2664
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HStAM, 3, 2664
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Akten des Landgrafen Philipp, des Kammersekretärs Alexander Pflüger und des Rates Simon Bing: Briefwechsel mit den Herzögen Johann Friedrich dem Älteren, Johann Friedrich dem Mittleren, Johann Wilhelm und Johann Friedrich dem Jüngeren; dem sächsischen Hofmeister Wolf Mülich; Bernhard v. Mila, Ritter; Eramus v. Minckwitz; Volkmar und Erich v. Berlepsch und Dr. Stephan Klodt; Hans v. Ponickau. - Dabei: Schreiben der Grafen Ludwig Albrecht und Christoph von Beichlingen an die sächsischen Herzöge und der Gemeinde Tiefenort an Graf Ludwig Albrecht. Schreiben des Kurfürsten August und der Herzöge von Sachsen an Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig; des solmsischen Anwaltes Sigmund Hubert, Amtmannes zu Laubach, an die Herzöge; der Gemeinde Dankmarshausen an die Herzöge
Life span
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1554
Notes
Includes
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1554 (Januar) März. Bestrafung von Räubern
Rückgabe des dem Philipp Sonntag, Krämer von Köln, geraubten Gutes durch Asmus vom Stein zum Liebenstein. Tod Herzog Johann Friedrichs des Älteren. Vgl. Nr. 2785
April. Nr. 3086
Mai. Besuch des Erbeinungstages zu Zeitz (27. Mai). Verfahren gegen die Räuber Heinrich Steil (Stiel) und Asmus vom Stein. Zusammenkunft der Theologen: sächsisches Schreiben an Herzog Christoph von Württemberg und landgräfliches Schreiben an Kurfürst August von Sachsen. Irrung zwischen dem Abt von Hersfeld und den jungen Herzögen wegen des Kraynberges
Juni. Matthias v. Wallenrodt (Wallerodt), Hauptmann zu Coburg, warnt die Herzöge vor Bedrängung der coburgischen Orte durch das Kriegsvolk der fränkischen Einungsverbündeten
sächsische Bitte um Hilfe für den Notfall
der Landgraf sendet Barthold v. Minckwitz zu den Herzögen
Instruktion des Gesandten, sein Bericht an den Kammersekretär Pflüger über Markgraf Albrecht von Brandenburg und die fränkischen Einungsverwandten. Geldforderung des Bernhard v. Mila an den Landgrafen und den verstorbenen Kurfürsten Johann Friedrich aus der Zeit seiner Statthalterschaft in Wolfenbüttel. Sendung des sächsischen Rates Magister Franz Burkhard an den Landgrafen: Schulden aus dem braunschweigischen Feldzuge, Pfandschilling des Abtes von Hersfeld wegen des Kraynberges, die Ereignisse in Franken. Markgraf Albrecht von Brandenburg in die Reichsacht erklärt. Besuch des Reichstages. Irrungen zwischen den beichlingischen Untertanen zu Tiefenort und den hessischen Förstern zu Frauensee
Juli, August. Naumburgische Sache
Nr. 2126. Streit zwischen der Gemeinde Tiefenort und den Förstern zu Frauensee
Erhebung einer hessischen Tranksteuer zu Frauensee. Tag zu Langensalza wegen des fränkischen Kriegsvolkes
Entsendung des Hermanns v. Hundelshausen und Simon Bings
ihre Instruktion. Verfahren gegen Asmus vom Stein der Beraubung des Philipp Sonntag wegen. - Siehe Nr. 2510
September. Tag der kursächsischen, herzoglich sächsischen und hessischen Räte zu Langensalza: die Sendung an Herzog Heinrich von Braunschweig wird für unnötig erachtet
Sendung an die Bischöfe von Würzburg und Bamberg und die Stadt Nürnberg wegen der Übergriffe des fränkischen Kriegsvolkes in den hessischen, sächsischen und hennebergischen Landen. Die Herzöge verwenden sich für den vom Landgrafen inhaftierten Jobst v. Dalwigk. Heiratspläne für die Kurfürstin-Witwe von Sachsen und für 'das Fräulein'. (Herzogin Anna von Sachsen, Enkelin des Landgrafen Philipp.) Nr. 2789. Vgl. Nr. 1930
Oktober. Die sächsischen Herzöge fürchten, der Zug des braunschweigischen Kriegsvolkes werde sich gegen die Herrschaft Henneberg richten. Antwort der Bischöfe von Würzburg, Bamberg und der Stadt Nürnberg auf die Sendung des Kurfürsten und der Herzöge von Sachsen sowie des Landgrafen. Sendung der sächsischen Räte Wolf Mülich und Dr. Stephan Klodt zum Landgrafen. Nr. 2789
November. Die Herzöge übersenden als gewählte Schiedsrichter in den Irrungen zwischen dem Landgrafen und Graf Friedrich Magnus von Solms das Gesuch des solmsischen Anwaltes um Fristverlängerung. Gemeinsame kursächsisch-, sächsisch-, hessisch-hennebergische Gesandtschaft zum Kaiser, um die Bestätigung des sächsisch-hennebergischen Erbvertrages zu erreichen
vgl. Nr. 1930. Die Herzöge Johann Friedrich der Mittlere, Johann Wilhelm und Johann Friedrich der Jüngere bekunden, daß trotz ihres Erbverbrüderungsvertrages mit den Grafen von Henneberg die Anwartschaft auf Schmalkalden dem Landgrafen Philipp und seinen Nachfolgern unangetastet bleibe. (Abschrift im Kopialbuch K 2 Bl. 185.)
Dezember. Räubereien in den Ämtern Eisenach und Salzungen
Gefangennahme des jungen Andreas Fulda. Sächsisch-hessische Vermittlung zwischen Graf Albrecht von Mansfeld einerseits und Herzog Heinrich von Braunschweig und den anderen Grafen von Mansfeld andererseits. Beschwerde der Gemeinde Dankmarshausen über den hessischen Vogt zu Friedewald wegen Steigerung des Waldzinses u.a. Irrungen zwischen den Ämtern Gerstungen und Hausbreitenbach einerseits, den benachbarten hessischen Ämtern und denen v. Baumbach und v. Trott andererseits des Dorfes Süß wegen
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