Vollständige Signatur

HStAD, F 1, 135/1

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Vol. I. actorum judicialium in Sachen des Johann Bonaventura v. Bodeck gegen Heinrich Wilhelm v. Praunheim wegen einiger Wiesen zu Praunheim (betr. auch die Lehnsfähigkeit des v. Praunheim)
Laufzeit Laufzeit
1376-1703

Vermerke


Enthält u.a. Enthält u.a.
a) 1376 März 31. Lehnsherrlicher Konsens des Abts Konrad von Fulda, dass die Edelknechte Hans, Henrich und German Grauße [nicht Ganße], Brüder, ihren Hof zu Nauses gen. Heniges Nausese [wohl Ober-Nauses] für 600 fl. an Dieter Gans (v. Otzberg) und seine Frau Katharina verkauft haben (Akte Nr. 38/11). Vgl. Scriba, Hessische Regesten 1, 1.200
b) 1508 April 24. Heilmann v. Praunheim zu Groß-Wallstadt als Stammesältester präsentiert dem Propst von St. Peter zu Mainz seinen Vetter, den Domherrn zu Mainz, Heinrich v. Praunheim für den St. Katharinenaltar zu Praunheim (Nr. 38/3)
c) 1549 Juli 9. Heinrich v. Praunheim verkauft seinem Vetter Walter v. Praunheim gen. Klettenberg eine Rente von seinem Mainzer Dompropsteigut zu Heddernheim gegen 160 fl. (Heiratsgut für seine Schwester, verheiratet an Bastian v. Bubenheim) (Nr. 38/6)
d) 1551 Oktober 15. Die Burg Friedberg [Namen!] vergleicht Walter v. Praunheim gen. Klettenberg mit den Brüdern Niclas, Johann und Heinrich v. Praunheim über die Führung der Namen Praunheim und Klettenberg (Nr. 38/4)
e) 1615 Februar 7. Friedrich Greiffenclau v. Vollrads, Dompropst zu Mainz [und Worms] erteilt den Vettern v. Praunheim (drei Stämme, einschließlich v. Riedt) die Dompropsteilichen Mannlehen (Gericht, Zehnte, sieben Hufen Land, 22 Morgen Wiesen zu Heddernheim, Zehnte und 2 1/2 Hufen zu Niederursel, kleine Zehnte und 20 Morgen Wiesen zu Ginnheim) gegen jährlich 144 Malter Korn (Nr. 38/13)
f) 1622 Februar 15. König Sigismund III. von Polen nimmt die Brüder Johann und Bonaventura v. Bodeck, Erbherrn in Elkan [wohl Elken/0stpreußen] sowie deren Vettern Valentin und Johann v. Bodeck zu Handsdorf und Nicolaus v. Bodeck zu Goscin, alle in Preußen, in die polnische Ritterschaft auf (Nr. 40/12)
g) 1630 Apri1 21. Daniel Brendel v. Homburg und Johann Gottfried Riedesel v. Bellersheim bekunden zur Abwehr der durch v. Bodeck zu Frankfurt beim Reichshofrat vorgebrachten Behauptungen, die Brüder Heinrich, Ludwig und Niclas v. Praunheim nebst Schwestern seien illegitimi des verstorbenen Heinrich v. Praunheim: dass dessen Kinder aus beiden Ehen ehelich geboren seien (Nr. 38/12)
h) 1631 Juni 5. Lehnbrief Kaiser Ferdinads II. für Heinrich Ludwig und Niclas Gebrüder v. Praunheim (nach Angabe der letzten Belehnung für alle v. Praunheim 1570) über ihre Reichslehen: Hof, drei Hufen, 22 Morgen Wiesen zu Praunheim (Nr. 38/8)
i) 1637 Oktober 15. Vollmacht der Brüder Johann und Andreas v. Bodeck für Mathilde Heydt zu Frankfurt zur Vertretung in ihrem Prozess beim Reichshofrat wegen ihrer vom Vater ererbten, nun aber angefochtenen Reichslehen zu Praunheim (Nr. 38/17)
k) 1639 Juni 21. Lehnbrief Kaiser Ferdinands III., wie 1631, oben h) (Nr. 38/9)
