1306
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1306
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Instruktion für Dr. Jakob Lersner und Simon Bing nach Fulda sowie für den Kanzler Scheffer und den Kammerdiener Antonius v. Wersabe nach Frankfurt. Schreiben des Landgrafen. Denkschrift an Kaiser Ferdinand. Fuldische Abschiede nebst der kaiserlichen Resolution auf die in Frankfurt übergebene Schrift. - Briefwechsel mit dem Kanzler Scheffer. Zeitung aus Brüssel
Laufzeit
Laufzeit
August - November 1562
Vermerke
Enthält
Enthält
1562 August, September. Verhandlungen in Fulda als Fortsetzung der Naumburger und Erfurter Verhandlungen zwischen Abgesandten von Kurpfalz (Lic. Wenzel Zuleger), Kursachsen (Dr. Georg Cracow, zugleich als Bevollmächtigter des Herzogs Franz von Lauenburg, Markgrafen Hans von Brandenburg, des Herzogs von Braunschweig-Celle, des Herzogs von Holstein und des Fürsten von Anhalt), Kurbrandenburg (Mag. Abdias Praetorius, Professor in Frankfurt a.O.), Pfalzgraf Georg (Lic. Sebastian Meyer), Herzog Wolfgang (Dr. Walther Drechsel), Herzog Johann Friedrich d.M. von Sachsen und dessen Brüdern (Lukas Tangel und Elias v. Kanitz, zugleich mit Vollmacht der Herzöge von Pommern und des Herzogs Ulrich von Mecklenburg), Brandenburg-Ansbach (Heinrich v. Musenloe, Amtmann zu Schwabach), Württemberg (Dr. Kilian Bertschin), Hessen (Dr. Jakob Lersner und Simon Bing) und der Grafen Georg Ernst und Boppo von Henneberg (Matthias v. Hönningen, Amtmann zu Kühndorf und Mag. Sebastian Glaser) über die Rekusation des Tridentiner Konzils
Oktober, November. Fortsetzung der Verhandlungen auf dem Kurfürstentage in Frankfurt. Hessische Gesandte: der Kanzler Scheffer und Antonius v. Wersabe. Punkte ihrer Instruktion: Entschuldigung des Ausbleibens des Landgrafen unter Darlegung seines kränklichen Zustandes, Unterstützung der Gesandtschaft des Prinzen von Condé und Beförderung des Friedens in Frankreich, Übergabe der gemeinsamen Schrift wegen des Konzils seitens der sieben in Frankfurt anwesenden protestantischen Fürsten (darunter Landgraf Wilhelm) an den daselbst weilenden Kaiser auf Grund der Fulder Beschlüsse, Rechtfertigung Landgraf Philipps wegen seiner dem Prinzen von Conde geleisteten Kriegshilfe. Rückzahlung der von dem Landgrafen ausgelegten 10000 Gulden französischer Geldhilfe durch Pfalz und Württemberg auf Grund des Heidelberger Vergleichs, Erlangung der kaiserlichen Konfirmation über die letzte Donation des Landgrafen zu gunsten seiner Söhne der Grafen von Diez. Das Geleit an der Bergstraße
Repräsentationen
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