3074
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 3074
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen: Briefwechsel mit Herzog Ulrich; den Städten Straßburg, Augsburg, Ulm und Frankfurt; Herzog Christoph; Dr. Martin Bucer. (Konzept des Landgrafen an Bucer vom 15. Oktober 1539, s. Lenz, Briefwechsel Landgraf Philipps mit Bucer Bd. I S. 108.) - Dabei: Entwurf eines Vergleiches zwischen Württemberg und Bayern. (Ohne Datum, gehört wohl zu 1539 oder 1540.)
Laufzeit
Laufzeit
1539
Vermerke
Enthält
Enthält
1539 Januar - März. Plan, Graf Georg von Württemberg mit Sidonie, Tochter Herzog Heinrichs von Sachsen, zu verheiraten. Werbung des Hans Keudel bei Herzog Christoph
Streit zwischen seinem Bruder Georg Keudel und Georg v. Reckerode wegen Beleidigung. Verhältnis zwischen den Herzögen Ulrich und Christoph. Gefangennahme des braunschweigischen Sekretärs Stephan Schmidt durch den Landgrafen. Unterredung des Grafen Wilhelm von Fürstenberg mit dem Könige von Frankreich über das geplante Bündnis der evangelischen Stände mit dem Könige und Unterredung des Königs mit dem Kaiser
Graf Wilhelm bietet sich an, mit dem Könige über eine französische Vermittlung zwischen dem Kaiser und den protestantischen Ständen zu verhandeln. Werbung Dr. Philipp Roseneckers und Alexanders v.d. Tann bei Herzog Ulrich
dieser sagt die persönliche Teilnahme an dem für Februar angesetzten Bundestage in Frankfurt ab. Truppenwerbungen in Oberdeutschland. Dienste des Urban von Weißenhorn und Bastian Vogelsberger. König Ferdinand erhebt Vorstellungen bei Herzog Ulrich wegen der angeblich von diesem und dem Landgrafen betriebenen Kriegsrüstungen. Vermittlung des Landgrafen und des Pfalzgrafen Ott Heinrich zwischen Württemberg und Bayern. Verhandlungen des Kurfürsten Joachim von Brandenburg mit König Ferdinand über den Abschluß eines Religionsfriedens
der Kurfürst von der Pfalz und der kaiserliche Orator Bischof von Lund wollen auf dem Frankfurter Tage sich ebenfalls darum bemühen
persönliche Teilnahme des Herzogs Ulrich an dem Tage ist daher erwünscht. Der Landgraf rät Herzog Christoph, den Vergleich zwischen dem Vater und Bayern zu fördern. Er schlägt eine Zusammenkunft des Grafen Georg mit der Herzogin Sidonie von Sachsen in Kassel während einer nach Ostern stattfindenden Durchreise der Herzogin von Freiberg und ihrer Tochter vor. Herzog Ulrich sendet zwei Wagen Neckarwein auf Bitte des Landgrafen. Französische Gesandtschaft an Herzog Ulrich. Dieser empfiehlt, daß er und der Landgraf sich gegenüber den von Bayern ausgestreuten Gerüchten durch ein öffentliches gedrucktes Ausschreiben rechtfertigen. Nr. 2979. Vgl. Nr. 509
April - Juni. Tod des Herzogs Georg von Sachsen
der Landgraf empfiehlt abermals die Heirat des Grafen Georg mit der Tochter des Herzogs Heinrich
Ausstattung Georgs. Krankheit des Landgrafen. Seine und des Pfalzgrafen Ott Heinrich Vermittlung zwischen Herzog Ulrich und Bayern. Bezahlung der zu Frankfurt beschlossenen Bundesanlage durch Württemberg in Ulm und Augsburg. Herzog Christoph empfiehlt Rudolf v. Baumbach an den Landgrafen. Verhandlungen des Kaisers mit den Türken und mit Barbarossa. Der Landgraf schlägt Herzog Ulrich vor, die Tochter Herzog Heinrichs von Sachsen selbst zu heiraten oder seinem Sohne Christoph zur Frau zu geben. Schreiben des Landgrafen an den König von Frankreich, Einladung Christophs nach Hessen. Neue Praktiken gegen Herzog Ulrich. Vermittlung zwischen den Herzögen Ulrich und Christoph. Krankheit Christophs
Juli - September. Weitere Vermittlungsverhandlungen des Pfalzgrafen Ott Heinrich. Der Landgraf vermittelt zwischen den Herzögen Ulrich und Christoph. Bestellung eines Meuchelmörders durch Herzog Wilhelm von Bayern gegen Herzog Ulrich. Praktiken gegen die protestantischen Stände. (Schreiben des Landgrafen vom 9. Juli 1539 an Herzog Ulrich, die Geheimen des Rates zu Straßburg, Augsburg und Ulm, gedr.: Politische Correspondenz der Stadt Straßburg Bd. II S. 618.) Die Besetzung der Bundeshauptmannschaft, die der Landgraf seiner Krankheit wegen niederlegen möchte, ist erforderlich. (Schreiben des Landgrafen vom 20. Juli 1539 an die Geheimen des Rates zu Straßburg, Augsburg, Ulm und Herzog Ulrich in Nr. 2917, gedr.: ebenda S. 619.) Reise der Herzogin von Sachsen nach Hessen, Einladung des Grafen Georg zu einer Begegnung mit ihrer Tochter. Versammlung der katholischen Stände samt Herzog Heinrich von Braunschweig in München, auf der Anschläge auf Augsburg und Württemberg beschlossen werden sollen
