1619
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1619
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel, insbesondere Dr. Walters: Briefwechsel mit der Herzogin Elisabeth. Schreiben des Landgrafen Philipp. Bericht der Förster zu Veckerhagen und Vernawahlshausen und der Beamten zu Zapfenburg. Kommissarische Verfügung des Landgrafen durch Bing. Schreiben der Befehlshaber zu Münden. Aufzeichnungen. Instruktion. Schreiben des Kurfürsten Joachim von Brandenburg, einmal gemeinsam mit der Herzogin
Laufzeit
Laufzeit
1543-1546
Vermerke
Enthält
Enthält
1543 Januar. Irrungen wegen des Kaufunger Waldes, wegen der Rechte von Kassel, Witzenhausen und der Dörfer des Amts Uslar daran, wegen des Sonders, der Abgaben von der Glashütte zu Großalmerode, Wahnhausen, Kloster Wahlshausen, der Pfarreien Vaake und Veckerhagen, Hermann Gudereise, der Urkunden zu Lippoldsberg, Kloster Hilwartshausen und der Lösung von Laubach
Juli. Pfändung von Kühen des Stifts Hilwartshausen durch die hessischen Förster im Reinhardswald, Pfändung von Hafer und Vorenthaltung von Geld durch die hessischen Förster am Kaufunger Wald. Die Irrungen zwischen Melchior v. Bodenhausen und Christoph v. Uslar. Der braunschweigische Fährmann zu Münden als Wilderer mit der Bitte um Bestrafung angezeigt. Vorschlag Hessens, gegen den der Mitschuld an der Ermordung des v. Bodenhausen verdächtigen Christoph v. Uslar ein peinliches Gerichtsverfahren zu eröffnen und die Irrungen am Kaufunger Wald dem Schiedsgericht des Kurfürsten von Brandenburg und des Herzogs Moritz von Sachsen zu unterbreiten. Die Pfändung von Kühen des Stifts Hilwartshausen infolge der Schädigung des Wildbestandes im Reinhardswald durch die Hunde des Stifts
September. Weitere Verhandlungen über die gegenseitigen Beschwerden, u.a. auch wegen des Ratterfeldes bei Münden, wegen der Fischerei in der Weser unterhalb der Bramburg, über die Klage des Klosters Lippoldsberg wegen des von den braunschweigischen Visitatoren für die Pfarre Bodenfelde in Anspruch genommenen Zehnten im Varenfelde. Der Zehnte von Hottenhusen dagegen von Hessen zur Pfarre Vaake geschlagen. Die Dienstpflicht von Kloster und Dorf Lippoldsberg gegenüber dem Amt Nienover, die Schuldforderung des Amtmanns zu Münden Johann Koch von Homberg an das Kloster Lippoldsberg, das neue Wehr auf der Schwülme zu Lippoldsberg, die Hute der Meier zu Vernawahlshausen. Erbieten des Landgrafen, die streitigen Punkte entweder durch den Kurfürsten von Brandenburg und den Herzog Moritz oder durch den Herzog Ulrich von Württemberg entscheiden zu lassen oder sie einer Kommission von vier Räten zu überweisen. Drohung des Landgrafen mit der Aufkündigung der Vormundschaft (Vgl. auch oben Nr. 1600.) und mit dem Abbruch der freundschaftlichen Beziehungen
November. Bitte des Stifts Hilwartshausen, ihm Hute und Holzung im Reinhardswald wieder zu gestatten. Die Antwort darauf von Philipp mündlich an Corvinus erteilt
Dezember. Siehe Abt. Corvey
1544 Anfang. Die schwebenden Irrungen am Kaufunger Wald und der letzte braunschweigisch-hessische Grenzvertrag
Februar. Neue Irrungen am Kaufunger Wald betr. das Forstgeld von dem Müller Arnt Dielenschneider auf der Meisenbugischen Mühle zu Dahlheim, das Holzfällen im Kaufunger Wald von Kassel und den umliegenden Dörfern aus, Hute- und Holzrechte des Dorfes Wahnhausen am Steinberg, die Pfändung von 3 Pferden im Sonder, als dort Bauholz für die neue braunschweigische Kanzlei geholt werden sollte. Die v. Uslar und Bodenhausen, Hilwartshausen, die Wilddieberei, das Fischwasser bei der Bramburg, Kloster Lippoldsberg, der Meierhof zu Ense, die Bergwerke auf dem Zellerfeld, der Abt von Corvey gegen Georg de Wrede. Hessische Gegenbeschwerden gegenüber den braunschweigischen. Abordnung von Räten 'auf den braunschweigischen Tag'
Juni. Unter Mitwirkung des Kurfürsten von Brandenburg das Einverständnis der Herzogin erklärt, über die Grenzirrungen durch zwei brandenburgische und je einen braunschweigischen und hessischen Rat verhandeln zu lassen. Eine Unterredung zwischen Philipp und der Herzogin wegen der Heirat des jungen Herzogs Erich in Aussicht genommen
September. Anweisungen des Landgrafen an Dr. Walter wegen der Verhandlungen mit Braunschweig auf dem bevorstehenden Tage. Verhandlungstag zwischen Braunschweig und Corvey
1545 Februar. Supplik der Familie Brethauer zu Escherode wegen einer Wiese zu Nieste. Beschwerde des Amtmanns Lorenz Senger zu Hilwartshausen über Beeinträchtigung des Klosters durch Thomas Riegenhausen von Veckerhagen
April, Mai. Ein Tag wegen der Grenzirrungen unter Mitwirkung Brandenburgs nach Münden angesetzt und dann verschoben. Beschwerde der Dörfer Uschlag, Dahlheim, Escherode und Nieste über das von den hessischen Förstern erlassene Huteverbot für den Mühlenberg und den Sonder
Juli. Gegenseitige Beschwerden über die von der anderen Seite erlassenen Ausfuhrverbote, von Braunschweig für Fische, Korn und anderen Proviant, von Hessen für Wolle. Hermann Krumaugen zu Uslar dadurch in seiner Schuldforderung an Dietrich Koch zu Lippoldsberg geschädigt
1546 Januar. Beschwerde des Landgrafen über den braunschweigischen Wildschützen zu Hemeln
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