1742
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1742
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp (Von dem Kammersekretär geführt.): Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat zu Höxter. (Im Samtarchive III 318, 15.) Schreiben des Kanzlers Feige. Notizzettel. Briefwechsel mit Statthalter und Räten zu Kassel. Schreiben des Kanzlers Heinrich Lersner und des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel
Laufzeit
Laufzeit
1533-1559
Vermerke
Enthält
Enthält
1533 Juli. Irrungen zwischen der Stadt Höxter und dem dortigen Petersstift wegen der Bestellung der Prädikanten
Abordnung von hessischen Räten zu einem Vergleichstage
1534 Juni. Siehe Nr. 1724
1537 Mai. Interzession des Landgrafen bei der Stadt Höxter für seinen Diener Heinrich v. Stockhausen in dessen Irrungen mit der Stadt. Dezember. Rechtfertigung der Stadt gegenüber einem Schreiben des Landgrafen wegen der geringen Besoldung ihrer Schulmeister und Prädikanten und der Ordnung ihres Kirchenwesens, ihre Berufung auf Mag. Johannes Fontius. Bitte um Abweisung der Klage des Hans Fresen gegen die Erben des verstorbenen Hans Gerke zu Höxter, die bereits vor dem Oberhofe Dortmund entschieden worden sei
1539 März. Übergriffe der Stadt Höxter in die Weiderechte des Heinrich v. Stockhausen trotz dem von Hessen gebotenen Stillstande
September. Siehe Nr. 1724
November. Abermaliges Ersuchen an Höxter, in den Irrungen mit Heinrich v. Stockhausen stillzustehen
1540 Juni. Wilhelm Schreiner von Bremen u. Gen. in Höxter wegen heimlicher Teilnahme an einer Messe im dortigen Barfüßerkloster gefangen genommen
ihre Supplik an den Landgrafen. Gutachten Feiges. Katholische Neigungen eines Teiles des Rates zu Höxter
wie die Einmischung der Amtleute zu Fürstenberg und Holzminden zurückzuweisen sei
1541 Februar. Siehe Nr. 568
August. Zwei Abdrücke der Schmähschrift des Herzogs Heinrich von Braunschweig gegen Kursachsen und Hessen von Höxter übersandt. Hermann Ungefug dorthin geschickt, um ihre Herkunft festzustellen: Absender der Amtmann zu Fürstenberg im Auftrage des Herzogs
1542 Juli. Siehe Nr. 618 (Proviant)
1545 September, Oktober. Proviantlieferung zum braunschweigischen Zuge Überwachung der Straßen, Sicherung der Stadt Höxter auf ihre Bitte durch eine Besatzung aus den benachbarten Ämtern. Vgl. auch Nr. 754
1546 Januar. Gewalttätigkeiten der v. Haxthausen gegen Bürger von Höxter im Verlaufe der Grenzirrungen
1547 Januar - März. Siehe Nr. 1724, 1727
1552 November. Mahnung an die Stadt Höxter, die Parteigänger des Herzogs Heinrich von Braunschweig in dessen Fehde mit dem Grafen von Mansfeld, Specht und Julicher, aus der Stadt zu entfernen
Dezember. Siehe Nr. 1725, 1728
1553 März. Hilfegesuch der Stadt Höxter gegenüber den Drohungen des Herzogs Heinrich von Braunschweig, sie zu strafen, weil sie in der vergangenen Fehde von den Mansfeldischen Truppen auf dem Fürstenberge erbeutetes Korn gegen Ware eingetauscht hätte. Rat Philipps, sich mit dem Herzog wegen ihres Neutralitätsbruches zu vergleichen
1555 Juni. Schutzgesuch der Stadt Höxter für den Fall, daß die bei Wildeshausen unter Georg v. Holle lagernden, von Münster und Jülich zum Auseinandergehen aufgeforderten Knechte durch ihr Gebiet ziehen wollten
1556 November. Eine Gesandtschaft der Stadt Höxter in Kassel wegen ihrer Streitigkeiten mit dem Abt von Corvey. Streitpunkte: Das Scheffelgeld, eine Beisteuer zu den Kosten der römischen Bestätigung, die Pacht vom 'Brückenlande', Nichtbestätigung der Stadtprivilegien, mangelhafter Schutz gegen Braunschweig und Paderborn. Beschluß Philipps, Burkhard v. Cramm und Johann Nordeck zu Ausgleichsverhandlungen zu entsenden
1557 Oktober, November. Streitigkeiten zwischen Höxter und dem Herzog Heinrich von Braunschweig wegen angeblicher Beeinträchtigung der braunschweigischen Halsgerichtsbarkeit in Höxter durch die Stadt. Schreiben des Rentmeisters von Nidda wegen der Lehen der v. Lenningen
1558 Juni. Kundschaft, daß die Nachricht von Truppenwerbungen des Herzogs Erich von Braunschweig und Schwendis um Corvey und Höxter unrichtig sei
1559 November. Irrungen zwischen Herzog Heinrich und der Stadt Höxter wegen des Halsgerichts daselbst, Interzession Hessens wegen eines zu Holzminden deshalb mit Arrest belegten Höxterischen Schiffes, das mit Kaufmannsgütern von Bremen die Weser hinaufkam
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Ein Konzept in der Landesbibliothek zu Kassel, Ms. Hss. fol. 26
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