HStAM Bestand Urk. 53

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Grafschaft Ziegenhain [ehemals: Urkunden H]

Laufzeit

1233-1736

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Die Privilegien und Belehnung der Grafen von Ziegenhain sind zum Teil im Bestand Urk. 1 [ehemals Urkunden SA]; Urk. 5 Verträge mit Ziegenhain [ehemals Urk. A I d]; Urk. 86 Deposita, Städte und Gemeinden: Ziegenhain [ehemals Urk. X 1]; Urk. 87 Deposita, Klöster, Pfarreien etc.: Pfarrei Ziegenhain [ehemals Urk. X 2]; Best. 17 e; Best. 19 b; Best. 23 c Ziegenhain; Best. 47 Ziegenhain; Best.115.02 Ziegenhain; Best. 257 Ziegenhain; Best. 319 Ziegenhain; Best. 330 Ziegenhain; S 5ff.; S 635.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden gelangten über die landgräfliche Kanzlei und das Kasseler Regierungsarchiv ins Staatsarchiv Kassel und von dort ins Staatsarchiv Marburg, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden. Der Bestand wurde im 19. Jahrhundert nach der Auflösung des Ziegenhainer Samtarchivs durch die zur Grafschaft gehörigen Urkunden angereichert.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Grafen von Ziegenhain: Ein seit dem 9. Jahrhundert nachweisbares Geschlecht, Nachkommen der Grafen von Reichenbach nannte sich seit dem Jahr 1144 nach der von Gottfried I. erbauten Burg. Aufbau eines geschlossenen Herrschaftsgebietes zwischen Burgwald und Knüllauf, das Niederhessen fast völlig von Oberhessen trennte. Fuldische Stiftsvögte und wechselseitig Parteigänger der hessischen Landgrafen und der Erzbischöfe von Mainz. Führer des 1317/72 gegen Hessen gerichteten Sternerbunde, später Anlehnung an die Landgrafen. 1450 ausgestorben.

Enthält

Der Bestand enthält die auf den Bereich der 1450 an die Landgrafschaft Hessen gelangten Grafschaft Ziegenhain bezüglichen Urkunden.

Literatur

R. Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, S. 166f.; M. Röhling, Die Geschichte der Grafen von Nidda und der Grafen von Ziegenhain, in: Niddaer Geschichtsblätter 9, 2005; F.-W. Witzel, Die Reichsabtei Fulda und ihre Hochvögte die Grafen von Ziegenhain im 12. und 13. Jahrhundert, Fulda 1963; U. Reuling, Grafschaft Ziegenhain, in: Handbuch der Hessischen Geschichte 3, S. 405-424.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium Grafschaft Ziegenhain, angelegt Ende des 18. Jh., überarbeitet um 1890, handschriftlich, 2 Bände (Signatur: R 1763 und R 1765).
Chronologisches Register zu Repertorium Grafschaft Ziegenhain Band 1, angelegt um 1890, Fotokopie des ursprünglich handschriftlichen Registers, 1 Band (Signatur: R 1764).
Das Repertorium verzeichnet auch die im 19. Jh. an StA Darmstadt abgegebenen Urkunden der Grafschaft Nidda.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

1017 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.