2378
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 2378
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Herzog Johann Friedrich dem Mittleren von Sachsen; des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit den Grafen Ludwig dem Jüngeren und Friedrich, Bürgermeister und Rat der Stadt Darmstadt, dem Oberamtmann Alexander v.d. Tann, dem Rentmeister Andreas Salfeld und dem Landschreiber Hans Friedrich, Hermann Ungefug, dem Kanzler Reinhard Scheffer, Simon Bing und Dr. Joist Didamar. - Dabei: Abschrift eines Schreibens des Ordensvisitators des Karthäuser-Ordens und Priors zu Buxheim E. Theodericus an Graf Wolfgang von Öttingen
Laufzeit
Laufzeit
1542-1564
Vermerke
Enthält
Enthält
1542 März - 1544 Januar. Irrungen zwischen den Grafen Ludwig und Martin von Öttingen wegen Einführung der Reformation. Der Landgraf gibt Graf Ludwig eine Schuldverschreibung über 8000 Gulden
sie rührt von einer Zwangsanleihe von 10000 Gulden her, die die Schmalkaldischen anläßlich der Belagerung Wallersteins bei Graf Martin aufgenommen haben
Bürgschaft der Stadt Darmstadt. Aufnahme des Grafen Ludwig in die christliche Einung. Seine Vermählung mit Margarethe Gräfin von Lützelstein, natürlicher Tochter des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz
1544 Oktober - 1545 Januar. Verhandlungen zu Heidelberg zwischen Kurpfalz und dem Grafen Ludwig wegen Befreiung seiner Schwiegermutter Margarethe v.d. Leyen aus kurpfälzischer Haft
1546 September, Oktober. Nr. 910
1549 Mai - 1550 September. Graf Ludwig drängt auf Rückzahlung der 8000 Gulden mit Zinsen
siehe Nr. 1160. Vollmacht der Gräfin Margarethe für den Bürger in Schaffhausen Benedikt Stogkher zum Empfang der Summe (Ausfertigung vom 19. Juni 1549 in der Urkundenabteilung, Verträge mit Öttingen.)
Empfangsbescheinigung. (Ausfertigung vom 8. September 1550 in der Urkundenabteilung, Quittungen.) Graf Ludwig sendet Kaspar Zehender zu Statthalter und Räten in Kassel
1552 April, Mai. Nr. 1084
Oktober. Der Ordensvisitator des Karthäuser-Ordens E. Theodericus bittet Graf Wolfgang, das aufgehobene Kloster Christgarten wieder herzustellen
1553 Juni. Fortdauernde Gefangenschaft und schlechte Behandlung der Margarethe v.d. Leyen, Schwiegermutter des Grafen Ludwig, durch Kurpfalz
1561 November - 1564 Dezember. Landgraf Philipp weigert sich gegenüber dem Grafen Friedrich, die geliehene Summe von 10000 Gulden zurückzuzahlen, da das Geld im Interesse des Schmalkaldischen Bundes verbraucht sei
Wahl eines Schiedsgerichtes, Verhandlungen Dr. Didamars mit den sächsischen Räten Kanzler Dr. Brück und Christoph Dorfeldt in Creuzburg. Vgl. Nr. 2680
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
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| Nutzungsdigitalisat | JPG |
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