1617
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1617
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit der Herzogin Elisabeth und dem Herzog Erich. Bericht Hans Heinemanns. Schreiben der braunschweigischen verordneten Befehlshaber zu Münden. Bericht des Amtmanns Georg Jan zu Trendelburg und des Vogts Johann Koch zu Lippoldsberg
Laufzeit
Laufzeit
1538-1540
Vermerke
Enthält
Enthält
1538 Juni. Irrungen um den von einer Steinkaule bei Uschlag hessischerseits geforderten Zins, Beschwerde des Hans Lisen zu Uschlag gegen den Schultheißen von Kassel
Juli, August. Beschwerde der Herzogin über den Amtmann zu Zapfenburg: dessen scharfe Maßregeln gegen das Übertreiben der Gänse von Bodenfelde über die Weser, sein Verbot an den Schafmeister und die Knechte zu Lippoldsberg, an Braunschweig den Schafschatz zu entrichten. Eine angebliche Zollhinterziehung am Zoll zu Nienover durch einen von Barthold Siegel aus Helmarshausen gefälschten Zollbrief
August, September. Hessische Beschwerde über den durch Braunschweig vom Kloster Lippoldsberg geforderten Karrendienst. Bitte Herzog Erichs um Vollziehung des jüngsten Vertrags in Bezug auf den Weg nach Bodenfelde und den Hagen bei Bursfelde
September, Oktober. Überfall und Beraubung der Bürger Albrecht vom Rode aus Göttingen und Kurt Essekuche aus Kassel bei Coldingen. Der braunschweigische Bürger Hans Zimmermann daselbst als der Tat verdächtig in Haft genommen, bald aber wieder als unschuldig gegen Urfehde entlassen
1539 Februar. Gutachten des Schiffers Hans Heinemann über die Schiffahrt auf der Werra von Allendorf ab und auf der Fulda von Kassel ab nach Münden und über die Beschaffung der nötigen Wassermenge. Beschwerde der hessischen Untertanen zu Veckerhagen und Vaake über die zu Münden gegen die hessische Weserschiffahrt nach Bremen verhängte Sperre
Juni. Einspruch des Herzogs Erich gegen die von Hessen begehrte Auslieferung der zu Lippoldsberg vergrabenen Urkunden des Klosters
Juli. Zusammenkunft Erichs und des Landgrafen am Reinhardswald, Ansetzung eines Tages wegen der noch schwebenden Irrungen nach Spiekershausen. Gewalttätigkeiten des hessischen Försters zu Vernawahlshausen gegen Hans Friese von Münden am Mündischen Holz bei der Wemma. Beiderseitige Beschwerden über übertriebene Schatzung des Dorfes Wahnhausen, das Braunschweig als Gerichtsherrn, Hessen als Grundherrn zusteht
September. Weitere Verhandlungen über die in Spiekershausen besprochenen streitigen Punkte: den Hagen bei Bursfelde, das Verhör der Zeugen in der Buttlarischen Sache, den Lichtenberg und die Irrungen zwischen Hans v. Gladebeck und Melchior v. Bodenhausen, ferner über Entziehung des Braunschweig zustehenden Tagdienstes der Männer zu Lippoldsberg im Roggenschneiden und das den Bewohnern von Uslar genommene, im Lichtenberg gehauene Bauholz. Irrungen der v. Amelunxen und mit Dr. Valentin Sunthausen. Ansetzung eines Tags nach Bursfelde. Streitigkeiten zwischen dem Amtmann zu Nienover und dem hessischen Vogt Johann Koch zu Lippoldsberg wegen der Schweinehute des Dorfes Bodenfelde in dem vom Kloster in Anspruch genommenen Feldberge
Oktober. Gütliche Handlung zwischen Melchior v. Bodenhausen, Amtmann zu Gleichen, und Hans v. Gladenbeck zu Niedeck
Dezember. Hans v. Bodenhausen gegen Herzog Erich wegen des Zehnten zu Großen-Schneen s. Abt. Mainz
1540 März. Zollbefreiung für braunschweigischen Hofbedarf, der durch den Amtmann Ludolf Fischer auf der Frankfurter Messe gekauft werden soll
Mai. Jagdstreitigkeiten zwischen Heinrich v. Stockhausen und den v. Adelebsen
Repräsentationen
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