1710
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1710
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen) (Ein Schreiben zugleich an den Bischof Bernhard von Münster gerichtet und von diesem überschickt): Ausschreiben an Dechant, Senior und Kapitel des Domstifts Bremen, an die Ritterschaft des Erzstifts und die Stadt Bremen. Briefwechsel mit dem Erzbischof Christoph von Bremen, Administrator des Stifts Verden (dabei eine Abschrift des Vertrags zwischen Dänemark und Bremen vom 26. Januar 1536). Niederschrift der Werbung des bremischen Gesandten Burkhard v. Cramm und Antwort. Beglaubigung. Vollmacht und Instruktion des Erzbischofs, des Domkapitels und der Landschaft von Bremen für die bremischen Räte Burkhard v. Cramm und Klaus Bicker. Instruktion des Domkapitels zu Verden für seinen Gesandten Dietrich v. Mandelsloh. Antwort an Burkhard v. Cramm. Ausschreiben an Kapitel, Ritter- und Landschaft von Bremen und Verden. Schreiben an Kapitel und Rat zu Verden. Briefwechsel mit Georg Konfirmierten der Stifter Bremen und Minden, Administrator von Verden
Laufzeit
Laufzeit
1531-1566
Vermerke
Enthält
Enthält
1531 April. Gefährliche Erkrankung des Erzbischofs Christoph von Bremen, Bemühungen des Landgrafen, dem Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg die Nachfolge im Stift zu verschaffen
1532 Januar. Klage des hessischen Haushofmeisters Johann Meisenbug gegen den bremischen Hintersassen Godert von Brobergen
1539 Dezember Nr. 2583
1540 Januar. Beantwortung einer hessischen Anfrage nach einer Versammlung von Hauptleuten im Stift Bremen und nach einer aufrührerischen Bewegung in Lehe
1542 Februar. Anrufung der Vermittlung des Landgrafen, um bremische Forderungen aus dem Buxtehuder Vertrag von 1536 bei Dänemark durchsetzen zu helfen
Juli, August. Die Bitte um Wiederholung der vergeblich gewesenen Vermittlung von hessischer Seite mit dem Hinweis auf die Stimmung Dänemarks abgelehnt. Klagen Bremens über die Belästigung durch den Durchzug von 2500 dänischen Knechten, die über Vegesack in das Stift Münster ziehen, Besorgnis vor feindlichen Absichten dieser Söldner. Aufforderung an Bremen zur Neutralität. Bitte des Erzbischofs um eine Unterredung mit dem Landgrafen. Zusicherung Hessens, daß der Zug gegen den Bruder des Erzbischofs, den Herzog Heinrich, nicht ohne weiteres auch dem Stift Bremen gelte. Vorschlag Philipps, durch die Räte einen Vertrag darüber aufrichten zu lassen. Werbung des bremischen Gesandten Burkhard v. Cramm: Bereitwilligkeit des Erzbischofs zu einer Unterredung oder zu Verhandlungen durch Räte, insbesondere über die nachbarlichen Irrungen mit dem Herzog Ernst von Braunschweig und die Schuldforderungen des Schmalkaldischen Bundes. Darauf Ansetzung einer Zusammenkunft von Räten in Braunschweig, um über einen Neutralitätsvertrag zwischen dem Stift Bremen und dem Bunde zu unterhandeln. Erklärung des Erzbischofs, seinem Bruder nicht beistehen zu wollen, irgendwelche Rüstungen, insbesondere die Unterstützung des Hauses Steinbrück, abgeleugnet. Tag in Braunschweig
der Erzbischof sendet Burkhard v. Cramm mit der Ausfertigung der von Hessen entworfenen Neutralitätserklärung, das Domkapitel und die Landschaft bevollmächtigen Burkhard v. Cramm und Klaus Bicker, das Kapitel in Verden den Kanonikus Dietrich v. Mandelsloh. Bitte des Erzbischofs um eine Ablösung seiner Rechte am Herzogtum Braunschweig, um Rat gegenüber den Forderungen und Praktiken seines früheren Rats Stephan Hopfensteiner, der ein Mandat gegen ihn beim Kaiser ausgebracht habe, und um Unterstützung gegenüber der Schuldforderung des Gebhard Schenk und Braun Bock
Oktober, November. Antwort des Landgrafen auf die Werbung Burkhards v. Cramm: der bremische Assekurationsbrief dem Kurfürsten von Sachsen unterbreitet, wegen der Ansprüche an Braunschweig der Erzbischof an den Schmalkaldischen Bund verwiesen, Dank für geschenkte Ochsen und Hunde. Besiegelung des bremischen Assekurationsbriefes auch durch das Kapitel und die Ritterschaft des Stifts, Änderung einer Klausel
1543 April. Reise des Erzbischofs in die Niederlande zur Königin Maria, das Stift solange dem Schütze des Landgrafen empfohlen. Mahnung an den Erzbischof, für den Frieden zwischen dem Kaiser und Jülich zu wirken und keine Rüstungen für Herzog Heinrich in seinem Lande zu gestatten
Juli, August. Siehe Abt. Niederlande
1544 Juni. Anfrage des Landgrafen wegen der Reiteransammlung um Buxtehude und der Rüstungen im Stift, die gerüchtweise dem Herzog Heinrich zugeschrieben werden, Erinnerung an den Assekurationsbrief vom braunschweigischen Zuge und mündliche Zusage in Kassel und Speyer, Aufforderung zur Erklärung. Scharfe bremische Antwort, die Bewerbungen angeblich für den Kaiser, Klagen über Brandschatzung des Christoph v. Wrisberg
1545 Januar, Februar. Beschwerde Bremens über die Fehde der hessischen Hintersassen Johann v. Roden und Christoph v. Wrisberg, Drohung mit einer Klage vor dem Reichstage. Antwort Hessens mit der Anschuldigung, den Herzog Heinrich unterstützt zu haben. Entschuldigung Bremens dagegen
Oktober. Anfrage bei dem Stift und der Landschaft von Bremen, wie sie in Zukunft den Werbungen in ihrem Gebiete gegenüber sich zu verhalten gedächten, nachdem jüngst Herzog Heinrich, insbesondere durch Überlassung des Geschützes von Rotenburg aus dem Stift unterstützt worden sei
1546 Februar, Mai. Warnung, keine Werbungen in Bremen und Verden zu gestatten mit besonderem Hinweis auf Bockmor
1563 März. Siehe Nr. 2827
1563 April. Siehe Nr. 2827
1563 Mai. Verhandlungen zwischen Hessen und Bremen als Mitgliedern der kaiserlichen Kommission in den bremischen Irrungen: Ausfertigung von Zitationen
1566 Januar. Übersendung eines kaiserlichen Schreibens in dem bremischen Streite durch den Erzbischof, sein Vorschlag, die Irrungen auf dem kommenden Reichstage zu Augsburg zu verhandeln, vom Landgrafen gebilligt
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