Marburg gestiftet, im Jahre 1949 wieder aufgehoben.

Enthält

Urkunden der Marburger Stiftungen Homberg-Schenklengsfeld, Wolff und Buchsack, inhaltlich vor allem Güter- und Lehensgeschäfte, Schuld- und Pfandverschreibungen, Testamente, Eheberedungen Vergleiche und Teilungsverträge.

Literatur

A. Heldmann, Zur hessischen Familiengeschichte, in: ZHG 27 NF 17 (1892), S. 264-304; W.Schmidt, Die Dr.Wolff sche Stiftung zu Marburg/L. 1611-1961 (1961 Masch.); G. Hollenberg, Die Stiftung Dr. Johann Wolffs in Marburg 1611-2011, Marburg 2011.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium Homberg-Schenklengsfeldische Stiftung, angelegt 1895, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1919).

Repertorium Wolffsche Stiftung, angelegt 1926, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1920).

Repertorium Best. 326/03 Buchsacksches Familienstipendium, angelegt 1921, maschinenschriftlich, 1 Heft, S. 2-4 (Urkunden).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

652 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.