2087
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HStAM, 3, 2087
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Akten des Landgrafen Philipp, auch des Statthalters und der Räte in Kassel: Briefwechsel mit dem Erzbischof Albrecht (auch dem Kurfürsten Ludwig von der Pfalz), dem Hofmeister und den verordneten Räten in Mainz, dem Domkapitel, dem Oberamtmann und dem Landschreiber der Obergrafschaft, dem Statthalter des Erzstifts Johann Albrecht. Schreiben des Dr. jur. Eucharius Schlaun an den Kanzler Feige in Ausfertigung. Instruktionen und Niederschriften der gegebenen Antworten. Verträge
Life span
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1527-1532
Notes
Includes
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1527 Januar, Februar. Die von Kurmainz der Stadt Mühlhausen wegen ihrer Haltung im Bauernkrieg auferlegte Strafe von 6000 Gulden, Bitte des Kurfürsten um Zustellung der von Hessen und Kursachsen in Besitz genommenen und dem Erzstift gehörigen Vogtei zu Mühlhausen
Februar. Bestrafung von zwei Tätern, die dem Kloster Stötterlingenburg Pferde abgenommen haben
August. Bitte des Kurfürsten um Überlassung einer Behausung, des 'Turms', in Ems für die Dauer seiner Badekur und um Geleit
1528 Mai. Werbung des Amtmanns von Miltenberg Hans v. Adelsheim und des Amtmanns von Steinheim Rabe v. Liebenstein beim Landgrafen wegen dessen Rüstungen gegen Kurmainz, Breslauer Bündnis
Juni. Geleit für den Hofmeister Frowin v. Hutten und den Amtmann Hans v. Algisheim (?) zur Reise nach Hitzkirchen. (Im Samtarchive IV 172, 8 b.) Vertrag von Hitzkirchen. Gelnhäuser Vertrag
August. Bestrafung des Wolf Windeck aus Großheubach durch den Kurfürsten wegen Beteiligung am Bauernkrieg als lutherischer Prediger
September. Erneuerung des Burgfriedens in den Schlössern und Städten Fulda, Hünfeld, Geisa und Rockenstuhl zwischen Mainz, Hessen und Fulda. (Kopialbuch K 1 f. 179.)
1529 April. Verpflichtung des Kurfürsten, das an den Landgrafen verpfändete Schloß und Amt Battenberg Zeit seines Lebens nicht wieder einzulösen. (Ebenda fol. 293. Ausf. im Samtarchive 3, 12.)
Juli. Anspruch des Kurfürsten auf das für eine Frühmesse in Langenschwalbach gestiftete halbe Fuder Wein, Streit darüber mit der evangelisch gewordenen Gemeinde
August. Dr. Eucharius Schlaun in Büdingen und Mainz. Beschickung des nach Mainz ausgeschriebenen Münzprobationstages (Abkommen der vier rheinischen Kurfürsten in Speyer am 31. Juli)
1530 Januar. Abschluß der Königsteiner Einung mit Mainz. Verabredung wegen Ausweisung schädlicher Untertanen und Unterstützung der Geistlichkeit bei Eintreibung der Zehnten
März. Ansetzung eines Tages nach Darmstadt wegen der mainzischpfälzischen Irrungen
April, Mai. Bitte des Kurfürsten um Verkauf von Korn für die armen mainzischen Untertanen
September, Oktober. Sendung des Dr. Matthias von Ylo und des Amtmanns von Amöneburg Friedrich Brendel von Homburg wegen Freigebung des Mainzer Wochenmarktes für die hessischen Kaufleute und freier Ausfuhr der mainzischen Zehnten aus Hessen. Aufforderung an den Oberamtmann und Landschreiber der Obergrafschaft zum Bericht hierüber
Oktober. Beschwerde des Domkapitels über den von Hessen geplanten Haferankauf in der Zent Erfelden
1531 (Siehe Nr. 2533.) Januar. Verwendung des Erzbischofs für seinen Hofkaplan Johannes Kempf wegen dessen aus der Kellerei Bickenbach in die Kaplanei zu Klingenberg fälligen Einkünften
April - Dezember. Umgehung des mainzischen Zolls bei Oberlahnstein durch die hessischen Untertanen zu Rhens
Juli. Kardinal Albrecht übersendet dem Landgrafen auf Bitte ein gedrucktes Exemplar des jüngsten Augsburger Reichstagsabschiedes
Oktober. Bitte des Erzbischofs um Geleit auf der Rückreise durch die Herrschaft Schmalkalden
Dezember. Verwendung des Landgrafen beim Erzbischof wegen eines Gefangenen zu Treffurt
1532 März. Zurücklieferung der von dem mainzischen Kommissar Konrad Steinwart angefertigten Transsumpte von Urkunden des Klosters Hasungen an den Landgrafen
April. Absage Philipps an die Kurfürsten Albrecht von Mainz und Ludwig von der Pfalz, nach Schweinfurt zu kommen wegen Unsicherheit der Reise
Juni - Dezember. Siehe Nr. 310
August. Zustimmung des Landgrafen zum Nürnberger Abschied. Bewilligung der Türkenhilfe
September. Bitte des Erzbischofs um Abfertigung Jakobs v. Taubenheim zu ihm
Oktober. Bitte des Erzbischofs um Geleit für seine Reise nach Magdeburg
November. Bitte des Domkapitels um Bewilligung zollfreier Durchfuhr der Zehntweine. Übermittlung der Zustimmung des Erzbischofs von Trier zum Oberweseler Abschied. Ablehnung des Bischofs Konrad von Würzburg, der Rheinischen Einung beizutreten. Irrungen wegen des Zolls in Lahnstein
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