Vorsichtsmaßnahmen. Zeitung aus England. Rücksendung eines in Hessen aufgefangenen Falken des Connétable von Frankreich durch den Landgrafen mit der wiederholten Einladung an Christoph. Der König von Frankreich weigert sich, Herzog Christoph reisen zu lassen
dieser vermittelt zwischen seinem Vater und Bayern. Werbung des Vitztums Johann Ferenberger im Auftrage König Ferdinands beim Landgrafen, Besprechung über das Verhältnis zwischen Württemberg und Bayern. (Schreiben des Landgrafen vom 18. August 1539 an Herzog Ulrich, die Städte Straßburg, Augsburg und Ulm, vgl. ebenda S. 629.) Briefwechsel des Landgrafen mit König Ferdinand wegen des Nürnberger Tages. Zusammenkunft des Grafen Georg mit der Herzogin von Sachsen und ihren Töchtern beim Landgrafen. Herzog Christoph beabsichtigt, den Landgrafen zu besuchen
Übersendung eines landgräflichen Geleitbriefes für ihn an Pfalzgraf Ruprecht. (Vgl. Nr. 2445.) - Nr. 2581
Oktober - Dezember. Vermittlung des Landgrafen zwischen Hektor v. Mörle genannt Beheim und Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen
Herzog Ulrich weist auf Hektors Verdienste hin. Graf Philipp von Solms verhandelt im Auftrage des Landgrafen mit Herzog Wilhelm von Bayern. Abbruch der Verhandlungen über die Heirat Graf Georgs durch Sachsen
der Landgraf schlägt eine Tochter des Herzogs Philipp von Braunschweig für Georg vor. Der Landgraf bittet Württemberg, Ulm, Augsburg und Straßburg, ihre Gesandten für Arnstadt mit Instruktion wegen einer Gesandtschaft nach England der Religion und eines Bündnisses halber sowie nach Frankreich zu versehen. Der Landgraf übersendet Bucer (Schreiben an die Dreizehn zu Straßburg vom 15. Oktober 1539, s. Politische Correspondenz Bd. II S. 632. Zum Schreiben an Bucer vgl. S. 660 Anm. 1.) Abschrift der Stellungnahme des Kurfürsten Johann Friedrich zu der von Bucer angeregten Gesandtschaft nach England und Frankreich zur Kenntnis. Werbung Herzog Ulrichs durch Graf Wilhelm von Fürstenberg, Christoph v. Venningen, Vogt zu Vaihingen, und Dr. Melchior Volmar beim Könige von Frankreich wegen Herzog Christophs
Instruktion der Gesandten und Antwort Herzog Christophs darauf. Württemberg, Frankfurt, Ulm und Augsburg sollen ihren Gesandten für den Bundestag zu Arnstadt wegen der Achtexekution gegen Minden Instruktion erteilen
Dr. Gereon Sailer wird beauftragt, dieses Straßburg mitzuteilen. (Schreiben des Landgrafen vom 28. Oktober 1539 an Herzog Ulrich und die Städte Frankfurt, Ulm und Augsburg, vgl. ebenda S. 634.) Anschläge auf Herzog Ulrich und Kriegsaussichten. Sendung des Hermann v.d. Malsburg zu Herzog Ulrich: Praktiken Dr. Helds und drohende Kriegsgefahr, Verhandlungen des Kaisers durch den Prinzen von Oranien und Cornelius Scepper (Schopperus) mit Herzog Christoph
Einladungen der Statthalterin Königin Maria an diesen
der Landgraf rät Ulrich, sich mit seinem Sohne auszusöhnen
Verhalten des Landgrafen und Herzog Ulrichs wegen des im Kaadener Vertrage festgesetzten Fußfalls bei einer Ankunft des Kaisers auf deutschem Boden
Instruktion, Nebeninstruktion und schriftliche Antwort für v.d. Malsburg. Reise Kaiser Karls V. in die Niederlande. Stellungnahme Herzog Ulrichs zu der Werbung des kurtrierischen Kanzlers beim Landgrafen wegen Errichtung eines Vergleiches in der Religionssache und wegen eines Bündnisses. Besuch Pfalzgraf Friedrichs bei Herzog Ulrich
er ist bereit, zusammen mit dem Kurfürsten von Sachsen und dem Landgrafen Verhandlungen anzuknüpfen, und rät, Jakob Sturm und andere städtische Vertreter zu diesen Verhandlungen hinzuzuziehen
Krankheit und Holzkur des Pfalzgrafen. Ulrich sendet Hans Dietrich v. Plieningen mit geheimem Auftrage zum Landgrafen. Pläne des Kaisers und des Königs von Frankreich gegen England. Anschläge Herzog Heinrichs von Braunschweig. Forderung der württembergischen Kammerräte an Jakob Raminger zu Ulm, für den sich die alten Bürgermeister Bernhard und Georg Besserer, Vater und Sohn, als ihren Schwager verwandt haben. Nr. 2583. (Ausschreiben des Landgrafen an Kursachsen, Württemberg, Straßburg, Augsburg und Ulm vom 7. November 1539, gedr.: Politische Correspondenz der Stadt Straßburg Bd. II S. 643.)
Ohne Datum. Entwurf eines Vergleiches zwischen Herzog Ulrich und Bayern unter Vermittlung des Landgrafen und des Pfalzgrafen Ott Heinrich
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