1376
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1376
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kaiser Karl, Granvella, Johann v. Weeze Erzbischof von Lund, (Die frühere Korrespondenz mit diesem Staatsmann s. unten Nr. 1391 ff.) dem Vizekanzler Dr. Matthias Held. Kaiserliches Schreiben an den Kurfürsten Joachim von Brandenburg, die Herzöge Heinrich und Georg von Sachsen, den Markgrafen Johann von Brandenburg und den Landgrafen Philipp gemeinsam. (In Abschrift.) Niederschriften der Werbung kaiserlicher Gesandten, Konzepte und Reinschriften erteilter Antworten. Schreiben Johann Helfmanns
Laufzeit
Laufzeit
1536-1539
Vermerke
Enthält
Enthält
1536 Januar. Siehe Nr. 437
Februar. Beobachtung der kaiserlichen Mandate betr. Verbot des Dienens gegen den Kaiser und seinen Bruder Ferdinand (vgl. Nr. 437)
März. Werbung der kaiserlichen Gesandten: Beförderung des Pfalzgrafen Friedrich zu dem Thron von Dänemark und Norwegen, Generalkonzil, kaiserliche Rüstungen nur gegen den Türken gerichtet, Frankreich, Ersuchen, den Gegnern des Kaisers keinen Beistand zu leisten. Berufung Johanns v. Weeze nach Neapel: Mitteilung der ihm gesandten Nachrichten (englische und französische Gesandtschaft zu Schmalkalden)
(In Abschrift.) keine Rüstungen des Kaisers in Italien oder Deutschland, Bericht von kriegerischen Absichten des Landgrafen
Juni. Neuigkeiten aus Münster (durch Feige an Johann v. Weeze berichtet), Erledigung der Zahlungen der Kreisstände
Juli. Empfehlung der hessischen, zum Kaiser abgeschickten Gesandten an Granvella (Nicht abgegangen.) (vgl. Nr. 456)
November. Sendung des Matthias Held an den Landgrafen und andere Reichsstände (vgl. Nr. 466)
1537 April. Rückkehr Helds
1538 Januar - April. Gerede von kriegerischen Rüstungen des Landgrafen (gegen die Stifter Bamberg und Würzburg). Durchzug zahlreicher, gegen den Kaiser für Frankreich angeworbener Knechte durch Hessen. Gerüchte von einem Versprechen Frankreichs, gegen die deutschen evangelischen Stände zu helfen. Kammergericht und Konzil. Entschuldigung des Landgrafen wegen der Anwerbung hessischer Knechte für Frankreich ohne sein Wissen
Mai. Verbot, in fremde Kriegsdienste zu treten. Aufforderung, dem König Ferdinand wider den Türken Hilfe zu leisten
November, Dezember. Vorwürfe des Landgrafen gegen die Wirksamkeit Helds bei der Regentin der Niederlande
1539 (Januar.) Beschwerde des Landgrafen gegen die Tätigkeit Helds in Sachen der vom Kammergericht betriebenen Religionsprozesse. Die dem Sekretär des Herzogs Heinrich von Braunschweig abgenommenen Briefschaften. Verwahrung des Landgrafen gegen die darin enthaltenen Verdächtigungen. Streit zwischen Kurmainz und Kursachsen wegen des Burggraftums Magdeburg
April, Mai. Die von Bernhard v. Mila angeworbenen Knechte, ihre Abdankung und Anwerbung für den Kaiser. Erzbischof von Lund bei Herzog Heinrich von Braunschweig
dessen Beziehungen zur Stadt Goslar (Notwendigkeit der Einigkeit in Deutschland im Hinblick auf die Türkengefahr)
September, Oktober. Verantwortung Helds und Auseinandersetzung mit dem Landgrafen
Oktober - Dezember. Entscheidung des Kaisers wegen des Frankfurter Anstands (Gesundheitszustand, Gerücht von einer neuen Heirat, Nürnberger Tag). (Vollzogenes aber nicht abgeliefertes Schreiben an den Erzbischof.) Aufenthalt des Erzbischofs von Lund. Dessen Warnung vor gewalttätigen Unternehmungen der Protestanten. Unruhen in den Niederlanden. Annahme von Knechten durch den Kaiser
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Mikrofiche | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Nutzungsdigitalisat | JPG |
|
Detailseite anzeigen |
Digitalisate öffnen