2790

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HStAM, 3, 2790

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Title Title
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst August. - Dabei: Vertrag zwischen Kurfürst August, Landgraf Philipp und Herzogin Elisabeth von Rochlitz. Schreiben des Rates zu Leipzig an den Kurfürsten
Life span Life span
Januar - Juni 1555

Notes


Includes Includes
1555 Januar. Wittum der Kurfürstin-Witwe Agnes: ihre Behinderung in dem Schlagholz (Nonnenholz) des Nonnenklosters Weißenfels durch dessen Verwalterin
Februar. Unterredung zwischen dem hessischen Kanzler Heinrich Lersner und Herzog Christoph von Württemberg in Augsburg. Landgraf Philipps Reise nach Sachsen, Geleit
März. Tag der Räte zu Leipzig wegen der Heirat der Kurfürstin-Witwe Agnes mit Herzog Johann Friedrich dem Mittleren von Sachsen: Instruktion für die Räte Hermann v. Hundelshausen, Dr. Jakob Lersner und Simon Bing. Herzog Heinrich von Braunschweig bittet um Hilfe zur Aufrechterhaltung des Landfriedens. Der Landgraf hegt Mißtrauen gegenüber Markgraf Albrecht von Brandenburg. Andreas Zeng, Sekretär der Kurfürstin-Witwe, erhält auf deren Bitte von Landgraf Philipp 100 Gulden wegen seiner Teilnahme am Bundesfeldzug von 1546: Anweisung und Quittung. Schreiben des Kaisers an König Ferdinand wegen der Verbindung Herzog Erichs von Braunschweig mit Frankreich
Verhandlung darüber auf dem Reichstage. Überbringung von Geld nach Magdeburg. Bevorstehende Ankunft des Kardinals Morone in Augsburg
April. Vermittlung des Landgrafen, der Herzöge und des Kurfürsten von Sachsen zwischen Herzog Heinrich von Braunschweig, Graf Albrecht und den übrigen Grafen von Mansfeld. Einladung des Kurfürsten und seiner Gemahlin zur Hochzeit in Weimar. Bericht des Oberamtmanns der Obergrafschaft Katzenelnbogen Apel v. Berlepsch über den neu gewählten Bischof von Mainz. Verhandlungen über den Frieden auf dem Reichstage zu Augsburg. Gedrucktes Ausschreiben des Kurfürsten gegen die herrenlosen Knechte in seinem Lande. Herzog Erichs Kriegsrüstungen
Mai. Zusammenkunft des Landgrafen mit Herzog Heinrich und Kurfürst August zu Naumburg wegen der Rüstungen Herzog Erichs. Vertrag zwischen Kurfürst August, Landgraf Philipp und der Herzogin Elisabeth von Rochlitz über die Zahlung von jährlich 8000 Talern durch den Kurfürsten an die Herzogin gegen Rückgabe des Wittums zu Rochlitz durch diese
Juni. Verhandlungen mit Herzog Heinrich: der Landgraf sagt eine Geldhilfe für den Angriffsfall zu. Der Landgraf schlägt kursächsische, sächsische und hessische Maßnahmen zur Grenzverteidigung vor. Unterredung zu Naumburg wegen des Religionsfriedens
Verhandlungen darüber zu Augsburg. Gesandtschaft Herzog Erichs an den Landgrafen
dieser schlägt dem Kurfürsten vor, auf einem Tage hessischer und kursächsischer Räte die Irrungen zwischen den Herzögen Erich und Heinrich sowie zwischen Herzog Erich und dem Kaiser vergleichen zu lassen. Herzog Heinrich sendet Zeitungen über den Zusammenbruch der Verhandlungen zwischen dem Kaiser und Frankreich. Schuldforderung des Statthalters zu Kassel an die Grafen zu Stolberg. Erfolge des Landgrafen auf der Hirschjagd. Schreiben Herzog Heinrichs an den Kurfürsten über Herzog Erich und die Religionsfrage auf dem Reichstage (Abschriften). Markgraf Albrecht wirbt Knechte an. Beraubung Leipziger Kaufleute durch Reiter des Johann v. Dersch
vgl. Nr. 2765 und 2793
Ohne Datum. Der Kurfürst verwendet sich bei Herzog Erich von Braunschweig für die Freigabe des von diesem auf der Weser beschlagnahmten Geschützes der Herzöge und Brüder von Sachsen
Ohne Datum (1555?). Zeitungen über Rom, England, den Kardinal Morone zu Augsburg u.a.

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