l) 1640 Juli 22. Auszug aus einem Notariatsinstrument dieses Datums über den gewesenen Mainzer Domizellar N.N. v. Praunheim und seine mit der Tochter eines Seegräbers erzeugten fünf unehelichen Kinder, davon vier durch nachfolgende Ehe legitimiert. Beglaubigter Auszug von 1702 (auf Betreiben des J. B. v. Bodeck) des Notars Sebastian Amberg, Zeugen die Bürger Daniel Götz und Johann Friedrich Bill zu Frankfurt. Dabei Stammtafel Bodeck (zu Nr. 36)
m) 1645 August 21. Urkunde über die Teilung des sogenannten Stockhofs zu Praunheim nebst Gütern zwischen Andreas Jost v. Riedt (Frau: A. M. Kettig v. Bassenheim) einer- und Sabine des J. Wolf v. Bergen gen. Kessel Witwe und J. Georg Ad. v. Merlau namens seiner Frau Maria Sabine geb. Gans v. Otzberg andererseits (zu Nr. 25)
n) 1648 Januar 19. Immatrikulationsschein zur mittelrheinischen Reichsritterschaft für Johann v. Bodeck (Nr. 40/10)
o) 1653 Dezember 29. Sabine v. Bergen gen. Kessel geb. v. Praunheim gen. Klettenberg tauscht mit dem vornehmen Handelsmann zu Frankfurt Jacob de Famars dem Älteren Gärten zu Praunheim. - Notar Sebastian Amberg zu Frankfurt (zu Nr. 25)
p) 1674 November 16/26. Attestat der mittelrheinischen Reichsritterschaft, dass der Domkapitular zu Mainz Georg Anton v. Riedt (auch namens seiner Brüder Jost Wilhelm und Gernand Philipp) sein vom Urgroßvater Philipp Wolf v. Praunheim gen. Klettenberg ererbtes freiadeliges Hofgut zu Praunheim nebst einem fuldischen Lehen zu Eschersheim für 3.160 fl. an Johann Friedrich Praetorius v. Dalhausen und seine Frau Maria Katharina geb. Faber verkauft hat (Nr. 15/3)
q) 1696 Februar 17. Immissionsurkunde des Gerichts Praunheim für J. Bonaventura v. Bodeck in das [Teil des] Hofgut gen. der Stockhof zu Praunheim - ehedem Georg Anton v. Riedt, das der Kanzleidirektor J. Friedrich Faber namens seiner Schwester Maria Katharina verwitwete Praetorius dem v. Bodeck verkauft hatte; beglaubigte Kopie des Solms-Rödelheim'schen Kanzleidirektors J. Georg Heinzenberg (Nr. 15/4; auch 10/2)
r) 1696 März 24. Urkunde Praunheim (Schultheiß Launhardt, Gerichtsschreiber J. Michael Kirsch), dass das ehemals v. Riedtsche, dann von [M. K.] Witwe des J. Friedrich Praetorius v. Dalhausen geb. Faber an J. Bonaventura v. Bodeck verkaufte Gut zu Praunheim im Salbuch des Heinrich Wilhelm v. Praunheim, ebenso wie das ehedem v. Merlau'sche Gut richtig verzeichnet ist. Original (Nr. 10a)
s) 1696 Mai 1. Urkunde des Gerichts Praunheim (J. Launhardt, J. Michael Kirsch) über die Absteinung des v. Riedt-Praetorius'schen Gutes. Original (Nr. 15/1, 40/8)
t) 1701 Mai 3. Attestat des Domdechanten zu Mainz. Franz Emmerich Wilhelm v. Bubenheim über die Domstiftsfähigkeit der v. Praunheim, z. B. Heinrich v. Praunheim 1482/1526 (Nr. 38/1)
u) 1703 Februar 18. Georg Anton v. Riedt gen. Kettig v. Bassenheim bezeugt, dass er von der schlechten Aufführung des Domkapitulars Heinrich v. Praunheim nichts wisse und dieser als Domherr in Mainz gestorben sei (Nr. 38/2)
Ferner: v. Bodeck (Nr. 17, 21)
mehrfache Lageskizzen der Güter
Extractus v. Bodeckischer Genealogie (zu Nr. 36), ca. 1702
Verwandtschaftstafel v. Riedt- v. Praunheim-Praetorius 1703 (Nr. 39/1)

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
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