Vollständige Signatur

HStAM, 3, 2624

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich. - Dabei: Brief Dr. Brücks an Dr. Johann Fischer gen. Walter
Laufzeit Laufzeit
September 1544

Vermerke


Enthält Enthält
1544 September. Aufnahme des Grafen von Oldenburg in den Schmalkaldischen Bund. Die Bundesbeiträge der Stadt Göttingen. Die münsterische Sache. Das Gutachten der Theologen über das Bedenken von Konstanz. Bernhard v. Mila berichtet über Vergardungen von Knechten im Stift Bremen und die angebliche Reise Herzog Heinrichs von Braunschweig von Travemünde nach Schweden. Werbungen am Niederrhein, angeblich für den Kaiser. Schloßverschreibung für Jobst v. Münchhausen. Anweisung an die dem Kaiser nachgesandten Räte. Die Einholung des Rechtsgutachtens italienischer Juristen durch Jakob Lersner in der braunschweigischen Sache
'Bedenken' Dr. Brücks, auf welche Punkte das Rechtsgutachten eingeholt werden soll. Etwaige Vermittlung mit Herzog Heinrich durch Dänemark, Mecklenburg und Kurbrandenburg. Die dem Kaiser nachgesandten Räte kehren zurück und berichten die Verschiebung der kaiserlichen Entscheidung über die Sequestration. Die Schuldforderung Goslars und Einräumung zweier Häuser an die Landschaft zu Wolfenbüttel zur Schuldentilgung. Statthalter und Räte sollen in Wolfenbüttel bis zur Entscheidung des Kaisers über die Sequestration belassen werden. Die Assekuration von Oldenburg, Bremen und Lauenburg. Neutralität des Stiftes Münster in der Fehde mit Herzog Heinrich
der Kanzler des Bischofs berichtet von dem Schreiben des Bischofs an die Landschaft wegen des Kammergerichtsmandates und wegen der Religion und schlägt vor, dem Bischof evangelische Prediger zu senden. Nach vertraulicher Mitteilung Herzog Albrechts von Mecklenburg soll Herzog Heinrich viel Geld aus Schweden mitgebracht haben. Herbort v. Langen nimmt in der Grafschaft Hoya Knechte an
der Landgraf rät, einem Angriff zuvorzukommen. Verschreibungen für Wilhelm v. Schachten, Georg Weise und Andere, sowie Ratifikation des Vertrages mit dem Abt von Riddagshausen. Beschwerde Herzog Wilhelms von Jülich über den Einfall Hilmars v. Münchhausen in die Grafschaft Ravensberg und Wegführung des Rentmeisters zu Vlotho
Stadthalter und Räte zu Wolfenbüttel erhalten Anweisung, Münchhausen bei Betreten des Landes festzunehmen. Nach Mitteilung des Herzogs wirbt Hans v. Essen in Geldern und in den Niederlanden Truppen für den Kaiser, der indessen schon in Waffenstillstandsverhandlungen mit Frankreich steht. Beurlaubung der Kammergerichtsbeisitzer bis auf vier durch den kaiserlichen Vizekanzler v. Naves. Franz v. Halle bedroht Graf Jobst von Hoya. Mitteilungen der Herzöge Wilhelm von Jülich bzw. Ernst von Braunschweig über Truppenwerbungen Herborts v. Langen bzw. Herzog Heinrichs. Abhaltung eines Rechentages der Einungsverwandten zu Beginn des Reichstages wegen Bezahlung der Schulden an den Kurfürsten und den Landgrafen

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