2633
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HStAM, 3, 2633
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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich und dessen Rat Dr. Gregorius Brück. - Dabei: Bedenken der Wittenberger Theologen 'Von der Ordination'. Druckschrift: 'Articuli orthodoxam religionem sanctamque fidem nostram respicientes (Löwen 1545)'. Schreiben Luthers an den Kurfürsten vom 7. Mai 1545 (Abschrift) (Gedruckt in der Weimarer Lutherausgabe, Briefwechsel Bd. 11 S. 88 (Nr. 4103).) Entwurf für ein gemeinsames kursächsisch-hessisches Schreiben an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel
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Mai 1545
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1545, Mai. Verlegung der in der Herrschaft Rietberg zusammengerotteten Knechte in die Delbrück im Stift Paderborn
dabei sind Anhänger Herzog Heinrichs des Jüngeren von Wolfenbüttel. Dadurch wird die Reise des Erzbischofs von Köln zum Wormser Reichstage verhindert. Verhandlungen zu Worms über den Erlaß eines königlichen Mandates zur Abstellung dieser Zusammenrottungen. Verdacht auf v. Landenberg. Gegenbemühungen Straßburgs gegen die von Hans v. Heideck berichteten Werbungen im Oberlande. Der Kurfürst sagt Unterstützung des Landgrafen im Falle eines Angriffes Herzog Heinrichs des Jüngeren zu. Bürgschaft des Kapitels von St. Blasien gegenüber der Stadt Braunschweig für Herzog Heinrichs Schulden
die Herzöge Philipp und Ernst und die Herzogin-Witwe Elisabeth von Braunschweig verwenden sich für die aus der Stadt verjagten Stiftsangehörigen
gemeinsame Anweisung des Kurfürsten und Landgrafen an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel. Reformationsentwurf und Bedenken 'Von der Ordination' der Wittenberger Theologen
Stellung zu den Schweizern
Verbot der Schriften Bullingers in Sachsen und Hessen. Reise des Andreas Bessel und des Wilhelm v. Schachten statt Heinrich Lersners zur Rechnungslegung nach Worms. Bewilligung der 3000 Gulden durch die Stände zu Worms als Wartgeld für Reisige. Wolfenbütteler Sequestrationsfrage. Rodungsgerechtigkeit der hessischen Untertanen 'zum See'. Verhandlungen in Worms
Sorge vor einem parteiischen Konzil
es wird erwogen, mit den Königen von England und Frankreich Verbindung aufzunehmen, um dieses Konzil zu verhindern. Fünfjähriger Waffenstillstand mit den Türken, Bedeutung für die Verteidigung der evangelischen Sache. Tage zu Grimma und Mühlberg zwischen den Räten des Kurfürsten, Dr. Brück, und des Herzogs Moritz von Sachsen, Dr. Komerstadt, wegen der nachbarlichen Gebrechen. Absichten des Herzogs gegen Halle. Zwist zwischen dem Kurfürsten und den Herzögen Moritz und August von Sachsen wegen des Magdeburger Burggrafentums, auch wegen der Stifter Halberstadt und Magdeburg, wegen neuer Jahrmärkte, Eidesleistung der Mitbelehnten und wegen des Geleitsgeldes zu Bernau. Rietbergische Knechte vor Soest geschlagen. Plan eines neuen Schwäbischen Bundes. Geleit für Christoph v. Landenberg wird erteilt. Verhandlungen Herzog Heinrichs mit Graf Wilhelm von Henneberg. Verlängerung des Schmalkaldischen Bundes. Vertrag zwischen Kaiser und Frankreich. Ansuchen des Markgrafen Hans von Brandenburg wegen Ausstattung der Töchter Herzog Heinrichs des Jüngeren und Restitution des in seine Dienste getretenen Joachim v. Seggerde (Seiger). Anweisung an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel, Christoph v. Wrisberg aufzugreifen. Hauptmann Bockmor in Hildesheim aufgegriffen. Annahme von Knechten durch Herzog Albrecht von Mecklenburg. Beratungen der evangelischen Stände in Worms über Gegenwehr im Falle eines Angriffes. Bedrängung der Einwohner des Dorfes Falken durch Joachim Keudel. Unterredung des Landgrafen mit Herzog Moritz: dessen Stellung zum Konzil, zur Braunschweiger Sache und zum Waffenstillstand mit den Türken
Beilegung der sächsisch-kursächsischen Streitigkeiten wegen Magdeburg und Halle. Herzog Franz von Lüneburg in Kassel bei Landgraf Philipp wegen der Grenze gegen Wolfenbüttel und wegen der geistlichen Güter im Wolfenbüttelschen. Brief Luthers an den Kurfürsten über eine Löwener Druckschrift des Konzils wegen. Vermittlung des Herzogs von Preußen in dem Zwiste zwischen den Markgrafen Albrecht und Georg Friedrich von Brandenburg wegen der Vormundschaft des letzteren. Hilfe für Graf Kurt von Tecklenburg gegen die Knebelbrüder. Auftreten des v. Warberg und anderer braunschweigischer Adeliger gegen Dänemark. Annäherung an Frankreich und England. Abhaltung eines Schmalkaldischen Bundestages, wenn die Verhandlungen auf dem Reichstage scheitern
Vorbereitung der Kriegsbereitschaft der Einungsverwandten. Württemberg und Eßlingen. Rückständige Bundesbeiträge des Sächsischen Kreises. Haftentlassung Bartels v. Draxdorf. Neue kaiserliche Münzen in den Niederlanden
Ketzerverfolgung durch den Kaiser
Melanchthons Mitteilung über die Hinrichtung des Wiedertäufers 'König David' in den Niederlanden durch den Kaiser. Schreiben an Dänemark, sich der Rekusation des Konzils durch die in Worms versammelten Bundesstände anzuschließen. Zeitungen aus Köln über Herzog Heinrich den Jüngeren. Nachricht der Gräfin von Waldeck über das Ansinnen des Herzogs von Jülich an den Kaiser, die Städte Soest und Wesel zu züchtigen. Wechsel im Mühlhäuser Regiment. Stephan Hopfners Sache. Handlung zu Treffurt, auch mit dem mainzischen Hauptmann. Sendung der Superintendenten von Eisenach und Rotenburg: Handlung wegen des Pfarrers und des Vorstehers des 'gemeinen Kastens' zu Treffurt. Der Landgraf schlägt vor, den Brüdern Braun und Kurt Bock in Anerkennung ihrer langjährigen Verdienste das Kloster 'zur Klause', vor Gandersheim gelegen, einzuräumen
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