HStAD Bestand A 1

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg

Laufzeit

970 - 1863

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Siehe auch die abschriftlichen Überlieferungen in Bestand C 1 A (Kopialbücher), die Fotokopien in Bestand A 14 sowie den Bestand R 21 G (Siegelkartei)

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Pertinenzbestand, um 1830/40 von Ludwig Baur durch topographische Zuordnung von Pergamenturkunden aus den alten Urkundenarchiven auf die großherzoglich-hessische Provinz Starkenburg angelegt und laufend ergänzt (z.T. auch durch Papierurkunden). Der Bestand wurde seinerseits wiederum nach dem Ortsalphabet und innerhalb der Orte chronologisch untergliedert. An die Stelle der Ortsbetreffe sind bei der Neuordnung in den Jahren 1988/89 Nummern getreten; die die Einzelstücke erfassenden Unternummern folgen im wesentlichen der alten chronologischen Ordnung. Dabei wurden zugleich die meisten Papierurkunden herausgenommen und in die jeweils einschlägigen Aktenbestände wiedereingegliedert.

Enthält

Am stärksten belegt sind die Ortsbetreffe [Bad] Wimpfen [im Berg und im Tal] (= Nr. 241, 620 Stück), Babenhausen [mit Spital und Präsenz] (= Nr. 10, 11 und 12, 298 Stück), Seligenstadt (= Nr. 208, 251 Stück), [Groß-]Umstadt (= Nr. 221, 144 Stück) und Dieburg (= Nr. 40, 138 Stück). - Bedeutendere Provenienzen mit mindestens 10 Pergamenturkunden sind: Altdorf (Kirche), Altheim (Kirche), Aschaffenburg (Stadt und Kirche), Bensheim (Kirche), Bickenbach (Herrschaft), Darmstadt (Stadt), Dieburg (Stadt, Almosen, Kirche, Präsenz), Dreieichenhain (Spital), Eberbach (Abtei), Erbach (Grafschaft und Kapelle), Falkenstein-Münzenberg (Herrschaft), Frankenstein (Herrschaft), Frankfurt-Sachsenhausen (Deutschhaus), Fulda (Abtei), Gans v. Otzberg (Familie), Gernsheim (Stadt), Hanau (Grafschaft), Hessen-Darmstadt (Landgrafschaft und Großherzogtum), Heusenstamm (Herrschaft), Hirschhorn (Herrschaft und Karmeliter), Isenburg (Grafschaft), Kronberg (Herrschaft), Mainz (Kurfürstentum; Stifte und Klöster St. Alban, Altenmünster, Deutschhaus, Domstift, Jakobsberg, St. Klara, Mariengreden, St. Peter, St. Stephan und St. Viktor), v. Minnigerode (Familie), Mosbach (Johanniter), Neckarsteinach (Herrschaft und Kirche), Patershausen (Kloster), Pfalzgrafschaft (Kurfürstentum) (Archivalienbeispiel: ), v. Pretlack (Familie), v. Rensdorf (Familie), Seligenstadt (Stadt und Abtei), Thron (Kloster), Ulner v. Dieburg (Familie), Wimpfen (Stadt, Stift, Dominikaner, Stadtpfarrkirche, Kirche im Tal, Bruderschaften, Kirchenpflege, Spitäler), v. Wolfskehlen (Familie), Worms (Hochstift, Domstift, Stifte St. Andreas und St. Paul), Zellhausen (Kirche).

Literatur

Ludwig Baur (Hg.), Hessische Urkunden. Aus dem Großherzoglich-hessischen Haus- und Staatsarchiv, Bände I (Starkenburg und Oberhessen 1016-1399), III (u.a. Nachträge), IV (Urkunden 1400-1500), V (Urkunden 1070-1499), Darmstadt 1860-1873, Neudruck Aalen 1979; desgl. Bd. VI: Lager- und Nummernkonkordanz, Indices, bearb. von Friedrich Battenberg, Aalen 1979

Findmittel

Online-Datenbank (Arcinsys)

vorläufiges Findbuch (2004)

Handschriftliche Kurzregesten (sog. Streckersches Repertorium), um 1840, nach Orten geordnet, 3 Kartons

maschinenschriftliche Provenienzübersicht mit Urkundendatum und Ausstellerangaben sowie Index, erstellt von Hellmuth Gensicke, 1963/64, 2 Bände

Konkordanz der Alt- und Neusignaturen, erstellt von Friedrich Battenberg, 1989, 1 Band

Karteien der wichtigsten Urkundenaussteller, angelegt von Albrecht Eckhardt (Bestand R 21 D). 2 Bände Provenienzübersicht; 1 Bd. Konkordanz: Lesesaal

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

95,5 m, 3.811 Stück

Referent

Lars Adler

Benutzung

Der Bestand kann in Arcinsys über verknüpfte Digitalisate benutzt werden.
HINWEIS: Da ein großer Teil der Urkunden von Sicherungsfilmen mit häufig unbefriedigender Aufnahmequalität digitalisiert wurde und außerdem die Auflösung für das Internet auf ein Standardmaß reduziert wird, sind viele der hier abrufbaren Digitalisate für eine vollständige Auswertung der Urkunden nicht ausreichend. Hausintern stehen jedoch Digitalisate in besserer Qualität zur Verfügung. Die Scans vom Mikrofilm werden sukzessive durch Aufnahmen vom Original ersetzt.